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SUMMARY:NDR Elbphilharmonie Orchester | 4. Sinfoniekonzert
LOCATION:Willy-Brandt-Allee 10\, 23554 Lübeck
DESCRIPTION:NDR Elbphilharmonie Orchester\n4. Sinfoniekonzert \nManfred Hon
 eck\, Dirigent\; Pablo Ferrández\, Violoncello\; NDR Elbphilharmonie Orch
 ester\nJüri Reinvere – "Schade\, zu spät"\nJoseph Haydn – Sinfonie G
 -Dur Hob. I:100 "Militärsinfonie"\nAntonín Dvořák – Violoncellokonze
 rt h-Moll op. 104\nManfred Honeck ist ein überaus beliebter Stammgast bei
 m NDR Elbphilharmonie Orchester. Der langjährige Chef des Pittsburgh Symp
 hony Orchestra leitete hier schon so manches Projekt und reißt das Publik
 um immer wieder durch seine temperamentvollen Interpretationen mit. Diesma
 l kombiniert der Österreicher eine seiner Lieblingssinfonien des späten 
 Joseph Haydn mit dem berühmten Cellokonzert von Antonín Dvořák - einem
  geradezu sinfonischen Konzert-Koloss\, mit dem der spanische Spitzen-Cell
 ist Pablo Ferrández einen fulminanten Schlusspunkt im Programm setzt.\nZu
 m Auftakt bringt Honeck ein neues Werk des estnischen Komponisten Jüri Re
 invere mit\, das er erst wenige Monate zuvor in Bamberg aus der Taufe geho
 ben hat. Komponiert hat es der in den verschiedensten Orchestersprachen be
 heimatete Wahl-Deutsche anlässlich des 200. Todestages Ludwig van Beethov
 ens\, dem die Musikwelt im Jahr 2027 gedenkt. "Schade\, zu spät"\, sollen
  die letzten Worte Beethovens auf dem Sterbebett gewesen sein\, als er von
  der erwarteten Lieferung einer Kiste Rüdesheimer Weins erfuhr ...\nAls J
 oseph Haydns Sinfonie Nr. 100 im Jahr 1794 in London zur Uraufführung kam
 \, fasste das Publikum solches Zutrauen übrigens nur in Grenzen: Als eine
 n "Höhepunkt von scheußlicher Eindringlichkeit" empfanden die jüngst in
  die französischen Revolutionskriege involvierten Engländer die ungewöh
 nlichen Passagen mit Triangel\, Trommel und Becken\, die dem Werk den Bein
 amen "Militärsinfonie" eingebracht haben. Zwar war der bis ins hohe Alter
  frappierend originelle Haydn in seinen "Londoner" Sinfonien um keinen Sch
 erz oder überraschenden Coup verlegen. Doch das hier war mehr als das: In
  der überspitzen Darstellung des "höllischen Gebrülls des Krieges" klin
 gt der bis heute relevante Unterton der Anklage mit.\n"Oben näselt es\, u
 nten brummt es." Mit dieser lapidaren Einschätzung bekundete Antonín Dvo
 řák einst sein - gelinde gesagt - mäßiges Interesse am Violoncello. Ir
 onie der Geschichte: Ausgerechnet er sollte mit seinem h-Moll-Konzert eine
 n unübertroffenen Klassiker des romantischen Repertoires für dieses Inst
 rument schreiben. Seinen einprägsamen Melodien und gewaltigen sinfonische
 n Entladungen\, seiner fesselnden Virtuosität und überwältigenden Emoti
 onalität kann sich niemand entziehen.\nEinführungen für Konzertbesucher
 :innen finden eine Stunde vor Konzertbeginn statt.\nVeranstalter: Norddeut
 scher Rundfunk\, Hamburg\nKarten gibt es im Vorverkauf ab 19\,00 €\, erm
 äßigt für Besucher:innen unter 30 Jahre und Menschen mit Schwerbehinder
 ung 50% bei tips&TICKETS\, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im N
 DR-Ticketshop.\nCopyright: Tod Rosenberg\n\nVeranstalter: Ostseefjord Schl
 ei GmbH\n\nhttps://schleswig-holstein.app/hansestadt-luebeck/veranstaltung
 /ndr-elbphilharmonie-orchester-4-sinfoniekonzert-2027-01-22
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