Ith-Hils-Weg Etappe 1: Coppenbrügge – Humboldtsee
Die erste Etappe verläuft über den nördlichen Ithkamm, vorbei an zahlreichen Klippen und Felsformationen, wie z.B. „Adam und Eva“, bis zum Ithturm. Der Zuweg zum Humboldtsee führt am Naturdenkmal „Wasserbaum Ockensen“ vorbei.START: Infotafel auf dem Wanderparkplatz in Coppenbrügge, Felsenkeller 11 ZIEL: Infotafel auf dem Wanderparkplatz in Salzhemmendorf/Wallensen, Waldhotel Humboldt, Humboldthof 1 Einkehrmöglichkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten am Start- und Zielpunkt. EntdeckertippsBurgmuseum Coppenbrügge Die Coppenbrügger Burg wurde um 1300 von den Grafen von Spiegelberg erbaut. In der „Spiegelberger Fehde“ von 1434 stark beschädigt, konnte sie erst 1507 mit Stilelementen der frühen Weserrenaissance erneuert werden. 1822 wurde das Schloss abgerissen. Seit 1985 wird die Burg als Museum genutzt. Adam und Eva Am nördlichen Bogen des Iths auf Coppenbrügger Seite stehen zwei besonders auffällige Felsen, die „Adam und Eva“ genannt werden. Aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet sieht der größere Felsen einer schwangeren Frau ähnlich. Ithturm Nachdem bereits auf den Bergzügen Deister und Süntel Aussichtstürme errichtet wurden, plante Wilhelm Falke, Steinbruchbesitzer aus Hannover gleiches auf dem Krüllbrink, dem höchsten Punkt des Iths (439m). Ein erster hölzener „Wilhelmsturm“ wurde am 24. Mai 1885 eingeweiht. Der neue steinerne Ithturm wurde von Fr. Schucht aus Bisperode aus Dolomitsteinen gebaut und konnte am 16. Mai 1912 eröffnet werden. Der Turm ist 13,80m hoch, die Treppe hat 63 Stufen. Für Besucher ist der Turm ständig geöffnet, aber nicht bewirtschaftet. Burg Lauenstein Nördlich von Lauenstein befinden sich auf dem Burgberg Überreste der alten Lauensteiner Burg. Diese wurde ca. 1240 von den Edelherren von Homburg erbaut; im 18. Jahrhundert wurde sie zur Ruine. Von Lauenstein aus erreicht man in wenigen Schritten den Ith-Kamm. Besonders im Frühjahr kann man hier ein schönes Naturschauspiel erleben: die Lerchenspornblüte. In verschwenderischer Fülle finden sich auf dem Waldboden die weiß-lilablühenden Pflanzen. Ockensen: Wasserbaum, Hammerslust und mehr Der Wasserbaum von Ockensen ist eine Kuriosität, wie man sie in Niedersachsen kein zweites Mal findet. Wie schon der Name sagt, sprudelt aus einem ca. 5 m hohen, baumartigen Gebilde eine ergiebige Quelle. Besuchen Sie dieses Naturdenkmal – eine Informationstafel wird Ihnen die genaue Entstehungsgeschichte erläutern. Ganz in der Nähe findet der Wanderer Hammerslust, einen faszinierenden Aussichtspunkt in einem Felskomplex aus Dolomit-Gestein, sowie einen naturgeschützten Quellsumpf, der mit einer artenreichen Flora aufwarten kann. Zwei Naturlehrpfade informieren zu den Themen Wasser und Streuobst. In einem mehr als 400 Jahre alten, sogenannten Vollmeierhof in Ockensen findet man heute die Mosterei Ockensen mit Scheunencafé. Humboldtsee Der ca. 65.000 m² große See in Wallensen lädt zum Baden und auch zum Angeln, Bootfahren, Fußballgolfen und Tauchen ein. Das idyllische Naturschutzgebiet bietet dem aktiven Nutzer vielfältige Wandermöglichkeiten, Nordic-Walking-Strecken und Radrouten. Der angrenzende Campingpark ist größtenteils im Wald gelegen und bietet Stellplätze für Touristen, Dauercamper und Wohnmobile. Nördlich des Humboldtsees lädt das zertifizierte Waldhotel Humboldtsee zum Einkehren, Erholen und Übernachten ein.
Duraklar (7)
- 1Ithturm
Nachdem bereits auf den Bergzügen Deister und Süntel Aussichtstürme errichtet wurden, plante Wilhelm Falke, Steinbruchbesitzer aus Hannover, gleiches auf dem Krüllbrink, dem höchsten Punkt des Iths (439 m). Ein erster hölzerner „Wilhelmsturm“ wurde am 24. Mai 1885 eingeweiht. Der neue steinerne Ithturm wurde von Fr. Schucht aus Bisperode aus Dolomitsteinen gebaut und konnte am 16. Mai 1912 eröffnet werden. Der Turm ist 13,80 m hoch, die Treppe hat 63 Stufen. Für Besucher ist der Turm ständig geöffnet, aber nicht bewirtschaftet.
↓ 28 Min. zu Fuß (2,2 km) bir sonraki durağa kadar
- 2Adam und Eva
Am nördlichen Bogen des Iths, auf Coppenbrügger Seite, stehen zwei auffällige Felsen, die als „Adam und Eva“ bekannt sind. Aus einem bestimmten Blickwinkel erinnert der größere der beiden an eine schwangere Frau.
Einer alten Sage nach sollen die Felsen an das erste Menschenpaar erinnern, das einst vor einer großen Flut in die Berge flüchtete – jedoch vergeblich. Zurück blieben nur die Felsen, eng beieinander, als stumme Zeugen jener vergessenen Zeit.
Bis heute regen sie die Fantasie der Menschen an – und tragen den Namen Adam und Eva.
↓ 162 Min. zu Fuß (11,9 km) bir sonraki durağa kadar
- 3Aussichtsklippe Hammerslust
Die Klippe Hammerslust im an der Wanderstrecke "Ith-Hils-Weg" bei Bremke gelegen und bietet eine atemberaubende Aussicht auf das anliegende Tal. Von dort aus gelingen Ihnen tolle Erinnerungsbilder.
↓ 23 Min. zu Fuß (1,7 km) bir sonraki durağa kadar
- 4Einsturzhöhle
↓ 32 Min. zu Fuß (2,3 km) bir sonraki durağa kadar
- 5Höhle
↓ 140 Min. zu Fuß (10,1 km) bir sonraki durağa kadar
- 6Ithturm
↓ 34 Min. zu Fuß (2,6 km) bir sonraki durağa kadar
- 7Falkenstein
Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.
Basisdaten: Flecken Salzhemmendorf, Niedersachsen Hub (Lisans CC BY)
