Aussichtsreiches Ilsede - Lieblingsradtour
Eine schöne Rundtour entlang historischer Orte, idyllischer Wald- und Naturgebiete.
Duraklar (7)
- 1Wasserturm Ilseder Hütte
Weithin sichtbar ist der Wasserturm auf dem Gelände der ehemaligen Ilseder Hütte. Er ist eines der letzten übriggebliebenen Gebäude der ehemals riesigen Werksanlage. Heute steht der Turm unter Denkmalschutz.
↓ 1 Min. zu Fuß (6 m) bir sonraki durağa kadar
- 2Ilseder Hütte
Der Stahl hat uns geprägt und Stadt und Landkreis zu dem gemacht, was sie heute sind. Am 06.09.1858 entstand die „Aktiengesellschaft der Ilseder Hütte“. Sie erhielt die Genehmigung, Erze aus dem Tagebau Bülten-Adenstedt zu verhütten und zu verkaufen. 1860 wurde der erste Hochofen angeblasen. Trotz der ungünstigen Transportwege für die benötigte Kohle, expandierte das junge Unternehmen schnell; das Roheisen wurde anfangs mit hohem Transportaufwand nach Peine zur Bahn gebracht, um es für die fernen Absatzmärkte, z. B. in Westfalen, zu verladen.
Geblieben sind von den vielen Gebäuden und technischen Einrichtungen wenige: die Gebläsehalle, kultureller Mittelpunkt und Veranstaltungshalle; der unter Denkmalschutz stehende Kugelwasserturm, die Umformer-Station.
Der Förderverein Haus der Geschichte – Ilseder Hütte e.V. hat über das gesamte Gelände einen Industriepfad mit 20 Stationen angelegt, es werden Gebäude, Betriebsstätten, Betriebssituationen und Exponate erklärt. In der ehemaligen Umformerstation direkt am Kugelwasserturm zeigt eine Industrieausstellung die Geschichte der Ilseder Hütte. Hier ist auch Raum für Privatfeiern und Events.
↓ 62 Min. zu Fuß (4,1 km) bir sonraki durağa kadar
- 3Bismarckturm zu Oberg
Im Jahr 1915 ließ Rittergutsbesitzer Hugo Leßmann aus Anlass des 100. Geburtstages des ehemaligen Reichskanzlers durch den Baumeister Lege aus Groß Lafferde einen Bismarckturm auf dem Lahberg errichten. Es handelt sich bei dem Lahberg um die höchste Erhebung des Landkreises Peine (110 Meter über NN). Vormals stand an dieser Stelle ein Bergpavillon. Der aus Sandstein gebaute Bismarckturm im neo-ottonischen Stil (Vorromanik) ist 11,2 m hoch (vormals mit Windmast 18 m) und besitzt einen runden Grundriss. Über 47 Stufen ist die Turmspitze zu erreichen. Im 2. Weltkrieg diente der Turm als Befehlsstand einer Flugabwehrstation auf dem Lahberg. Im Jahr 1952 erhielt das Dorf Oberg zum 800-jährigen Bestehen ein Ortswappen, welches auf dem der Bismarckturm abgebildet ist. Nach dem Krieg war der Turm bis Ende der 80-er Jahre nicht zugänglich (Eingang war zugemauert). Im Jahr 1989 wurde der Bismarckturm nach Initiative des Heimat-Vereins Oberg zum Baudenkmal erklärt. Nach langjährigen Arbeiten, die durch finanzielle Spenden und ehrenamtliche Hilfe getragen wurden, konnte der Bismarckturm frisch saniert 1995 wiedereröffnet werden. Heute ist der Turm das Oberger Wahrzeichen.
↓ 6 Min. zu Fuß (437 m) bir sonraki durağa kadar
- 4Bismarckturm
↓ 26 Min. zu Fuß (1,8 km) bir sonraki durağa kadar
- 5Rittergut Oberg
Das Rittergut Oberg südlich von Peine ist ein landwirtschaftlicher Betrieb am Rand der Hildesheimer Börde. Seit dem 12. Jahrhundert war es der Herrensitz der Grafen von Oberg. Deren Nachfahren leben immer noch hier. Das heutige Herrenhaus wurde 1855 erbaut. Es ist zweistöckig, hat ein sandsteinfarbiges gedecktes Satteldach, ist massiv verputzt und wurde um 1900 um einen gleichartigen Anbau erweitert. Das Rittergut besitzt noch einen Ringgraben und im Keller befindet sich ein Kreuzgewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Die Hofgebäude stammen aus dem letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts.
↓ 51 Min. zu Fuß (3,4 km) bir sonraki durağa kadar
- 6Bolzberg bei Gadenstedt
Wenn man vom Freibad am Bolzberg den östlich gelegenen Wald betritt, steht man plötzlich vor einer felsigen Steilwand: dem Steinbruch.
Der Bolzberg entstand in der Zeit des Erdmittelalters, des Mesozoikums, mit seinen Abschnitten Trias, Jura, Kreidezeit. Hier tritt an der Ostflanke des Salzstockes von Groß Ilsede „Unterer Muschelkalk“ der Triaszeit zutage. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte er durch dessen Ausbeutung, in Form von mächtigen 10 Meter-Gesteinsschichten. Aus dem Gestein, des mit 70 Grad steil nach Südosten einfallenden Wellenkalks, ließen sich quader- und würfelförmige Blöcke brechen, die für den Hausbau geeignet waren. Stummer Zeuge dieser Zeit ist die St. Andreaskirche, mit dem im 12. Jahrhundert erbauten Turm. Auffällige Strukturmerkmale sind die groben Blöcke, die dem Bauwerk ein wuchtiges, fast burgenhaftes Aussehen verleihen und auf Grund der unterschiedlichen Größe ein unregelmäßiges Muster bilden.
↓ 70 Min. zu Fuß (4,6 km) bir sonraki durağa kadar
- 7Heimatstube Münstedt
Im Oktober 1989 hat sich aber die Heimatgruppe Münstedt gegründet, mit dem Ziel die Sammlung zu erhalten und eine Heimatstube aufzubauen. Die Heimatstube zieht in das Dorfgemeinschaftshaus (alte Schule) und belegt einen Ausstellungsraum. Ein Jahr später genehmigt die Gemeinde Lahstedt die Erweiterung (Ausbau des anschließenden Dachbodens), um die Sammlung angemessener präsentieren zu können. Der Schwerpunkt der Sammlung der Heimatstube liegt beim Interieur (Möbel, Gebrauchsgegenstände, Bekleidung) vom Anfang des 20 Jahrhunderts bis in die 50er und 60er Jahre, sowie bei landwirtschaftlichen und handwerklichen Geräten ebenfalls Anfang des 20.Jahrhunderts bis in die 30er und 40er Jahre.
Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.
Basisdaten: Teilnehmer Projekt Lieblingsroute, Niedersachsen Hub (Lisans CC BY-SA)
