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Blaue Hödeken - Gewässerschleife

14,3 km · ca. 235 Min.

Freden (Leine)

Der Hödeken, benannt nach seinem Filzhut (Hüdekin, Hütchen), ist eine Sagengestalt aus dem Leinebergland. Die zwergenartige Gestalt fungierte als Bote und übermittelte Nachrichten zwischen Hildesheim und Winzenburg. Der "Blaue Hödeken" hat seinen Namen nicht von ungefähr, denn prägendes Element dieses Weges ist Wasser. Sie werden entlang von Bächen, an Brunnen und Teichen vorbei durch den Sackwald geführt. Startpunkt oder Ziel der Wanderung sind die Apenteiche in Winzenburg. Das Wasser der dortigen Quelle ist bedenkenlos zu genießen, generell lohnt es sich, an diesem mystischen Ort zu verweilen. Weiter geht es durch waldreiche Gebiete oberhalb von Everode. In Richtung Hörsum öffnet sich der Weg zu einer Seite hin und Sie haben einen Blick auf hügelige Felder. Schließlich verlassen Sie in Langenholzen den Wald und machen einen kleinen Abstecher zum Gottesbrunnen, der Warnequelle. Folgen Sie dem Fluss bis in die Innenstadt Alfelds, welche mit ihrem Fachwerkcharme zum Erkunden einlädt. Genießen Sie die zwischenzeitliche Ruhe dieses Weges und halten Sie Ausschau nach der ein oder anderen Quelle, die sich zu verstecken versuchen. Einkehrmöglichkeiten finden Sie zu Beginn der Wanderung in Winzenburg und Westerberg (nicht direkt am Weg gelegen) und zum Ende in Langenholzen und Alfeld.

Stationer (12)

  1. 1Apenteichquelle bei Winzenburg

    Die Quelle und die daran anschließenden Teiche heißen „Apenteiche“. Das germanische Wort „apa“ steht für Wasser. Eine andere Überlieferung spricht von „apen“ = offen, d.h. aufgrund der Springstärke niemals zufrierend (Anmerkung: neben der Quellart „Spring“ als aktive Quellform gibt es den „Born“ als passive Form).

    Es ist anhand der während des Baus der Trinkwasserleitung entdeckten Funde nachzuweisen, dass die Quelle bereits seit der Bronzezeit eine Verehrung genoß. Von höheren Wesen, vor denen sich unsere Vorväter neigten, sprechen viele der Sagen unserer Gegend. Tempel und Heiligtümer, in denen Gottheiten verehrt wurden, hat es nie gegeben. Haine, in denen ein Quell entsprang, waren das Heiligtum des bildlosen Kultes der Naturkräfte. Erst in späterer Zeit wurden diese Naturkräfte personifiziert, so. z.B. „Donar“ als Wind- und Wettergott.

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    ↓ 17 Min. zu Fuß (1,2 km) till nästa station

  2. 2Burgruine Winzenburg

    Die mächtige Burganlage liegt auf einem Bergsporn des südlichen Sackwaldes in einer Höhe von 272 m und umfasst ein Länge von mehr als 150 m bei max. 60 m Breite. Sie besteht aus einem Wohnhügel mit Kirche und Zisterne im Westen, einem großen Innenhof und einem mächtigen fünfeckigen Bergfried als Wehr und östliche Begrenzung der Anlage.

    Der ursprüngliche Bauherr ist nicht überliefert, ist wohl aber unter den Hildesheimer Bischöfen zu suchen. Fest steht, dass die Burg vom Hildesheimer Bischof (1079-1114) seinem Neffen Hermann (I „von Winzenburg“) als Lehen überlassen wurde. Sein Sohn Hermann II (von Winzenburg) gelangte als kaiserlicher Ratgeber und (Mark-)graf von Thüringen zu hohem Einfluss. 1130 lehnte er sich gegen Kaiser Lothar auf, die Winzenburg wurde belagert und zerstört. Um 1138 erfolgte nach kaiserlicher Genehmigung der Wiederaufbau der Burg durch die Bischöfe Berhard I und Bruno. Um das Jahr 1260 wird die Walleinfriedung durch eine Mauer ergänzt. Die zweite Zerstörung erfolgte in der Hildesheimer Stiftsfehde im Jahr 1522 durch die welfischen Herzöge; das Material wurde zum Aufbau des Amtshofes verwendet.

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    ↓ 171 Min. zu Fuß (11,8 km) till nästa station

  3. 3Entdeckerturm

    Das Projekt "Entdeckerturm für Langenholzen" ist aus einer Bewerbung für den Deutschen Naturschutzpreis in der Kategorie Bürgerpreis des Bundesamt für Naturschutz hervorgegangen. Ziel dieses Projektes war es einen ausgedienten Transformatorturm zu einem zentralen Anlaufpunkt für naturkundliche Beobachtungen und Exkursionen auszubauen. Mit diesem eher untypischen Beobachtungsturm soll Menschen allen Alters gezeigt werden, wie viel die heimische Natur zu bieten hat.

    Der Turm wurde dazu zunächst mit einer Fledermaus-freundlichen Holzvertäfelung ummantelt, der den Tieren als Unterkunft dienen kann. Des Weiteren wurden Nisthilfen für Mehlschwalben, Mauersegler und Turmfalken angebracht. Außerdem wurde das beobachtete Gelände mit weiteren Nisthilfen für die Wasseramsel und andere Singvögel ausgestattet. Da der Beobachtungsturm zur Brutzeit unzugänglich ist, kommen Nistkasten-Kameras zum Einsatz.

    Auf der 2. Etage gibt es eine kleine Bibliothek, mit Bestimmungsliteratur und Ökologisch-ausgerichteten Büchern über die Region.

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    ↓ 33 Min. zu Fuß (2,2 km) till nästa station

  4. 4Stadtmuseum Alfeld (alte Lateinschule)

    Das Museum wurde 1928 gegründet. Es geht auf eine Sammlung historischer Gegenstände um 1900 zurück.

    Bis auf die Zeit zwischen 1943 und 1949 war es immer im Gebäude der ehemaligen Lateinschule untergebracht.

    Die Lateinschule ist mit zahlreichen Schnitztafeln geschmückt, deren Bildprogramm ein umfassendes Bild der Bildungsinhalte des Späthumanismus vermittelt. Sicherlich ist die Lateinschule eines der schönsten freistehenden Fachwerkhäuser Niedersachsens.

    Im Mittelpunkt der Dauerausstellung steht die Geschichte der Stadt Alfelds: Vom mittelalterlichen Handelsplatz bis zum Industriestandort im 20. Jahrhundert. Außerdem werden archäologische  Zeugnisse aus der Ur- und Frühgeschichte des Leinetals gezeigt.

    Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen.

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (39 m) till nästa station

  5. 5Tiermuseum Alfeld

    Das Tiermuseum Alfeld hütet einen großen Schatz: Eine außergewöhnliche Sammlung präparierter außereuropäischer Tiere: Da gibt es Sumatra-Tiger, Eulenpapageien, Hornraben, einen roten Pandabären, Orang-Utans, Paviane und Schimpansen, einen Ameisenbären, Tukane, Faultiere und Kängurus – über 100 verschiedene Tierarten aus aller Welt sind versammelt in einem kleinen Fachwerkhaus in Alfelds Innenstadt. Dort stehen sie in Dioramen, künstlichen Landschaften, die dem ursprünglichen Lebensraum der Tiere nachempfunden sind. Große und kleine Besucher fühlen sich in die afrikanische Savanne versetzt, wenn sie Kraniche am Wasserloch beobachten, sie sehen Tiger durch den indonesischen Dschungel schleichen und entdecken bunte Papageien in Südamerika.

    „Wie kommen all diese Tiere nach Alfeld?“

    Das ist die Frage, die immer wieder gestellt wird, denn die Zeit, als Alfeld ein Zentrum des internationalen Tierhandels war, ist fast vergessen. Vor 100 Jahren gehörte es zum Alltag, dass Elefanten vom Bahnhof Richtung Innenstadt zogen, Kamele über den Marktplatz geführt wurden und nachts die Löwen brüllten. Mitte 19. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts waren in Alfeld zwei Tierhandelsunternehmen mit weltweiten Geschäftsbeziehungen ansässig. Sie importierten Tiere aus allen Kontinenten und verkauften sie an wiederum weltweit an Wandermenagerien, Zoos und Zirkusse. Nicht alle Tiere überlebten diese Strapazen. Es war ein großes Glück, dass Alois Brandmüller diesen Tiere ein neues Leben gab: In seiner Werkstatt präparierte er sie.

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    ↓ 2 Min. zu Fuß (108 m) till nästa station

  6. 6Kirche St. Nicolai

    Die Kirche St. Nicolai ist eine gotische Hallenkirche mit einem zweitürmigen Westbau, der weit über das Leinetal sichtbar ist. Namensgeber ist Nikolau von Myra, im Mittelalter Schutzpatron der Schiffer und Kaufleute.

    Das heutige Gebäude ist das Ergebnis verschiedener Erweiterungsphasen. Die ursprüngliche Kirche war ein romanischer Bau vom Ende des 11. Jahrhunderts. Damals war das Fredener Archidiakonat hierher verlegt worden, was der Stadtentwicklung Alfelds einen wichtigen Impuls gab. Die Kirche war eine kreuzförmige Basilika , von der noch die Hauptsubstanz des Westwerks und die ehemaligen Vierungspfeiler erhalten sind. Um 1400 wurde das Langhaus in eine gotische Halle umgewandelt, gegen Ende desselben Jahrhunderts der romanische Chor durch drei weitere Hallenjoche ersetzt.

    Zur Ausstattung der Kirche gehört ein auf ca. 1230/1240 datiertes Triumphkreuz.

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (86 m) till nästa station

  7. 7Rathaus der Stadt Alfeld (Leine)

    Das Rathaus, ursprünglich im gotischen Stil, wurde 1586 im Weser-Renaissancestil umgebaut. Es stellt einen Bau der sogenannten Weserrenaissance dar. Spuren früherer gotischer Baustufen sind noch zu erkennen.

    Besonders eindrucksvoll sind der achteckige Treppenturm und die „Utlucht“, der Schmuckerker.

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    ↓ 173 Min. zu Fuß (12 km) till nästa station

  8. 8Zum Zwetschenkreuger in Westerberg

    Schon zu den ersten Glasmachern der hiesigen Hütte, dürfte ein "Kaufel" gehört haben. Die Gaststätte "Zwetschenkreuger", von Anfang an im Besitz der Kaufels, gibt es etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Zunächst an anderer Stelle in Westerberg errichtet und von vielen Zwetschenbäumen umgeben (die den heutigen Namen lieferten), macht die Gaststätte ursprünglich ihr Geschäft mit dem berufsbedingten großen Durst der Glasbläser und Ziegeleiarbeiter. Seid Anfang des 20. Jahrhunderts befindet sich die Gaststätte am heutigen Platz.

    Es gibt rustikales Essen -  z.B. Sauerfleisch mit Röstkartoffeln , Spanferkel, Braunkohlessen u.a.

    Sie können auch vor Ort Fleischwaren und Wurstwaren einkaufen.

    Das Fleisch ist von Schweinen aus eigener Züchtung- Hausschlachtung -

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    ↓ 174 Min. zu Fuß (11,8 km) till nästa station

  9. 9Schnarchmuseum

    Deutschlands erstes Schnarchmuseum befindet sich in Langenholzen, einem Ortsteil von Alfeld. Bei dem Museum handelt es sich um die private Ausstellung des Alfelder Arztes und Sammlers Josef Alexander Wirth, der die Ausstellung als Museum bereits seit vielen Jahren betreibt. Im Museum finden Sie eine Vielzahl von Ausstellungsstücken vom 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit rund um das Schnarchen und Schlafen.

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    ↓ 165 Min. zu Fuß (11,3 km) till nästa station

  10. 10Fischerhütte und Speiselokal in Winzenburg

    Inmitten des Leineberglands zwischen Alfeld und Lamspringe finden Sie uns im beschaulichen Dorf Winzenburg.

    1993 wurde der Grundstein für das Wohnen der Familie Jaster auf dem Teichgelände gelegt. In diesem Wohnhaus sind auch drei Ferienwohnungen entstanden, die zur Naherholung im Südlichen Sackwald einladen.

    So können von der Fischerhütte aus herrliche Wanderungen unternommen werden.

    Eine Speisegaststätte mit eigener Räucherei und ein großer Angelteich sind vorhanden.

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    ↓ 180 Min. zu Fuß (12,5 km) till nästa station

  11. 11UNESCO-Welterbe Fagus-Werk

    Alfeld ist einer der Geburtsorte des Bauhausstils. Mit ihrer gemeinsamen Vision revolutionieren Carl Benscheidt, der Firmengründer und der spätere Bauhausgründer Walter Gropius 1911 die Industriearchitektur und schaffen mit dem Fagus-Werk in Alfeld in der Region Leinebergland, eine Schuhleistenfabrik mit einem völlig ungewohnten, vom Traditionellen abweichenden Erscheinungsbild.

    Geprägt durch Licht, Luft und Klarheit stellt das Erstlingswerk des Architekten Walter Gropius den Mensch in den Mittelpunkt. Bis heute steht die zentrale Unternehmensphilosophie des Firmengründers Carl Benscheidt „Unser Reichtum sind nicht unsere Maschinen, noch ein Bankkonto, sondern das Wissen, das Können und die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter,“ im Zentrum des Familienunternehmens, der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG.  Seit über 100 Jahren wird im Fagus-Werk aktiv produziert. Die Unternehmensbereiche Brandschutz und Messetechnik ergänzen heute die Schuhleistenfertigung.

    Erlebnisreiche Werksführungen laden ein, einen Blick hinter die Kulissen des Welterbes zu werfen. Ein Video-Guide ermöglicht die individuelle Entdeckung des Fagus-Werkes. Die Fagus-Gropius-Ausstellung im ehemaligen Lagerhaus informiert auf 3.000 Quadratmetern mit spannenden Erlebnis- und Aktivstationen u.a. über die Firmengeschichte, das Bauhaus und die Schuhmode der letzten 100 Jahre. Das multimediale und interaktive UNESCO-Besucherzentrum lädt zu einer Reise zu weiteren nationalen und internationalen Welterben ein.

    Sonderausstellungen in der Fagus-Galerie und Kulturveranstaltungen im besonderen Ambiente der Welterbefabrik runden das Erlebnis ab und bieten Kultur pur zwischen Architektur und Produktion.

    Zu einer kulinarischen Auszeit lädt das Fagus-Gropius-Café im ehemaligen Maschinenhaus ein.

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    ↓ 29 Min. zu Fuß (1,7 km) till nästa station

  12. 12Stefan's Haifischbar

    Hier trifft Gastfreundschaft auf Genuss. Geöffnet von Montag bis Samstag ab 11:30 Uhr durchgehend. Mit hausgemachten Speisen aus der Region. Der perfekte Ort, um eine Pause zur Stärkung einzulegen oder den Feierabend bei kühlen Getränken und leckerem Essen zu genießen.

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Självguidad promenad — följ stationerna i ordning, var och en med länk till läget på kartan.

Basisdaten: Region Leinebergland e. V., Niedersachsen Hub (licens CC BY-SA)

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