Wellner Weg-Kellwassertal - Altenau
Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt
Die Tour beginnt am Parkplatz Schultal in der Ortsmitte von Altenau. Gegenüber des Parkplatzes befindet sich der Abzweig zur Straße „An der Bornkappe“.Gehen Sie auf dieser Straße etwa 50 m bergauf und biegen dann links in die Forststraße, den „Wellner Weg“ ab. Folgen Sie dem „Wellner Weg“ ca. 3,5 km. Biegen Sie dann nach links ab und gehen in Richtung Kellwassertal, Okertalsperre. Nach etwa 3 km erreichen Sie eine Wegkreuzung, halten sich hier links. Nach etwa 1,5 km erreichen Sie erneut eine Weggabelung. Von hier gehen Sie bitte rechts ab hinunter zur Hüttenstraße. Gehen Sie links die Hüttenstraße hinauf bis zur Ortsmitte (Kreisel). Nach rechts abbiegend erreichen Sie den Parkplatz Schultal.
Stationer (11)
- 1Geopunkt Kellwassertal
Dieses Tal hat in den Wissenschaften der Geologie und der Paläontologie weltweit einen Namen. Bereits um 1850 erkannte der Geologe und Botaniker Friedrich Adolf Roemer im Kellwassertal einen geologischen Aufschluss, der ihn zu genaueren Untersuchungen veranlasste. Roemer legte mit seinen diesbezüglichen Forschungen und Beschreibungen einen bedeutenden Beitrag zur geologischen und paläontologischen Forschung.
Heute, etwa 160 Jahre später haben wir folgenden Erkenntnisstand:Im Erdaltertum oder wissenschaftlich Paläozoikum, begann sich vorrangig das Leben der Mehrzeller zu entwickeln. In der Zeitspanne von 542 – 251 Mio. Jahren vor heute, entwickelte sich zuerst das Leben in den Ozeanen. Später begann sich die Landfauna und -flora zu entwickeln. Aber diese Entwicklung lief nicht reibungslos ab. In diesem Zeitalter fanden die fünf großen, bekannten Massenaussterben statt. Die Gründe für diese so genannten Massenaussterbe-Events sind bisher nicht durchgehend bekannt, an erster und zweiter Stelle der Gründe stehen aber Impakte von Himmelskörpern, sowie gewaltige vulkanische Aktivitäten. Am bekanntesten von diesen Aussterbe-Events ist das KT-Event in der Kreidezeit, das zum spektakulären Aussterben der Dinosaurier geführt hat und auf einen gewaltigen Asteroidenaufprall zurückgeführt wird.
Für die Harzregion von einer gewissen Bedeutung ist das „Kellwasser-Event“. Nicht weil dieses im Oberdovon ( 395-385 Mio. Jahre vor heute) stattgefundene Aussterbeereignis nur den Harz betroffen hätte, nein es betraf wie alle fünf Ereignisse die gesamte Erde, sondern weil es von hier seinen Namen hat. Nach dieser Lokalität im Okertal werden die dunklen, meist mergeligen Gesteine als Kellwasser-Kalk bezeichnet und das Ereignis als Kellwasser-Event. Unter den fünf großen Massenaussterben war dieses Event nach der Anzahl der ausgestorbenen Arten das drittschwerste.
Das Kellwassertal hat also für die Wissenschaften, die sich mit der geologischen und paläontologischen Entstehung der Erde beschäftigen, einen weltweiten Rang. Damit diese Schichten gut sichtbar bleiben, wurde der Aufschluss vor einiger Zeit großflächig freigelegt. Beteiligt waren Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, des Geozentrums Hannover und des Senckenberg-Institutes. Außerdem gibt eine vom Regionalverband Harz finanzierte Informationstafel Auskunft über die geologischen Besonderheiten. Dort ist im Geopark Harz somit ein neuer Geopunkt geschaffen worden, der eine echte Aufwertung des gesamten Geoparks darstellt.
↓ 51 Min. zu Fuß (3,6 km) till nästa station
- 2Kräuterpark Altenau
↓ 48 Min. zu Fuß (3,4 km) till nästa station
- 3hhh
↓ 66 Min. zu Fuß (4,8 km) till nästa station
- 4Ochsenberg-Hütte
↓ 24 Min. zu Fuß (1,7 km) till nästa station
- 5Kellwasser-Hütte
↓ 51 Min. zu Fuß (3,6 km) till nästa station
- 6Die Bergstadt Altenau
Die Bergstadt Altenau liegt im Zentrum von fünf Tälern am Fuße des Bruchbergs auf einer Höhe von 450 - 550 Metern. Im Mittelalter entstanden, gewann der Ort zu Zeiten des Bergbaus an Bedeutung. 1606 bis 1618 wurde die Silberhütte unterhalb Altenaus erbaut. Der Bergbau blühte auf, und bald betrieb Altenau 20 Bergwerke. Man findet in Altenau viele Zeugen des einstigen Bergbaus in alten Gruben und Schächten, Denkmälern und nicht zuletzt in der erzgebirgischen Herkunft der Harzer selbst und ihres erzgebirgischen Dialekts.
Heute ist Altenau aufgrund seiner idyllischen Lage ein bekanntes Touristendomizil. Der Fremdenverkehr begann mit der Fortführung der Eisenbahn Goslar-Clausthal/Zellerfeld nach Altenau im Jahre 1913. Ab 1914 bis 1970 stiegen die Zahlen der Kurgäste und der Übernachtungen beständig an.
Die Stadt wird von alten Bergmannshäusern aus der Zeit, als Altenau freie Bergstadt war, geprägt. Die Häuser sind von alters her gut den harten Wintern angepasst und haben einen für den Harz typischen Architektur-Stil. Üblich für die Region ist die Verwendung von Holz als Baumaterial. Im Ort befindet sich die relativ kleine Holzkirche St. Nikolai, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde.
2004 wurde in Altenau der größte Kräuterpark Deutschlands eröffnet. Viele tausend Touristen besuchen jährlich den ganzjährig gepflegten botanischen Garten, der eine Vielzahl an Varietäten zeigt. In der Gewürzgalerie können Sie Gewürze und Kräuter aus aller Herren Länder entdecken und erwerben, was ""Gottes Apotheke"" bereithält.↓ 36 Min. zu Fuß (2,6 km) till nästa station
- 7Fünfgroschenbrunnen
Der Fünf-Groschen-Brunnen ist eine kleine Quelle und liegt etwas versteckt am Wellnerweg. Es gibt aber ein Hinweisschild, das zu ihm führt.
↓ 34 Min. zu Fuß (2,4 km) till nästa station
- 8St. Nikolai
Die St.-Nikolai-Kirche wurde 1670 gebaut, da die alte Kirche Altenaus zu klein wurde. Aus dieser Kirche ist bis heute das alte Altarkreuz aus dem Jahr 1640 erhalten geblieben.
↓ 6 Min. zu Fuß (404 m) till nästa station
- 9Altenauer Herzweg Sonderstempel 5 - Harzer Wandernadel 149
Hier erwartet Dich ein herrlicher Ausblick auf das Herz von Altenau. An diesem Aussichtspunkt auf dem Mühlenberg thront eindrucksvoll der Schriftzug ALTENAU.
Wenn Du nicht nur Dein Herz an Altenau verloren hast, sondern auch an eine geliebte Person, dann schließe ein Liebesschloss an das große Metallherz, als Zeichen ewiger Liebe an. Liebesschlösser zum Selbstgravieren können in der Tourist-Information Altenau erworben werden.
↓ 14 Min. zu Fuß (882 m) till nästa station
- 10Altenauer Herzweg Sonderstempel 6 - Lieblingsplatz
Die Muskelspannung ist bei Gefühlen, wie Erregung, Unruhe und Angst erhöht. Diese Übung kann dem entgegenwirken, Deinen Blutdruck, Deine Herzfrequenz und Deine Atemfrequenz senken, was eine beruhigende Wirkung auf den Körper hat. Diese Methode nennt man progressive Muskelentspannung. Du kannst bei der progressiven Muskelentspannung bequem liegen oder sitzen. Ziel ist es, einzelne Muskelgruppen anzuspannen, diese Spannung über einige Sekunden zu halten und dann wieder zu entspannen.
Nimm eine bequeme Sitz- oder Liegeposition ein und schließe Deine Augen. Versuche ruhig ein- und auszuatmen. Forme nun Deine rechte Hand zur Faust, drücke zu und halte die Faust so lange fest geschlossen, bis Du Deine Muskeln in der Hand und im Unterarm spürst. Das sollte nach 10-15 Sekunden passieren. Öffne Deine Faust, atme ruhig weiter und lasse deinen rechten Arm für etwa 30 Sekunden ruhen. Bemerkst Du einen Unterschied zwischen vorher und nachher? Wiederhole diese Übung mit der linken Faust.
↓ 8 Min. zu Fuß (584 m) till nästa station
- 11Altenauer Herzweg Sonderstempel 7 - Whisky-Fässer
Das menschliche Herz schlägt in Ruhe zwischen 60- und 80-mal in der Minute. Pro Herzschlag pumpt es zwischen 70 und 80 Milliliter Blut. Auf einen Tag hochgerechnet sprechen wir von mehr als 85 000 Herzschlägen der sagenhaften Menge mehr als 6000 Litern Blut, die ein Herz befördert. Das entspricht dem Volumen von 12 Whiskyfässern mit je 500 L Fassungsvermögen. Was für eine Leistung!
Das gesamte Blutvolumen des menschlichen Körpers kann man anhand des Körpergewichts abschätzen: Bei erwachsenen Frauen etwa 65 ml Blut pro Kilogramm Körpergewicht, bei Männern 75 ml. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 72 ml und 85 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Wieviel Blut hast Du im Körper?
Självguidad promenad — följ stationerna i ordning, var och en med länk till läget på kartan.
Basisdaten: Harzer Tourismusverband, Niedersachsen Hub (licens CC BY-SA)
