← جميع المسارات الموضوعية← كل البلديات

Rundwanderung durch die Moorlandschaft in Varel

14,2 km · ca. 205 Min.

Varel, Stadt

Die Wanderung startet an der Station des Landschafts-Erkundungspfades auf dem Schlossplatz in Varel. Auf rund 13 km führt die Route aus dem urbanen Zentrum in die Moorlandschaft um Jethausen. Der Ort wurde erstmals 1108 als „Gethusen“ erwähnt, als der Oldenburger Graf Egilmar dem Kloster Iburg eine jährliche Aalrente versprach. Nach der Marcellusflut von 1362 entstand der Jadebusen, dessen Ausläufer möglicherweise eine Anlegestelle bei Jethausen ermöglichten. Unterwegs erreichen Sie eine Station des Landschafts-Erkundungspfades mit Informationen über die Entwicklung der Moore. Das ursprüngliche Hochmoor ist heute nur noch im angrenzenden Naturschutzgebiet zu sehen. Weiter geht es durch Büppel zurück nach Varel, wo der 50,5 m hohe Wasserturm mit 41,5 m Aussichtshöhe ein Highlight darstellt. Nach der Besichtigung des Turms führt die Wanderung durch einen Teil des Vareler Waldes zurück zum Schlossplatz.

المحطات (13)

  1. 1Hotel Ebolé

    Das Gebäude, das in seiner Grundsubstanz seit 1764 besteht und der Epoche des Klassizismus zuzuordnen ist, stammt aus der Anfangszeit des Postwesens in Varel. Ursprünglich diente es als Einkehr für reisende Kuriere und Postkutschen, entwickelte sich dann erst zu einer Raststätte für Reisende und schließlich zu einem Hotel. Benannt ist es nach dem Gastwirt Georg Ebolé, der 1843 Posthalter wurde. Die jetzige Fassade erhielt das Haus 1899.

    Die Fassade des Gebäudes, das zunächst als Wohnhaus diente, ist 1803 und 1815 durch Umbauten des Gastwirts de la Croix entstanden. Die während der französischen Besatzungszeit geförderten Extraposten veranlassten ihn zu diesem Ausbau. Zusätzlich richtete er reitende und fahrende Posten ein. Somit diente das Gebäude seit etwa 1800 als Posthaus und Gastwirtschaft und war die älteste bekannte Poststelle in Varel.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 3 Min. zu Fuß (206 m) حتى المحطة التالية

  2. 2St Bonifatius Kirche

    Der Bau der Kirche mit 400 Sitzplätzen als Nachfolgebau der alten katholischen Kirche wurde durch den Anstieg der

    Mitgliederzahl, insbesondere durch Heimatvertriebene und -flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg, nötig.Wynfreth Bonifatius, geboren um 675 in Südwest-England, gestorben am 754 im niederländischen Friesland, war der wichtigste Kirchenreformer in Frankreich, Gründer mehrerer Klöster in Germanien und einer der bekanntesten Missionare. Seine Missionsreisen führten ihn auch mehrfach nach Friesland.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 3 Min. zu Fuß (193 m) حتى المحطة التالية

  3. 3St. Bonifatius Kirche

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 11 Min. zu Fuß (819 m) حتى المحطة التالية

  4. 4Vareler Hallenbad

    Das Hallenbad in Varel steht ganzjährig zur Verfügung mit Ausnahme der Schließung in den Sommermonaten wegen Grundüberholungsarbeiten. Ideale Bedingungen für ein Fitness- und Sporttraining bieten die unterschiedlichen Becken mit 25m- und 10m-Schwimmbahnen. Für ungetrübten Badespaß sorgen eine 1m und 3m-Sprunganlage, eine kleine Rutsche und das Planschbecken für die ganz kleinen Wasserratten.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 39 Min. zu Fuß (2,8 km) حتى المحطة التالية

  5. 5Eekenhof

    Der Hofladen befindet sich in einem alten Hofgebäude. Sie können auf einer Fläche von ca. 110 Quadratmetern aus mehr als 1800 übersichtlich angeordnete Produkten wählen. Auch Fragen zur Herkunft, zum Anbau und zur Verwendung werden gerne beantwortet . Das gesamte Sortiment ist aus ökologischem Anbau und Verarbeitung/Herstellung. Das gibt den Produkten ihren echten Geschmack und Sie können Möhren, Gurken etc. wieder ohne zu schälen essen.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 22 Min. zu Fuß (1,6 km) حتى المحطة التالية

  6. 6Vareler Freibad

    In einem Becken unterteilt in Schwimmer (Wassertiefe 2 m bis 3,80 m) und Nichtschwimmer (Wassertiefe 0,80 bis 3,80 m) sowie einem Planschbecken für Kinder kann sich die ganze Familie Abkühlung verschaffen. Spielgeräte, eine kleine Rutsche und Sprungbretter sorgen für reichlich Spaß. Ergänzt wird die Anlage durch eine großzügige Grünfläche rund um das Schwimmbad mit viel Platz zum Toben, Kicken und für ein ausgiebiges Sonnenbad. Das Wasser wird nicht beheizt – die Temperatur variiert ja nach Wetterlage (Sonne).

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 3 Min. zu Fuß (239 m) حتى المحطة التالية

  7. 7Wasserturm Varel

    Von dem 50,5 m hohen Aussichtsturm hat man einen herrlichen Rundblick auf Varel und seine Umgebung, den Jadebusen und hin und wieder auch auf Butjadingen. Der Turm wurde 1913/14 in Klinkerbauweise errichtet und dient auch noch heute seiner ursprünglichen Bestimmung, das Stadtgebiet Varels mit Trinkwasser zu versorgen.

    Extra Info:
    Das zuvor in Zisternen und Flachbrunnen gewonnene   Wasser genügte Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr den Ansprüchen der Stadt, darum errichtete man einen Wasserturm mit Wasserwerk. Seit seiner Errichtung im Jahre 1914 versorgt er die Stadt mit frischem Trinkwasser, Erweiterungen aus den Jahren 1968 und 1982 halten den Wasserdruck und die Qualität weiter aufrecht. Den Wasser-turm verbindet ein Netz von 62 Kilometern Rohrleitung mit etwa 3600 Wasserhausanschlüssen im alten Stadtgebiet. Mit seinen 54 m ist er das höchste Gebäude Varels.

    Das an den Wasserturm angebaute Wohngebäude dient dem Wasserwerksmeister als Unterkunft. Bis die Stadt Varel 1956 die technische und kaufmännische Betriebsführung auf die EWE AG übertrug, wurde die Wasserversorgung Varels als städtischer Eigenbetrieb geführt. Die Plattform des Wasserturms kann täglich zwischen 8 und 17 Uhr (bzw. 16 Uhr im Winter) besichtigt werden.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 10 Min. zu Fuß (672 m) حتى المحطة التالية

  8. 8Haus der Malerin Olga Potthast von Minden

    Ihre Kunstwerke zeigen vielfach die Allee im Vareler Wald oder auch den Mühlenteich bei Obenstrohe. Ihre Ausbildung erhielt sie durch den Vareler Maler Julius Preller. Weitere Ausbildungen, u.a. zur Porträtmalerin, erhielt sie in Hamburg und Berlin. Die Werke von Olga Potthast von Minden wurden in viele Länder, wie USA, Großbritannien und Russland, verkauft. Sie starb 1942 in Varel.

    Viele Ihrer  Motive zeigen die Vareler Umgebung, u.a. Große Allee, Mühlenteich, Neuenburger Urwald, Wald-,Moor- und Heideland-Schaften und Küstenlandschaften. Außerdem galt das Haus der von Mindens als eine besonders gute Adresse. Hier trafen sich einmal in der Woche die Damen der Stadt. Olga Potthast von Minden war eine vorzügliche Gastgeberin. Ihr stattliches Elternhaus in der Oldenburger Str. 49, mit Turmzimmer, gepflegtem Garten und Teich, passte zu Ihr. Das Haus, das von Baumeister Eilers aus Jever geplant und 1906/1907 erbaut wurde, bewohnte sie zusammen mit Tochter Ellen und Ehemann Adolf Friedrich Potthast. Heute befindet sich in dem Haus der Sitz der Firma Innovent, die sich mit der Planung und dem Betrieb von Windenergieanlagen befasst.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 6 Min. zu Fuß (408 m) حتى المحطة التالية

  9. 9Vareler Friedhof

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 4 Min. zu Fuß (296 m) حتى المحطة التالية

  10. 10Friedhof

    Bis etwa 1600 fanden Beisetzungen auf dem Kirchhügel direkt an der Schlosskirche statt. Danach wurde der alte Friedhof an der jetzigen Hindenburgstraße eröffnet, die letzte Beisetzung fand dort 1899 statt. Seit dem 30. Juni 1857 ist der heutige Friedhof an der Oldenburger Straße zentraler Ort der Erinnerung. Zahlreiche Grabsteine des alten Friedhofs, zum Teil aus dem 17. Jahrhundert, sind dort zu finden. Mit seinem alten Bestand an heimischen und exotischen Bäumen gilt der Vareler Friedhof als einzigartiger botanischer Garten. Als wohltuender Naturraum gibt er vielen Trauernden Hoffnung.

    Nach Auflösung des alten Friedhofs an der Hindenburgstraße wurden einige Grabsteine und Platten aus der Zeit von 1637-1857 auf dem Gelände an der Oldenburger Straße wieder aufgestellt. Hierauf finden sich die Namen vieler bekannter Vareler Familien. Aufgrund seines Alters ist der Friedhof in Varel in besonderer Weise Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Daher findet unter dem Namen "Lebendiger Friedhof" hier ein Projekt des NABU Oldenburg statt, um diese natürliche Oase zu erhalten und zu pflegen.

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 6 Min. zu Fuß (406 m) حتى المحطة التالية

  11. 11Denkmal

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 10 Min. zu Fuß (664 m) حتى المحطة التالية

  12. 12Weberei

    Auf dem Gelände des heutigen Jugendzentrums befand sich ab 1869 die Weberei E. Heeder, später Tameling und Stöve für die Produktion von Gewebe für die Gummiindustrie. Als Heeder das Werk 1879 an seine Mitarbeiter Fr. Tameling und W. Stöve verkaufte, wurden auch Bekleidungsstoffe hergestellt. Aufgrund der Umstellungen in der Textilindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1975 beschlossen, die Produktion des Werkes in Varel auslaufen zu lassen. Nach einem Brand 1977 wurde das Werk geschlossen. Das Jugend- und Vereinshaus wurde zehn Jahre später eröffnet.

    Die Stadt hatte das Gebäude mit dem dazu gehörigen Gelände der ehemaligen Weberei Tameling & Stöve 1977 erworben. Daraufhin wurde von einer Interessengemeinschaft Antrag auf Errichtung eines Jugendzentrums dort gestellt. Die vorhandenen Gebäude wurden, bis auf eine Halle, in der Folgezeit abgerissen. Nach langen Diskussionen seitens der Kommunalpolitik drohte schließlich auch der Abbruch des verbleibenden Gebäudes, woraufhin sich einige Vereine einschalteten und erklärten, Vereinsräume in der Halle einrichten zu wollten. Nachdem das Jugend- und Vereinshaus Weberei schließlich eröffnet wurde, stellte sich schnell ein reges Vereinsleben ein und sowohl der Neubau als auch die vorhandene Halle wurden durch Veranstaltungen aller Art genutzt und Angebote für Jugendliche wurden geschaffen

    عرض على OpenStreetMap

    ↓ 9 Min. zu Fuß (297 m) حتى المحطة التالية

  13. 13Patrizierhaus

    Das 1807 als Wohnhaus des Brauereibesitzers Siefken erbaute zweigeschossige Gebäude vertritt den Bautypus des typischen Patrizierhauses im 19. Jahrhundert. Es ist eines der ersten Bauwerke dieser Art in der Umgebung und zeugt von den Anfängen der Industrialisierung in Varel. Die Lage des Wohnhauses wurde so gewählt, dass es an der Hauptverbindungsstraße nach Oldenburg liegt.

    Hinter dem Gebäude befand sich die Brennereianlage von Christian Siefken. Mit dem aufblühenden Getreidehandel in Varel wuchs seine Branntweinbrennerei, da er heimisches Getreide verarbeitete und den gewonnenen Branntwein nach Übersee verkaufte. Nach Siefken wechselte das Haus mehrfach den Besitzer, bis es 1920 von der öffentlichen Hand (Deutsches Reich) erworben wurde. Es ist von 1926 bis in die sechziger Jahre vom Finanzamt Varel genutzt worden. Seit 1964 ist hier das Katasteramt untergebracht, welches sich zuvor seit 1871 im Amtsgericht befand.

    عرض على OpenStreetMap

جولة مشي ذاتية — اتبع المحطات بالترتيب، مع رابط لموقع كل منها على الخريطة.

Basisdaten: Agenda Varel, Niedersachsen Hub (الترخيص CC BY-SA)