Geopark Erlebnispfad 1 Mittlerer Harly
Der Erlebnispfad 1 Mittlerer Harly führt zu folgenden Punkten: Südlicher Waldrand, geologische Aufschlüsse, Bärental mit der Kräuter-August-Höhle, Mammutbaum, stillgelegte Schachtanlagen. Detaillierte Informationen finden Sie in der Broschüre: Der Harly - Von Wöltingerode zum Muschelkalkkamm ISBN: 978-389720-536-9 https://geopark-hblo.de/wp-content/uploads/2021/02/Geopfad-Harly_4_Auflage_2021-1.pdf
Duraklar (11)
- 1Klosterkrug Wöltingerode
Am Nordrand des Harzes nahe der Welterbestadt Goslar liegt das Kloster Wöltingerode, das bereits 1174 von Zisterziensernonnen genutzt wurde. Heute beherbergen die barocken Klostermauern u. a. das komfortable 3-Sterne-Superior-Klosterhotel. Im dazu gehörigen Klosterkrug Wöltingerode wird viel Wert auf einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und ihren Produkten gelegt. Es werden möglichst nur Lebensmittel regionalen Ursprungs und aus naturnaher Erzeugung verwendet. Genießer dürfen
sich zum Beispiel auf leckere Wildgerichte, von denen eins sogar mit dem Typisch Harz-Label ausgezeichnet ist, freuen.Ausgezeichnetes Gericht:
Wildbratwürstchen „Propst Antonius“ mit Cassissenf↓ 2 Min. zu Fuß (137 m) bir sonraki durağa kadar
- 229. Station Klostergut Wöltingerode
Die Stempelstelle befindet sich direkt an der Scheune Klosterbarre gegenüber des Klosterhotels, seitlich befindet sich der Treffpunkt für Führungen
↓ 1 Min. zu Fuß (52 m) bir sonraki durağa kadar
- 3Kloster Wöltingerode
Das Kloster Wöltingerode, bekannt vor allem für seine einzigartige Klosterbrennerei, liegt inmitten von Wiesen und Wäldern am Stadtrand von Goslar. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der beeindruckenden Barockarchitektur und der historischen Klosterkirche, sondern vor allem für eine Brennereiführung mit Verkostung. Hier wird jahrhundertealte Brenntradition lebendig und natürlich dürfen auch die edlen Brände und Liköre probiert werden.
Bei einem Spaziergang über den Klostererlebnisweg sind unter anderem der Kräutergarten und das Damwildgehege einen zweiten Blick wert. Den Tag gemütlich ausklingen lassen kann man am besten im Klosterkrug oder im komfortablen Klosterhotel im ehemaligen Konventsgebäude.↓ 1 Min. zu Fuß (49 m) bir sonraki durağa kadar
- 4Klosterhotel Wöltingerode
Das Klosterhotel Wöltingerode liegt am Stadtrand von Goslar (Vienenburg) am Rande des Harzes. Das ehemalige Kloster aus dem Jahre 1174 verfügt heute über 55 Nichtraucherzimmer. Alle Zimmer verfügen über eine moderne Austattung. In unserem Klosterkrug (ala carte) genießen Sie sowohl deutsche als auch regionale Küche. Das Klosterhotel ist der idweale Ausgangspunkt für Ausflüge in den Harz.
↓ 1 Min. zu Fuß (83 m) bir sonraki durağa kadar
- 5Kloster Wöltingerode - Klosterbrennerei
Nach alter Tradition wird aus klarem Brunnenwasser, Gerstenmalz und Weizen von den eigenen Ländereien in kupfernen Brenngeräten zunächst ein Rohbrand hergestellt. Danach erfolgt ein zweiter Brand. Das Ergebnis ist ein 96%iger Feinbrand von unübertroffener Reinheit, der nur noch die feinblumigen Kornaromastoffe enthält. Mit Quellwasser aus dem eigenen Brunnen wird dieser edle Grundstoff auf 38% vol. Alkohol gespindelt und ergibt einen Korn von höchster Qualität.
Durch die Lagerung in Eichenfässern wird sein milder, charakteristischer Wohlgeschmack erreicht. Daraus entstehen außerdem durch die Zugabe von Pflanzen-, Frucht- und Kräuterauszügen die edlen, ausgezeichneten Liköre. Die Produktplatte wird ständig erweitert: seit 2020 sind drei verschiedene Geister (Feine Schwarze Johannisbeere, Feine Himbeere, Feine Haselnuss), der Wodka „Eisbrecher“, der Edelkümmel „LAX Wasser“ sowie der Marzipanlikör „Harzipan“ zertifiziert.
Mit der Regionalmarke "Typisch Harz" sind folgende Produkte ausgezeichnet:Edel-Korn Propst JohannesEdel-Korn Prinzregent GeorgEdel-Gin 168217 feine Edel-Liköre und Magenbitter (Liste (https://www.harzinfo.de/fileadmin/PDF/TH/Kloster-Woeltingerode-Anlage_Urkunde_Typisch_Harz.pdf))Der Geistliche „Schwarze Johannisbeere“Der Geistliche „Feine Himbeere“Der Geistliche „Feine Haselnuss“Der Geistliche "Erdbeere"
↓ 17 Min. zu Fuß (1,2 km) bir sonraki durağa kadar
- 6Schacht II
Der Bau von Schacht II hat 1894 begonnen und konnte 1897 fertiggestellt werden. Genau wie bei Schacht I wurde der Kalibergbau 1930 aufgrund eines katastrophalen Wassereinbruchs stillgelegt.
↓ 5 Min. zu Fuß (329 m) bir sonraki durağa kadar
- 7Denkmal
↓ 12 Min. zu Fuß (896 m) bir sonraki durağa kadar
- 8Die Kräuter-August-Höhle
Um diese Höhle ranken sich viele Sagen, denn der Kräuter-August ist eine bekannte Sagengestalt des Harly. Er soll hier im 18. oder 19. Jh. gehaust haben und ein rauer, zottiger, aber gutmütiger alter Mann gewesen sein. Mit den Holzbauern hielt der Alte der Sage nach gute Kameradschaft und bat sie öfter um einen Löffel Suppe aus ihren Töpfen. Er bedankte sich dafür mit Tipps, wo heilkräftige Kräuter wuchsen und wie sie anzuwenden seien - daher der Name "Kräuter-August".
Der Eindruck einer Aushöhlung wird durch ein von der Höhle lagerndes und mehrere Meter mächtiges Haufwerk an Gesteinsmaterial verstärkt.
↓ 1 Min. zu Fuß bir sonraki durağa kadar
- 9Kräuter-August-Höhle
Bei dem kleinen Sandsteinabbau im Harly handelt es sich um keine echte Höhle. Die Gesteinsschichten des mittleren Buntsandsteins wurden vermutlich in früherer Zeit von Bauern der Umgebung für den Eigenbedarf abgebaut. Am Grunde des Abbaus wurde eine kleine, knapp 10 m tiefe Grotte in den Sandstein hinein gehauen. Die Gesteinsschichtung am Rand der Grotte ist gut zu erkennen. In der Höhle soll in den 1920er Jahren gelegentlich der „Kräuter-August“ übernachtet haben. Der Kräutersammler und „Medizinmann“ lebte zu dieser Zeit im Harly. Heute würde man ihn als „Aussteiger“ bezeichnen. Die Höhle wurde 1989 als Naturdenkmal ausgewiesen, ist jedoch nach der neuen Verordnung 2008 nicht mehr geschützt.
↓ 7 Min. zu Fuß (485 m) bir sonraki durağa kadar
- 10Mammutbaum im Harly
Der Mammutbaum, der ursprünglich in Nordamerika beheimatet ist, zeichnet sich durch außerordentlich schnellen und kräftigen Wuchs aus. Dadurch ist er mit mehr als 50 m Höhe bereits weit über die Kronen der umgebenden Bäume hinausgewachsen und somit von Weitem erkennbar. Auffällig ist die rötlich gefärbte Borke des mächtigen Stammes. Die Krone des Baumes bleibt dem Betrachter fern, denn sie setzt erst in 16 m Höhe an. Der Mammutbaum ist leicht zu finden, wenn man von Wöltingerode aus den Hinweisschildern folgt.
Ein weiteren Vertreter dieser Art, der einen noch dickeren Stamm, jedoch eine geringere Höhe aufweist, ist in Bad Harzburg auf dem Grundstück Amsbergstraße 12 zu finden. Der Mammutbaum (BH10) ist etwa gleich alt und wurde bereits 1976 als Naturdenkmal ausgewiesen. Sehr bemerkenswert ist ein weiterer Mammutbaum auf dem Grundstück Amsbergstraße 22, dessen Stamm in Brusthöhe einen Umfang von 6,70 m besitzt. Er ist ca. 32 m hoch.
Geschichte:
Der Mammutbaum wurde 1880 vom Revierförster Behrens zur Erinnerung an den berühmten hannoverschen Forstdirektor Dr. Heinrich Christian Burckhardt gepflanzt, wie auf dem Gedenkstein neben dem Baum verzeichnet ist. Heute ist der Baum rund 130 Jahre alt und gilt als einer der schönsten in ganz Niedersachsen. Er wurde 1989 als Naturdenkmal ausgewiesen.Baumart: Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum
Alter: ca. 130 Jahre
Höhe: ca. 50 m
Stammumfang: 4,00 m
Stammdurchmesser: 1,30 m↓ 6 Min. zu Fuß (401 m) bir sonraki durağa kadar
- 11Hütte (H)
Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.
Basisdaten: Thomas Kempernolte, Elm-Freizeit, Niedersachsen Hub (Lisans CC0)
