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Ortsspaziergang Hohenrode und Strücken

11 km · ca. 183 Min.

Rinteln, Stadt

Auf diesem Ortsspaziergang zwischen Hohenrode und Strücken erleben Sie die abwechslungsreiche Landschaft direkt an der Weser sowie am Rand des Taubenbergs. Unser Routenvorschlag führt Sie vom Startpunkt an der Kirche St. Petri et Andreae durch die beiden Dörfer an der Weser, vorbei an der Auenlandschaft Hohenrode, hinauf in den Wald, wo sie die Ruinen der Hünenburg sowie die Schlingborn Quelle besuchen können. Während Ihres Spaziergangs können Sie zudem spannende Geschichten an unseren Audiostationen genießen. Diese befinden sich im gesamten Ortsgebiet der Stadt Rinteln und sind auf der Karte mit den Nummern 1-45 gekennzeichnet.

المحطات (10)

  1. 1Auenlandschaft Hohenrode

    Zwischen 1995 und 2010 wurde der größte Teil der Hohenroder Weseraue durch die AHE Schaumburger Weserkies abgetragen. Für die Nachnutzung des Geländes entwickelten der Betreiber AHE und der Naturschutzbund (Nabu) ein Entwicklungskonzept, das den beispielhaften Ausbau zum Biotop zur Folge hatte. Die Absenkung des Weserufers gewährleistet die regelmäßige Überflutung des Geländes und die Ansiedlung einer auentypischen Flora und Fauna. Von zwei Aussichtstürmen kann man hier seltene Vogel- und Säugetierarten beobachten. Informationstafeln. Die „Auenlandschaft Hohenrode“ ist ein erfreuliches Beispiel wie aus der Landschaftszerstörung durch den Kiesabbau nach Jahrzehnten die die ein hochwertiges Naturreservats entstehen kann.

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    ↓ 21 Min. zu Fuß (1,4 km) حتى المحطة التالية

  2. 2Wasserwerk Hohenrode

    Die schwere Cholera-Epidemie von 1892 in Hamburg gab in Rinteln den Anstoß zum Bau einer zentralen Trinkwasserversorgung, die ab 1902 das Quellgebiet oberhalb Hohenrodes für die Kreisstadt erschloss. Die ergiebige Schichtstufenquelle „Roter Born“ wird bis heute wasserwirtschaftlich genutzt.

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    ↓ 18 Min. zu Fuß (1,2 km) حتى المحطة التالية

  3. 3Hof Landstraße 5 und 13

    Hof Landstraße 5   
    Der einstige Halbmeierhof Nr. 7 ging gemeinsam mit dem westlich angrenzenden Hof Nr. 8 im Spätmittelalter aus der Teilung eines größeren Vollmeierhofes hervor, der zum Siedlungskern des Dorfes gehörte. Das sorgfältig restaurierte Vierständerhaus aus dem Jahr 1775 mit seiner Schatten spendenden Rosskastanie ist ein besonderer Schmuck des Dorfes.

    Hof Landstraße 13
    Der einstige Vollmeierhof mit der Nummer 1 gehörte im Mittelalter zum Rintelner Nonnenkloster. Das stattliche Haupthaus mit seinem Giebel aus den Jahr 1774 spiegelt noch die einstige Bedeutung des Anwesens, das heute nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wird.

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    ↓ 49 Min. zu Fuß (3,1 km) حتى المحطة التالية

  4. 4Waldgasthaus Homberg

    Das Gasthaus Homberg besteht seit rund 170 Jahren und entstand aus der Bewirtung der Arbeiter  in den oberhalb im Wald gelegenen Steinbrüchen. 1894 brannte es bis auf die Grundmauern nieder und wurde neu wiederaufgebaut und 1908 durch einen Saal ergänzt. Heute besuchen viele Gäste aus dem ganzen Wesertal das Lokal, das für seine gutbürgerliche Küche geschätzt wird.

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    ↓ 46 Min. zu Fuß (3 km) حتى المحطة التالية

  5. 5Pfarrhaus Hohenrode

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    ↓ 24 Min. zu Fuß (1,7 km) حتى المحطة التالية

  6. 6Hünenburg Hohenrode

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (74 m) حتى المحطة التالية

  7. 7Burgruine Hohenrode

    Von der einst 100 x 50 Meter großen, mit Steinmauern bewehrten Burganlage oberhalb Hohenrodes sind nur mehr Fundamente und eingestürzte Kellergewölbe vorhanden. Erbaut wurde sie um 1170 von Graf Konrad von Wunstorf und Roden, der unterhalb der Burg eine Gerichtsstätte besaß.

    Im Streit Heinrichs des Löwen mit Kaiser Friedrich Barbarossa wechselte der junge Schaumburger Graf Adolf III. im Jahr 1181 die Fronten und verließ das Bündnis mit dem Welfenherzog. Er geriet damit in Gegnerschaft zu den loyal gebliebenen Grafen Roden mit ihrer kaum fertig gestellten neuen Burganlage auf der anderen Südseite der Weser. In einem Überraschungsangriff gelang es dem Schaumburger, die Burganlage zu erobern und zu zerstören. Die Macht der Grafen von Roden im Wesertal, denen auch die Burg Roden östlich der Schaumburg gehört hatte, war nun gebrochen.

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    ↓ 54 Min. zu Fuß (3,5 km) حتى المحطة التالية

  8. 8Saarbeck / Großes Siek

    Ausgangspunkt der Rodungssiedlung Strücken war das kleine Dorf Saarbeck, das wohl nur einem oder zwei größeren und wenigen kleinen Höfen bestand. Dieser Siedlungskern findet sich heute im Bereich der Wegabzweigung Saarbecker Straße/Im großen Siek.
    Erst im 17. und 18. Jahrhundert rückten Rodung und Siedlungstätigkeit in den Hangbereich bis in etwa 150 Meter Höhe, die darüber liegenden Rodungen sind noch jüngeren Datums, überwiegend erst aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Auch die östliche Flur in Richtung Hohenrode wurde seit dieser Zeit gerodet. 1860 reichte dort die schüttere Hudewaldfläche der Strücker Heide noch fast bis hinunter an die Landstraße.
    Die im niedersächsisch-westfälischen Raum häufige Bezeichnung Siek benennt eine Geländeeintiefung. Sie bezieht sich hier auf die steilen Wege hinauf in die Hangwiesen, die früher noch unbefestigt waren und nach und nach zu tiefen Hohlwegen ausgespült worden sind.

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    ↓ 57 Min. zu Fuß (3,9 km) حتى المحطة التالية

  9. 9Schaumburger Diamanten an der Schlingborner Quelle

    **Schichtquelle „Schlingborn"
    **Das stark kalkhaltige Trinkwasser tritt als Schichtquelle mit einer durchschnittlichen Schüttung von 1,5 l/sek. zu Tage. Etwas unterhalb befinden sich die Wasserwerke für die Versorgung Rintelns.
    Der Schlingborn ist auch Namensgeber der „Schlingborner Musikanten“ aus Hohenrode, deren Gründung 1977 mit dem Wasser der Quelle als „Taufe“ gefeiert wurde. Vor einigen Jahren wurde die Quelle als Wandererrastplatz ausgebaut.

    Schaumburger Diamanten an der Schlingborner Quelle
    Unter Geologen ist das Gebiet des Taubenberges bekannt für die „Schaumburger Diamanten“, die im Steinmergelkeuper der Hanglagen zu Tage treten. Es handelt sich um kleine wenige Millimeter große, glasklare Quarzkristalle, die in den Hohlräumen des Kalkgesteins durch das Eindringen quarzreicher Lösungen ausbildeten. Charakteristisch für die Schaumburger Diamanten ist die gleichmäßige Ausbildung der sechs Flächen. Häufig sind die Kristalle an ihrem Ansatz zu einem kurzen Stil verjüngt.

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    ↓ 30 Min. zu Fuß (2,2 km) حتى المحطة التالية

  10. 10St. Petri et Andreae Kirche

    Die Hohenroder Kirche soll der Sage nach zu den neun Kirchen gehören, die von einer Edelfrau namens Hildburg im 9. Jahrhundert gegründet wurden. Hildburg gilt auch als Stifterin des Klosters Möllenbeck. Von der ersten, vermutlich hölzernen Kirche in Hohenrode blieb nichts mehr erhalten. An ihrer Stelle erhebt sich der heutige Bau, geweiht im Jahr 1172 durch den Bischof von Minden. Damals war die oberhalb des Dorfes gelegene Burg Hohenrode ein Machtzentrum der Grafen von Roden in ihren Auseinandersetzungen mit den Schaumburger Grafen.

    Die Kirche erhielt in der Folgezeit verschiedene bauliche Ergänzungen, so wurde der Chorraum 1491 etwas geräumiger neu errichtet. In dieser Zeit entstand auch das Tabernakel, eine ursprünglich verschlossene Wandnische im Altarraum, die zur Aufbewahrung der geweihten Hostien diente. In ihrem Giebelfeld trägt sie das Kreuz des Hl. Andreas, dem die Kirche geweiht ist. Der 1506 nach einer Zerstörung neu errichtete Westturm zeigt mit seinen Schießscharten, dass das Gotteshaus in Kriegs- und Fehdezeiten auch als bewehrter Fluchtort dienen konnte. Bis zur Reformation befand sich die Hohenroder Kirche im Besitz des Klosters Möllenbeck, das den Gottesdienst durch einen Vikar versehen ließ.

    Aus evangelischer Zeit stammt das 1740 gemalte Altarbild mit der Kreuzigungsszene. Es ist ein Werk von I. C. Woltemathe, von dem auch die beiden großen Bilder an der Nordseite des Altarraums in der Rintelner Nikolaikirche in Rinteln stammen. Bemerkenswert ist außerdem die 1749 vom hannoverschen Hof-Orgelbaumeister und Arp Schnittger-Schüler Christian Vater (1679 – 1756) angefertigte Orgel. Sie befand sich ursprünglich in der Kirche von Gestorf bei Hannover und wurde 1824 nach Hohenrode verkauft. 1986 wurde die Orgel einer umfassenden Restaurierung unterzogen, sodass sie heute wieder für Gottesdienste und gelegentliche Orgelkonzerte zur Verfügung steht.
    Einige Grabsteine rund um die Kirche erinnern noch an den alten Friedhof. Wegen der beengten Situation im Dorf verlegte ihn die Gemeinde 1907 auf das Gelände „auf dem Kampe“.

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جولة مشي ذاتية — اتبع المحطات بالترتيب، مع رابط لموقع كل منها على الخريطة.

Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (الترخيص CC BY-SA)

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