Harzer-Hexen-Stieg - 1. Etappe - von Osterode nach Buntenbock
Die schmucke Fachwerkstadt Osterode ist Ausgangspunkt der Wanderung. Von hier, aus dem Harz-Kornmagazin (heute das Rathaus), wurde einst die Ernährung der Erzbergarbeiter gesichert. Entlang des historischen Hundscher Weges erreichen wir nach zwei Stunden Aufstieg den Marienblick, einen herrlichen Aussichtspunkt in das Lerbachtal. Weiter geht’s auf schönen Waldwegen vorbei am Bärenbrucher Teich nach Buntenbock, dem ruhig und idyllisch gelegenen Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld.
Stationer (8)
- 1Hotel & Restaurant Zum Röddenberg
Unser familiär geführtes 3***S Komforthotel bietet eine angenehme Atmosphäre und sorgt für Wohlfühlgarantie. Alle Zimmer verfügen über Dusche/WC, SAT-TV, Telefon und WLAN (kostenfrei).
Zentrumsnahe Lage, der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge, Spaziergänge oder Wanderungen.
Lassen Sie sich kulinarisch mit Harzer Spezialitäten aus der Region verwöhnen.
Bestens geeignet für Wanderer, Geschäftsreisende, Biker und Radler.
Lunchpakete und Gepäckservice gegen Gebühr.
Entfernung vom Harzer-Hexen-Stieg 1,4 km.↓ 46 Min. zu Fuß (3,1 km) till nästa station
- 2Campingplatz Eulenburg ****
Ganzjährig geöffneter Campingplatz, idyllisch am Landschaftsschutzgebiet gelegen, umgeben von Bäumen, Wiesen und Bächen. Nahe der Fachwerkstadt Osterode (Start des Wanderwegs Harzer-Hexen-Stieg) und der Sösetalsperre (jeweils 2 km).
Gaststube mit Biergarten, ein großer Spielplatz mit Planschbecken, Wassertreten, Grillhütte, Baby-, familien- & behindertengerechte Waschräume mit WC. Eigenes Schwimmbad (8 x 20 m), Tischtennis, Basketball, Gruppenplätze mit Grillplatz auf großen Wiesen. Heuhotel und extra Sanitäranlagen direkt gegenüber dem Freibad. Campinghotel und Matratzenlager finden Sie im angrenzenden Gebäudekomplex des Industriedenkmals Eulenburg, einer ehemaligen Textilfabrik.
Hier kann man optimal zu einer Wanderung in den Harz starten und anschließend im Biergarten entspannen.
2019 erhalten Grönigs den Kulturpreis Harz des Regionalverbands Harz für die Sanierung und den Erhalt der einstigen Textilfabrik "Eulenburg".
Entfernung vom Harzer-Hexen-Stieg: 1 km
Information im Überblick
Lage: Ortsrand, am Landschaftsschutzgebiet
Gesamtstellplätze: 130
Dauercamper: 80
Touristikcamper: 50
Zeltplätze: 50
Wohnmobilstellplätze: 13
Matratzenschlafplätze: 20
Heuschlafplätze: 15
Betten: 20
Parkeringsplatser
vor der Schranke: 13
GPS-Koordinaten: N:51°43´43,5" \ E:10°16´57,3"
Öffnungszeit: ganzjährig↓ 36 Min. zu Fuß (2,3 km) till nästa station
- 3Denkmal für die Kiepenfrauen
Am historischen Aufstieg in den Harz wurde ihnen ein attraktives Denkmal geschaffen. Die Wanderer können direkt neben einer Kiepenfrau Platz nehmen und sich mit ihr zusammen ausruhen. Oder aber beim Anheben einer 40 kg schweren Kiepe spüren, wie schwer die im Volksmund "Harzkamele" genannten tatkräftigen Frauen zu schleppen hatten.
↓ 23 Min. zu Fuß (1,7 km) till nästa station
- 4140 Eselsplatz
Der Eselsplatz befindet sich am Harzer Hexenstieg auf dem sogenannten „Hundscher Weg“ zwischen Lerbach und der Sösetalsperre.
Der „Hundscher Weg“ soll bereits im 13. Jahrhundert als „Hauserweg“ entstanden sein.
Er war bis ins Hochmittelalter die Verbindung zwischen Osterode und Harzburg. Der Weg diente als Heerstraße zur Harzburg, als Versorgungsstraße in den Harz und auch als Erztransportweg.Im kurfürstlich hannoverschen Harzer-Korn-Magazin in Osterode wurde das Getreide für die Bergleute im Harz gespeichert. Von hier aus zogen tagtäglich Eselskarawanen über den Hundscher Weg nach Clausthal, um die Bergleute mit Lebensmitteln zu versorgen.
↓ 104 Min. zu Fuß (7,2 km) till nästa station
- 5Landhaus Meyer
Hausgebackene Kuchen und Torten GartenterrasseParkplatz am HausAm Nationalpark Harz, Oberharzer Wasserregal, Harzer Försterstieg und BaudenSteig, Harzer-Hexen-StiegPauschalangeboteHarzer Blockhaus für 2-4 Personen mit Kochgelegenheit, auf Wunsch mit Frühstück
Lunchpakete, Hol-, Bring- und Gepäckservice gegen GebührEntfernung vom Harzer-Hexen-Stieg - 4 km↓ 54 Min. zu Fuß (3,7 km) till nästa station
- 6138 Braunseck
Das Braunseck, von vielen Einheimischen „Buntenbocker Bahnhof“ genannt, ist eine Weg-kreuzung zwischen Buntenbock und Riefensbeek , an welcher man vergeblich einen Bahnhof sucht.
Zu Beginn des 20. Jh. ab es große Pläne, um Buntenbock und andere Harzorte mit einer neuen Eisenbahnlinie infrastrukturell besser zu erschließen. Damit sollte die schlechte wirtschaftliche Situation der Bergstädte Clausthal, Zellerfeld und Altenau verbessert werden.
Innerhalb von zwei Jahren wurden die Pläne so konkret, dass Anfang 1914 die 20 Kilometer lange Trasse vom Clausthaler Ostbahnhof über Buntenbock, Lerbach und Freiheit nach Osterode abgesteckt und bereits Schneisen in den Wald geschlagen waren.Trotz enormer Baukosten wurde die Eisenbahnstrecke von vielen Beteiligten für rentabel gehalten, heute kaum mehr vorstellbar. Der große Höhenunterschied zwischen Buntenbock und Lerbach erforderte drei Tunnel mit einer Länge von 150, 300 und 550 Metern, neun Talbrücken von bis 150 Meter Länge und 30 Meter Höhe und elf Über- und Unterführungen an Wegen. Die Orte Buntenbock, Lerbach und Freiheit sollten Bahnhöfe erhalten. Vom Bahnhof Clausthal-Ost hätte die Strecke bei Bedarf in nördlicher Richtung nach Hahnenklee weitergeführt werden können.
↓ 18 Min. zu Fuß (1,3 km) till nästa station
- 7137 Bärenbrucher Teich
Der Bärenbrucher Teich ist ein zum Oberharz Wasserregal gehörender Stauteich bei Buntenbock, dessen Geschichte sich bis in das 17. Jahrhundert zurück verfolgen lässt.
In der heutigen Zeit wird der Bärenbrucher Teich als Überlaufteich betrieben, was bedeutet, dass das zufließende Wasser über den Überlauf in den Ziegenberger Teich abfließt.
↓ 38 Min. zu Fuß (2,8 km) till nästa station
- 8128 Huttaler Widerwaage
Das Huttal (606 m ü. NN) liegt am östlichen Rand der Clausthaler Hochfläche, zwischen Claustahl-Zellerfeld und dem Sperberhaier Dammhaus.
Die Huttaler Widerwaage wurde in den Jahren 1763 bis 1776 als Teil des Oberharzer Wasserregals gebaut. Das Bauwerk ist in der Lage, bei Niedrigwasser durch entsprechende Schaltung Wasser aus dem Huttal dem Hirschler Teich zuzuführen und ihn umgekehrt bei Hochwasser von überschüssigen Wasser zu entlasten.
Als Widerwaage wird im Bereich des Oberharzer Wasserregals ein kleines Becken beziehungsweise ein kleiner Anstau bezeichnet. Dieses Becken wird hier durch ein hölzernes Wehrbauwerk, einen sogenannten Fehlschlag angestaut. Es ist durch den Huttaler Wasserlauf mit dem auf der anderen Seite des Höhenzuges befindlichen Hirschler Teich verbunden und kommuniziert mit diesem. Aus dem Huttaler Graben wird der Widerwaage Wasser vom Schwarzenberg sowie vom Polsterberger Hubhaus zugeführt. Ist das Wehr hochgestaut, wird das Wasser durch den Huttaler Wasserlauf zum Hirschler Teich weitergeleitet. Dort konnte es zur Kraftwasserversorgung der sehr ergiebigen Grube Caroline und Grube Dorothea genutzt werden.
Bei Hochwasser können die Einsatzbretter des Wehres entnommen werden. Dann kehrt sich das Fließgefälle um und Wasser aus dem Hirschler Teich fließt durch den Huttaler Wasserlauf und durch die Huttaler Widerwaage ins Huttal und dann weiter in Richtung Söse ab. Dadurch konnte die Hochwassersituation in Clausthal entschärft werden.
Självguidad promenad — följ stationerna i ordning, var och en med länk till läget på kartan.
Basisdaten: Harzer Tourismusverband, Niedersachsen Hub (licens CC BY-SA)
