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SUMMARY:NDR Elbphilharmonie Orchester | 2. Sinfoniekonzert
LOCATION:Willy-Brandt-Allee 10\, 23554 Lübeck
DESCRIPTION:NDR Elbphilharmonie Orchester\n2. Sinfoniekonzert \nAlan Gilber
 t\, Dirigent\; Frank Peter Zimmermann\, Violine\; NDR Elbphilharmonie Orch
 ester\nMissy Mazzoli – Orpheus Undone\nWilliam Walton – Violinkonzert\
 nWolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551\nDreamteam Alan 
 Gilbert und Frank Peter Zimmermann entdecken William Walton\, dazu Mozarts
  sinfonische Krönung und ein Stück des NDR Artist Across Ensembles Missy
  Mazzoli.\nDas Schicksal im Mythos ist unwiderruflich: Orpheus hatte eine 
 letzte Gelegenheit\, seine Geliebte Eurydike aus der Unterwelt zu befreien
 \, und scheiterte\, weil er sich nach ihr umsah. Umso schwerer\, sich nach
  der verpatzten Chance mit dem Schicksal abzufinden. In ihrem 2022 uraufge
 führten Werk "Orpheus Undone" beschäftigt sich Missy Mazzoli mit genau d
 iesem seelischen Dilemma: Sie schrieb die Musik aus der Erfahrung heraus\,
  dass sich in Momenten von Schock oder Trauma verschiedene Zeitgeschwindig
 keiten übereinander legen - und dass man solche Momente am liebsten eben 
 rückgängig machen würde …\nEtwas gelassener nahm der britische Kompon
 ist William Walton seinen persönlichen Schockmoment im italienischen Rave
 llo 1938: Als der arme Mann dort von einer Tarantel gestochen wurde\, war 
 ihm die unangenehme Erfahrung eine willkommene Anregung für sein Violinko
 nzert. In das hochvirtuose Scherzo des Stücks schob er prompt eine "regel
 recht verrückte" Tarantella-Passage ein… Ansonsten ist das hierzulande 
 selten gespielte Werk aber völlig seriös\, ja\, "eines der besten Violin
 konzerte\, die je geschrieben wurden"\, wie der Dirigent der Uraufführung
  durch den Widmungsträger Jascha Heifetz schwärmte. Nun nimmt sich der "
 Heifetz unserer Zeit"\, Ausnahmegeiger Frank Peter Zimmermann\, dieser gro
 ßartigen Entdeckung an.\nZum Abschluss des Programms dirigiert Chefdirige
 nt Alan Gilbert Wohlbekanntes: Als "Appell an die Ewigkeit" seien die drei
  letzten Sinfonien Mozarts entstanden\, schrieb einmal der Mozart-Forscher
  Alfred Einstein. Warum der Komponist diese anspruchsvollen Werke drei Jah
 re vor seinem Tod in Angriff nahm\, ist ungeklärt. Einem konkreten Auftra
 g folgte er jedenfalls nicht. Vermutlich also wollte er der Nachwelt einfa
 ch ein Denkmal seines Könnens setzen - und was für eines! Das Finale der
  C-Dur-Sinfonie Nr. 41 erklärte man nicht lange nach Mozarts Tod zum "Tri
 umph der neuen Tonkunst". Wie selbstverständlich war es Mozart hier gelun
 gen\, eine Art "Kunst der Fuge" zu schreiben\, die auf unnachahmliche Weis
 e das Schwere leicht macht.\nEinführungen für Konzertbesucher:innen find
 en eine Stunde vor Konzertbeginn statt.\nVeranstalter: Norddeutscher Rundf
 unk\, Hamburg\nKarten gibt es im Vorverkauf ab 19\,00 €\, ermäßigt fü
 r Besucher:innen unter 30 Jahre und Menschen mit Schwerbehinderung 50% bei
  tips&TICKETS\, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im NDR-Ticketsh
 op.\nCopyright: Irene Zandel\n\nVeranstalter: Ostseefjord Schlei GmbH\n\nh
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