Orangene Hödeken - Herrendienstweg
Die Bauern des heute zu Alfeld gehörenden Ortsteils Eimsen standen ab dem Mittelalter im Dienst derer "von Wrisberg", deren Stammsitz Wrisbergholzen war. Abgaben und Dienstehatten diese Bauern Wrisbergholzen abzuliefern, respektive abzuleisten. Die Verbindung beider Dörfer wurde "Herrendienstweg" genannt und hat diese Bezeichnung bis heute behalten. Der Weg von Eimsen über die Wernershöhe nach Wrisbergholzen - oder umgekehrt - ist ohne überschnellen Schrittes in 2,5 bis 3 Stunden zu absolvieren. Führt man sich unterwegs allerdings vor Augen, dass zwischen Hin- und Rückweg ein Arbeitstag mit beschwerlicher Arbeit lag, bekommt man einen Eindruck vom Alltag früherer Generationen.
Stationer (3)
- 1Schloss Wrisbergholzen
Die Schlossanlage umfasst das Schloss, die Orangerie, die historische Fayence-Manufaktur und den Schlosspark.
Die erste urkundliche Erwähnung einer Schlossanlage in Wrisbergholzen geht auf eine Karte aus dem Jahr 1589 zurück. Das bis heute erhaltene Barockschloss mit seinem Park und Schlossgraben stammt aus den Jahren 1740 - 1745. Der frühere Burggraben aus dem 16. Jahrhundert wurde in Teilen bis heute erhalten. Andere Teile wurden bei dem Neubau des Schlosses im 18. Jahrhundert zugeschüttet. Besonders für das Schloss Wrissbergholzen ist der mit 800 Fayence-Fliesen, aus der eigenen Manufaktur, ausgestattete Fliesensaal aus dem Jahre 1749. Auf der Rückseite des Barockschlosses wurde im 18. Jahrhundert ein malerischer Barockgarten angelegt sowie am Rande des Parks eine Orangerie, in der heute Veranstaltungen stattfinden.
Die traumhafte Anlage ist derzeit nur innerhalb von Führungen zu besichtigen, ein Besuch in dem alten Schloss lohnt sich aber allemal. Erkunden Sie das weltweit einzigartige Fliesenzimmer im Schloss mit seinen ca. 800 Fliesen, die Orangerie sowie die Fayence-Manufaktur, welche sich in direkter Nachbarschaft zum Schloss befindet.
↓ 100 Min. zu Fuß (6,9 km) til næste station
- 2Adamishütte
↓ 19 Min. zu Fuß (1,4 km) til næste station
- 3Himmelbergturm
Der Himmelbergturm mit seinen 22 Metern Höhe liegt auf der gleichnamigen Erhebung (Himmelberg 307 m ü. NN) nordöstlich von Alfeld. Aufgrund der geringen Entfernung zum Stadtzentrum, kann man von der Spitze des Turmes sehr gut die Aussicht genießen. Zusätzlich bietet der Turm eine schöne Aussicht über das Leinetal und die angrenzenden Wälder. Er ragt über die umgebenden Baumkronen hinaus.
Der heutige Turm wurde 1985 erbaut und eignet sich als Ziel einer kleinen Wanderung wenn man sich in Alfeld aufhält.
Aufgrund seiner soliden Bauweise eignet sich der Turm auch für Menschen, die sich nicht auf reine Stahlkonstruktionen trauen.
Direkt um den Turm herum verlaufen verschiedene Wanderwege und auch die Adamishütte ist nicht weit.
Selvguidet vandring — følg stationerne i rækkefølge, hver med link til placeringen på kortet.
Basisdaten: Region Leinebergland e. V., Niedersachsen Hub (licens CC BY-SA)
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