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Harzer BaudenSteig 5: Von Bad Sachsa nach Wieda

14,7 km · ca. 260 Min.

Bad Sachsa, Stadt

Am Kurpark in Bad Sachsa kurz vor dem „Frechdachs“, dem einzigen Schülerdenkmal Deutschlands, beginnt die 5. Etappe des BaudenSteigs. Durch das wildromantische Uffetal führt der Weg zum Stöberhai ( 720 m ü. NN), dem höchsten Berg im Südharz. Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig, es wird vermutet, dass hier ein Köhler „Stöber“ seinen Hai, d.h. seine Kohlstelle, hatte. Bereits 1889 wurde das „Berghotel Stöberhai“ mit einem Aussichtsturm erbaut, zahlreiche Gäste aus Berlin weilten hier. Im Jahr 1980 fiel das Hotel einem Großbrand zum Opfer. Bis 1989 hatte die Bundeswehr auf dem Turm am Stöberhai Abhöranlagen in Richtung Osten installiert. Der Turm wurde 2005 gesprengt. Heute stehen am Stöberhai eine Schutzhütte und Rastbänke. Ein fantastischer Blick auf Sankt Andreasberg, den Wurmberg und den Brocken belohnen für den Aufstieg. Das nächste Ziel ist der Bahnhof Stöberhai. Die Bahnstrecke Walkenried-Braunlage wurde zwar 1963 stillgelegt, aber im ehemaligen Bahnhof befindet sich bis heute eine wunderschöne Waldwirtschaft. Nach einer Stärkung geht es weiter nach Wieda, am gleichnamigen Fluss in einem waldumschlossenen Tal gelegen. Wer möchte, der kann noch 5 km weiter gehen und in Zorge übernachten.

المحطات (13)

  1. 1Göbel´s Vital Hotel Bad Sachsa

    Hier kann man puren Naturgenuss fernab von jeder Hektik genießen und sich eine Auszeit vom Alltag gönnen.

    Die Region bietet eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten –ob Wandern, Radfahren, Ausflüge in die Umgebung und den Nationalpark Harz oder ein Besuch der vielen UNESCO-Welterbestätten in direkter Nähe. Hier kann man ganz nach seinem Geschmack den eigenen Urlaubstraum erleben.

    Das moderne Hotel mit 86 großzügigen und stilvoll eingerichteten Komfort- und Komfort Plus Zimmern bietet hohen Wohnkomfort und lässt keine Wünsche offen. Hier ist eine besondere Wohlfühlatmosphäre mit warmen Farben, viel Licht, Eleganz und Liebenswürdigkeit.

    Das elegante Wintergarten-Restaurant „La Vida“  verwöhnt mit frischer, vitaler Küche und regionalen sowie saisonalen Angeboten im Wechsel der Jahreszeiten.

    Freuen Sie sich auf Wohlfühlmomente in unserem modernen und großzügigen Spa- und Wellnessbereich „Vitalis" SPA mit Schwimmbad, Außenpool (in der hellen Jahreszeit geöffnet), verschiedenen Saunen, Dampfbad, Wellnessräumen, Fitnessraum und Ruhebereichen innen und außen - jetzt auf 1.000 m². In der attraktiven Beauty-Lounge können die Gäste bei den vielseitigen Kosmetik- und Wellness-Anwendungen mit allen Sinnen entspannen und sich so richtig verwöhnen lassen.

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    ↓ 2 Min. zu Fuß (157 m) حتى المحطة التالية

  2. 2Grenzlandmuseum Bad Sachsa

    Neben der Dokumentation, wie die Sperranlagen im Südharz zwischen 1945 und 1989 entstanden und ausgebaut wurden, setzt das Museum einen besonderen Schwerpunkt auf die Darstellung von Fluchtversuchen und des Lebens im Grenzgebiet. Authentisch ist das überlieferte Tondokument für einen Grenzdurchbruchsalarm oder ein Heißluftballon, der zur Flucht verhelfen sollte. Eine stattliche Sammlung von Orden und Ehrenabzeichen gibt ebenso wie Dokumente der Staatssicherheit Einblicke in das ehemalige System der DDR.

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    ↓ 5 Min. zu Fuß (335 m) حتى المحطة التالية

  3. 3RoLigio und Wellness Resort Romantischer Winkel

    Wo man Zeit und Raum für vergessene Träume finden und wichtige Facetten des Lebens wiederentdecken kann. Wo man Kraft, Erholung und Lebensfreude für den Alltag sammeln kann.

    Jeder Gast findet in den 91 geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Zimmern und Suiten wohlige Ruhe. Urlaubsträume in einer der verschiedenen Zimmerkategorien von romantisch bis mediterran werden wahr.

    In den 3.800 m² großen SPA & Wellnessbereich mit Badewelt und Saunalandschaft, RoLigio®-SPA kann man abtauchen, in den Ruheräumen die Seele baumeln lassen und die Tiefe und Nachhaltigkeit des hoteleigenen und einzigartigen Wellnesskonzepts RoLigio® entdecken, das einen Einfach. Glücklich. Sein! lässt.

    Im RoLigio®-SPA kümmern sich die professionellen Therapeuten um das körperliche Wohlbefinden aller Gäste. Aus speziell entwickelten Programmen des hauseigenen Expertenteams, wohltuenden Massagen, kosmetischen Behandlungen und individuell abgestimmten Gesundheitsanwendungen kann man wählen, wonach der Sinn steht – und sich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen.

    Das Restaurant ergänzt dies mit erstklassiger, saisonaler und regionaler Küche und herausragendem Service. Hier kann man sich rundum verwöhnen lassen und die Voll-Verwöhnpension (Sektfrühstücksbuffet, kleines Snack-Buffet am Mittag, Blechkuchen mit Kaffee und Tee sowie tägliche kulinarische Highlights am Abend) genießen.

    Das besondere Genuss-Highlight finden Sie im neu eröffneten „Joseph’s Fine Dining“ Restaurant. Erleben Sie exquisite Küche der Sterneklasse hautnah mit und erhaschen Sie Einblicke in die Kreativität von Chefkoch Ralph Hollokoi und seinem Team, die in diesem ganz besonderen familiären Rahmen auf der Front-Cooking Station die Speisen zubereiten, während sie aus dem Nähkästchen plaudern.

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    ↓ 18 Min. zu Fuß (1,3 km) حتى المحطة التالية

  4. 4Hermann-Löns-Denkmal

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    ↓ 44 Min. zu Fuß (3,2 km) حتى المحطة التالية

  5. 5Uffequelle

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (48 m) حتى المحطة التالية

  6. 6161 Stephanshütte

    Die Stephanshütte (620 m ü. NN) befindet sich zwischen dem Ravensberg bei Bad Sachsa und dem Stöberhai oberhalb von Wieda.

    Die Hütte wurde benannt nach Heinrich von Stephan (1831 – 1897), dem Generalpostmeister des Deutschen Reiches. Er war Urheber zahlreicher Verbesserungen im Postwesen, unter anderem erfand er die „Postkarte“. Stephan gründete 1874 den „Weltpostverein“, der Europa und große Teile von Asien, Afrika und Amerika umfasste.

    Heinrich von Stephan war viele Jahre Gast im Berghotel Ravensberg und erfreute sich an den Harzer Wäldern.

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    ↓ 39 Min. zu Fuß (2,8 km) حتى المحطة التالية

  7. 7Lärchenplatz

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    ↓ 13 Min. zu Fuß (914 m) حتى المحطة التالية

  8. 8Stöberhai

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (54 m) حتى المحطة التالية

  9. 9159 Stöberhai

    Der Stöberhai (720 m ü. NN) ist der höchste Berg im Südharz und befindet sich zwischen Wieda und der Odertalsperre.

    Im Jahr 1872 wurde auf der Bergkuppe das erste eingeschossige Wirtshaus errichtet, wofür sieben Morgen Wald gerodet wurden. Der erste Wirt war Karl Mast aus der Familie der späteren Jägermeister-Dynastie.

    Nach einem Feuerschaden wurde 1889 das „Berghotel Stöberhai“ mit einem Aussichtsturm als das nach dem Brocken höchstgelegene Hotel des Harzes erbaut. Der Aussichtsturm, auf dessen Plattform 60 Personen Platz hatten, bot einen Rundblick auf alle Teile des Harzes bis hin zum Kyffhäuser und Thüringer Wald. 1922 wurde vom Hotelwirt nach dem Vorbild des Brockens die Feier der Walpurgisnacht auf dem Stöberhai eingeführt.

    Nach dem Krieg geriet das Hotel in wirtschaftliche Bedrängnis, da die bisher zahlreichen Gäste aus Sachsen, Thüringen und Berlin ausblieben.

    Im Herbst 1951 erwarb ein Interzonenbusunternehmer aus Berlin das Hotel, ließ es umbauen und erschaffte auf dem Grundstück einen kleinen Tierpark mit einheimischen Tieren. Der Erwerber richtete einen regelmäßigen Buspendelverkehr von Berlin zum Stöberhai ein mit Unterkunft und Verpflegung im Berghotel. Der Hotelbesitzer erwirkte, dass die Südharz-Eisenbahn-Gesellschaft (SHE) beim Bau der Schmalspurbahn Walkenried–Braunlage/Tanne im Jahr 1899 mitten im Wald die Haltestelle Bahnhof Stöberhai einrichtete, um den Ausflugsverkehr zum Hotel zu erleichtern. Auf sein Drängen wurde dort im Oktober 1900 von der Eisenbahn-Gesellschaft auch ein kleines Bahnhofsgebäude für die Ausflugsgäste eröffnet. Obwohl damals die Bahnstation im Weinglastal nur rund 1,3 km vom Hotel entfernt lag, waren zwischen ihr und dem Hotel noch rund 260 m Höhenunterschied zu überwinden.

    Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde die Bewirtschaftung des Hotels in 1975 eingestellt und es fiel 1980 einem Großbrand zum Opfer.

    In 1967 wurde von der Bundeswehr ein 75 m hoher Aufklärungsturm auf dem Stöberhai errichtet, welcher auf sechzehn Stockwerken und 750 m² Antennenträger, Erfassungsplätze, Betriebsräume, aber auch Büros, Unterkünfte und eine Messe enthielt.

    Die Funkabhöranlage diente im Kalten Krieg zum Abhören des militärischen Funkverkehrs in der DDR. Ihre Anlagen stellen das Gegenstück zu der vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR und der Sowjetunion betriebenen Station auf dem Brocken dar.

    Erst in 2005, fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Turm durch kontrollierte Sprengung zu Fall gebracht. Vorausgegangen war ein langer Streit um die Kosten für die Beseitigung des Horchpostens.

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    ↓ 37 Min. zu Fuß (2,6 km) حتى المحطة التالية

  10. 10Waldgasthaus Bahnhof Stöberhai

    Die am Fuße des Berges Stöberhai gelegene Waldgaststätte war von Anfang bis Mitte des 20. Jh. eine Station der schmalspurigen Südharz-Eisenbahn an der wildromantischen Strecke von Walkenried nach Braunlage.

    Errichtet wurde das erste Stationsgebäude mit Restauration im Jahr 1900. Nach einem Brand 1907 wurde das Stationsgebäude größer, mit viel Platz für die so genannten „Sommerfremden“, ausgebaut. Die Gaststätte erfreute sich großer Beliebtheit und blieb auch nach Stilllegung der Bahnstrecke 1963 bestehen.

    Heute steht der Name „Stöberhai“ für mehr als 130 Jahre Eisenbahngeschichte und gepflegte Harzer Gastronomie. Tipp: Am Abend kann man aus den Gasträumen heimischen Wildtieren bei der täglichen Fütterung zusehen.

    مواعيد العمل: Dienstag bis Freitag 16 bis 20.15 Uhr, Samstag und Sonntag 12 bis 20.15 Uhr

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (216 m) حتى المحطة التالية

  11. 11Sonderstempel Waldgasthaus Bahnhof Stöberhai

    Die am Fuße des Berges Stöberhai gelegene Waldgaststätte war von Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Station der schmalspurigen Südharz-Eisenbahn an der wildromantischen Strecke von Walkenried nach Braunlage.

    Errichtet wurde das erste Stationsgebäude mit Restauration im Jahr 1900. Nach einem Brand 1907 wurde das Stationsgebäude größer, mit viel Platz für die sogenannten "Sommerfremden", ausgebaut. Die Gaststätte erfreute sich großer Beliebtheit und blieb auch nach der Stilllegung der Bahnstrecke 1963 bestehen.

    Heute steht der Name "Stöberhai" für mehr als 130 Jahre Eisenbahngeschichte und gepflegte Harzer Gastronomie.

    Ein Tipp: Am Abend kann man aus den Gasträumen heimischen Wildtieren bei der täglichen Fütterung zusehen.

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    ↓ 39 Min. zu Fuß (2,8 km) حتى المحطة التالية

  12. 12Imkerei Illers

    Mit viel Idealismus nach dem Motto „Stirbt die Biene – stirbt der Mensch“ haben Imker Henning Illers und seine Frau ihren kleinen Laden aufgebaut. Dort bieten sie verschiedene Honigsorten aus Wieda und den umliegenden Orten sowie Bienenwachskerzen vom eigenen Bienenwachs an. Außerdem werden dort der ebenfalls ausgezeichnet Traubensaft und die Johannismarmelade, deren Früchte im eigenen Garten geerntet werden, verkauft. Zur weiteren Veranschaulichung wurde in Zusammenarbeit mit dem Harzklub ein Bienenlehrpfad errichtet. Dieser kann individuell oder im Rahmen einer Führung mit dem Imker erkundet werden.

    Mit der Regionalmarke "Typisch Harz" sind folgende Produkte ausgezeichnet:

    HonigBienenwachskerzenTraubensaftJohannisbeermarmeladeBienenlehrpfad als touristisches ProduktHenning Illers ist der Bienenmann aus Wieda. In seiner Typisch Harz-Geschichte wird berichtet, was ihn und seine Frau antreibt. (https://www.harzinfo.de/erlebnisse/regionalmarke-typisch-harz/stories/imkerei-illers-wieda)

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    ↓ 8 Min. zu Fuß (500 m) حتى المحطة التالية

  13. 13Kurpark Wieda

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جولة مشي ذاتية — اتبع المحطات بالترتيب، مع رابط لموقع كل منها على الخريطة.

Basisdaten: Harzer Tourismusverband, Niedersachsen Hub (الترخيص CC BY-SA)