Verbindung Sonnenberg - Oderbrück
Stationer (7)
- 1Oderteich
↓ 1 Min. zu Fuß (58 m) till nästa station
- 2Oderteich
Der Oderteich ist Teil des UNESCO-Welterbes im Harz und gehört zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Die Gräben und Stauteiche waren wichtig für die Bergwerke im Oberharz. Das Wasser wurde für die vielen Wasserräder in den Bergwerken gebraucht. Das abgebaute Erz musste nach oben gebracht werden. Und Wasser, das ins Bergwerk gesickert ist, musste abgepumpt werden. Das ging damals nur mit Wasserkraft.
Der Oderteich ist der größte von allen Stauteichen im Oberharz. Er wurde zwischen 1715 und 1722 gebaut. Das Wasser aus dem Oderteich war für die Bergwerke in Sankt Andreasberg bestimmt. Der Staudamm ist 20 Meter hoch. Das ist höher als alle anderen Staudämme im Oberharz.170 Jahre lang war der Oderteich die größte Talsperre in Deutschland.
Das Besondere: Normalerweise hat man die Staudämme aus Steinen, Erde und aus der Erde abgestochenen Rasenstücken gebaut. Hier gab es aber keine Wiesen, wo man Rasenstücke ausstechen konnte. Aber es gab Granit-Steine und Sand, den man zum Abdichten nehmen konnte. Wenn wenig Wasser im Oderteich ist, kann man noch die großen Granitsteine in der Staumauer erkennen.
Das Wasser aus dem Oderteich fließt immer noch durch den Rehberger Graben bis zur Grube Samson in Sankt Andreasberg. Dort treibt es die Turbinen vom Wasser-Kraftwerk unter der Erde an.
↓ 27 Min. zu Fuß (2 km) till nästa station
- 3Der Oderteich
An der Holzbrücke haben wir das Odertal erreicht. Der Bachlauf mündet nur wenige hundert Meter unterhalb in den Oderteich. Der Oderteich war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die größte Talsperre Deutschlands. Er wurde von Sankt Andreasberger Bergleuten in den Jahren 1715 bis 1722 erbaut. Gemeinsam mit den anderen Bauwerken der Oberharzer Wasserwirtschaft gehört er seit Juli 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Oderteich wurde seinerzeit errichtet, um über den Rehberger Graben die Wasserräder der Sankt Andreasberger Bergwerke auch in Trockenzeiten zuverlässig mit Wasser zur Energiegewinnung zu versorgen. Schon damals war es offenbar üblich, dass sich die Baukosten solcher Großprojekte während der Ausführungszeit erheblich verteuerten. Letztendlich kostete der Oderteichdamm rund 11.700 Reichstaler, fast das Vierfache der ursprünglich veranschlagten Summe. Das mehrfache Beantragen und Genehmigen der Nachträge wurde aber vom König nicht beanstandet. Die drei verantwortlichen Bergmeister wurden stattdessen mit Geldprämien zwischen 12 und 100 Talern ausgezeichnet.
Der Sankt Andreasberger Bergbau kam im Jahre 1913 zum Erliegen. Fortan nutzte man die Anlagen der Oberharzer Wasserwirtschaft zur Stromerzeugung: Das Wasser des Oderteiches fließt weiterhin nach Sankt Andreasberg und wird dort in mehreren Kraftwerken, vor allem in der Grube Samson genutzt. Dies gewährleistet bis heute den wirtschaftlichen Betrieb von Oderteich und Rehberger Graben.
Interessant ist, dass bis in die 1920er Jahre im Oderteich eine Fischzucht betrieben wurde. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein wurden im Oderteich noch Forellen geangelt. Erst ab den 1950er Jahren schlugen Besatzversuche fehl. Grund war der seitdem abnehmende pH-Wert des Gewässers der um 1900 noch bei ca. 5 gelegen haben dürfte und aufgrund der Versauerung der Böden und Gewässer durch Luftschadstoffe bis auf etwa pH 4 gesunken war. In dem sauren Milieu konnten Bachforellen nicht mehr überleben.
Durch europaweite Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und die Anpflanzung von Laubbäumen an den Harzer Bachufern hat sich die Situation in den letzten Jahren merklich gebessert. Ein großer Erfolg für den Umwelt- und Naturschutz, denn neue Untersuchungen zeigen, dass die Harzer Bachforelle ihren ursprünglichen Lebensraum langsam zurückerobert und sogar wieder bis in Höhenlagen von 800 m aufsteigen kann.
↓ 28 Min. zu Fuß (2 km) till nästa station
- 4Rehberger Graben
Der Rehberger Graben gehört als Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe im Harz. Die Gräben und Stauteiche waren wichtig für die Bergwerke im Oberharz. Das Wasser wurde für die vielen Wasserräder in den Bergwerken gebraucht. Das abgebaute Erz musste nach oben gebracht werden. Und Wasser, das ins Bergwerk gesickert ist, musste außerdem abgepumpt werden. Dazu haben die Bergleute die Wasserkraft genutzt.
Der Rehberger Graben wurde in den Jahren um 1700 gebaut. Er brachte das Wasser aus dem weit entfernten Hochharz nach Sankt Andreasberg. Das war nötig, weil die Stadt und die Bergwerke so hoch oben am Berg waren. Die Gegend im Hochharz war sumpfig, steil und steinig. Der Graben musste oft in den harten Felsen geschlagen werden. Das war eine sehr schwere und sehr anstrengende Arbeit.
Der Rehberger Graben ist 7 Kilometer lang. Am Ende verschwindet er unter der Erde von Sankt Andreasberg im Gesehr Wasserlauf. Das Wasser fließt bis zur Grube Samson. Das Kraftwerk in der Grube macht auch heute noch Strom für die Stadt.
↓ 2 Min. zu Fuß (128 m) till nästa station
- 5Malerblicke im Harz - 27. Oderteich
Der Harz ist Malerlandschaft seit Jahrhunderten und zwar eine der großartigsten in Deutschland, was viel zu wenig bekannt ist. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert kamen die Künstler immer zahlreicher hierher.
Insgesamt haben wir 39 Malerblicke im gesamten Harz gefunden und beschrieben. Der Vergleich zwischen den historischen Gemälden und den aktuellen Blicken zeigt, wie sich der Harz über die Jahrhunderte verändert hat. Mit diesen verorteten Malerblick-Punkten sollen sich die Motive beim Erwandern besser finden lassen.
Weitere Informationen zu den Malerblicken im Harz gibt es unter www.harzinfo.de/malerblicke (http://www.harzinfo.de/malerblicke).
↓ 4 Min. zu Fuß (297 m) till nästa station
- 6Fassung Hühnerbrühe
↓ 30 Min. zu Fuß (2,2 km) till nästa station
- 7217 Sonnenkappe Oderteich
Die Sonnenkappe ist ein Bach, welcher am Nordufer des Oderteichs in den Stausee mäandriert. Der Staudamm liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich von Sankt Andreasberg an der B 242.
Die Stauanlage des Oderteiches wurde in den Jahren 1715 bis 1722 von Sankt Andreasberger Bergleuten erbaut und wird heute von den Harzwasserwerken betrieben. Der Oderteich war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die größte Talsperre Deutschlands.
Der Oderteich wurde errichtet, um über den Rehberger Graben die Wasserräder der Sankt Andreasberger Bergwerke auch in Trockenzeiten zuverlässig mit Aufschlagwasser zu versorgen. Sein Fassungsvermögen reichte aus, um eine Trockenperiode von etwa drei Monaten zu überbrücken. Er ist der größte aller Oberharzer Teiche treibt auch heute noch mehrere Wasserkraftwerke in Sankt Andreasberg, in der Grube Samson und im Sperrluttertal an.
Självguidad promenad — följ stationerna i ordning, var och en med länk till läget på kartan.
Basisdaten: Harzer Tourismusverband, Niedersachsen Hub (licens CC BY-SA)
