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Tischlertalloipe - Altenau

10,6 km · ca. 185 Min.

Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt

Der Parkplatz Tischlertal befindet sich etwa 1 km außerhalb von Altenau, Richtung Torfhaus, auf der linken Seite.Der Einstieg in die Loipe beginnt auf der anderen Straßenseite. Die 10 km lange Tischlertalloipe ist eine schwere Loipe und somit mit schwarzen Schildern gekennzeichnet. Folgen Sie den schwarzen  Loipen-Schildern bitte im Uhrzeigersinn. DSV-Premiumloipe Bei dieser Loipe handelt es sich um eine zertifizierte DSV-Premiumloipe . Gemeinsam mit Kommunen im Westharz und den Landkreisen Goslar und Osterode am Harz haben sich die Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) und der Deutsche Skiverband (DSV) in den letzten Jahren für eine qualitative Entwicklung des Loipennetzes im Harz eingesetzt. Die Loipen wurden als DSV nordic aktiv Zentren nach internationalen Kriterien zertifiziert, mit einem einheitlichen System beschildert und mit Informationstafeln ausgestattet

المحطات (4)

  1. 1Kulturerbe Harzer Bergwiesen

    Der Oberharz ist berühmt für seine artenreichen Bergwiesen. Sie werden oft sehr treffend als "Juwelen der Artenvielfalt" bezeichnet, was bei weitem nicht übertrieben ist. Neben den typischen Vertretern der Bergwiesenflora wie dem farbenprächtigen Wald-Storchschnabel, dem aromatischen Bärwurz, der bizarren Teufelskralle, dem zierlichen Wiesen-Schaumkraut oder der borstigen Perücken-Flockenblume findet man hier zahlreiche geschützte und bedrohte Arten, wie Orchideen. Nicht selten finden sich auf Bergwiesen über 100 verschiedene Arten von Farn- und Blütenpflanzen. Die kräuterreichen Wiesen bilden wiederum die Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Insekten, vor allem Schmetterlinge. Feuchtwiesen in den Bachtälern sind der Nahrungsraum für den seltenen Schwarzstorch.

    Die Harzer Bergwiesen sind eine von Menschenhand geschaffene jahrhundertealte Kulturlandschaft. Ihre Hauptentwicklung fällt in die Blütezeit des Harzer Bergbaus im 15. und 16. Jahrhundert. Traditionell gehörten Bergbau und Bergwiesen im Harz eng zusammen. Ohne die von den Bergleuten im Nebenerwerb betriebene extensive Landwirtschaft hätten die Bergwiesen in ihrer Vielfalt nicht entstehen können. Den Bergleuten wurde in den Bergfreiheiten das Recht auf das Anlegen von Heuwiesen zur Gewinnung von Winterfutter für das Vieh eingeräumt. Harzkuh und -ziege sicherten damals das Überleben der Familien. Gemäht wurde oft nur einmal im Jahr. Erst im Herbst wurden die Flächen zur Beweidung freigegeben. Bis dahin wurden die Kuhherden zur Weide in den Wald getrieben.

    Ohne das Zutun des Menschen würden sie sehr schnell wieder bewalden und aus unserer Landschaft verschwinden. Die naturverträgliche Bewirtschaftung durch Mahd und die Beweidung durch das Harzer Höhenvieh sind für die Erhaltung der Bergwiesen unverzichtbar. Das ""Harzer Rote Höhenvieh"", wie es korrekt heißt, gehört wohl zu den ältesten und ursprünglichsten Nutztierrassen. Das einst aus Frankreich und England eingeführte Keltenrind erhielt im späten 19. Jahrhundert durch Einkreuzung von Berner, Tiroler und Zillertaler Rindern seinen typischen Charakter. Seine dadurch gewonnenen günstigen Eigenschaften für das klimatisch schwierige Mittelgebirge machten es zu einem wertvollen Nutztier für die Bergleute. Die anspruchslose Rinderrasse war zur Milch- und Fleischproduktion und als Zugtier geeignet. Dennoch ist diese hervorragend an Klima und Böden der traditionsreichen Harzer Bergwiesen angepasste Rinderrasse nur knapp dem Aussterben entgangen.

    Zwei Aspekte haben schließlich dazu beigetragen, dass sich das Blatt wendete: der Naturschutz, der zur Erhaltung der Bergwiesen auf die Beweidung angewiesen ist, und die Tourismusbranche, die mit regionaler Identität und regionalen Produkten den Nerv der Gäste traf. 501 Kühe und 16 Bullen dieser sehr alten und ursprünglichen Rasse sorgen heute laut Herdbuch wieder für Nachwuchs im gesamten Harzgebiet. Auch hier auf den Bergwiesen um Altenau können Sie dem Harzer Höhenvieh hin und wieder bei der Landschaftspflege zuschauen.

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    ↓ 11 Min. zu Fuß (827 m) حتى المحطة التالية

  2. 2Denkmal

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    ↓ 25 Min. zu Fuß (1,8 km) حتى المحطة التالية

  3. 3Altenauer Herzweg Sonderstempel 4 - Atmung und Heilklimaliege

    Dein Herz und Deine Lunge sind aufeinander angewiesen. Funktioniert das eine Organ nicht, kann das andere nicht vernünftig weitermachen und andersherum. Es ist also höchste Zeit Deinem Herzen einen Gefallen zu tun, indem Du lernst, „gesünder“ zu atmen. So kannst Du übermäßigen Stress abbauen und das Blut optimal mit Sauerstoff versorgen.

    Bei der „4711-Kölnisch-Wasser Übung“, bei der Yogaübung „Bienensummen“ und beim „Fühlatmen“ lernst Du durch gezielte Atemübungen Dich richtig zu entspannen. Nutze hierfür die bequeme Heilklimaliege, genieße die Weite der Bergwiese und folge den Anweisungen auf den Infotafeln.

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    ↓ 8 Min. zu Fuß (600 m) حتى المحطة التالية

  4. 4Kleiner Okerteich

    Gute Wasserqualität und eine idyllische Umgebung lassen den Okerteich mit zu den schönsten Badestellen im Harz zählen. Jung und Alt sowie Schwimmer und Nichtschwimmer kommen hier zu Badespaß, Erholung und Entspannung. Von Mai bis September findet der Badebetrieb statt. Den Besuchern stehen Umkleidekabinen, Liegewiesen, Außendusche, Rutsche und Klettergerüst zur Verfügung.

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جولة مشي ذاتية — اتبع المحطات بالترتيب، مع رابط لموقع كل منها على الخريطة.

Basisdaten: Harzer Tourismusverband, Niedersachsen Hub (الترخيص CC BY-SA)