← Tüm tematik rotalar← Tüm belediyeler

Ortsspaziergang Schaumburg

8,8 km · ca. 174 Min.

Rinteln, Stadt

Auf diesem Ortsspaziergang erleben Sie beeindruckende Aussichten, historische Gemäuer sowie landschaftliche Highlights im Dorf Schaumburg. Unser Routenvorschlag führt Sie ausgehend von der Burg Schaumburg hinunter ins Dorf in Richtung Domäne Coverden. Von dort aus geht es in die ehemaligen Dörfer Rosenthal und Ostendorf, aus welchen das Dorf Schaumburg entstand. Anschließend können Sie bis hoch zur Paschenburg wandern und einen atemberaubenden Ausblick genießen. Über den Kammweg können Sie über den Qualitätsweg Weserbergland-Weg (XW) bis nach Steinbergen oder Rohdental (Hessisch Oldendorf) wandern. Während Ihres Spaziergangs können Sie zudem spannende Geschichten an unseren Audiostationen genießen. Diese befinden sich im gesamten Ortsgebiet der Stadt Rinteln und sind auf der Karte mit den Nummern 1-45 gekennzeichnet.

Duraklar (8)

  1. 1Parkplatz Paschenburg

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 29 Min. zu Fuß (2 km) bir sonraki durağa kadar

  2. 2Friedenseiche Schaumburg

    Die Friedenseiche ist eine der in Deutschland tausendfach aus Anlass des 100. Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig gepflanzten Eichen. Der „deutsche Baum“ sollte an die Befreiung von napoleonischer Vorherrschaft erinnern.  In Rosenthal war es der Volksschullehrer Reese, der am 18. Oktober 1913 den Setzling feierlich mit Erde anhäufelte und in seiner Rede die Regierenden zum Erhalt des Frieden mahnte. Für Rosenthal war es das letzte größere nationale Fest vor dem 1. Weltkrieg, der am 1. August 1914 das Gesicht Europas veränderte.

    Hinter der Friedenseiche ist das ehemalige Schulgebäude der Gemeinde Schaumburg. Das alte Schulgebäude wurde 1952 zu einem "Schullandheim" des Schullandheimvereins Grafschaft Schaumburg e.V. für die Dauer von 10 Jahren. 1968 wurde es an die Schuhfabrik Keyl KG in Deckbergen verkauft. Dort wurden die Arbeiter der Firma untergebracht. Heute ist das Gebäude in Privatbesitz.

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 19 Min. zu Fuß (1,2 km) bir sonraki durağa kadar

  3. 3Hudewald und Hohlwegbündel Schaumburg

    Das östlich der Wiese gelegene Hudewaldstück ist ein Zeugnis früherer Waldnutzung vor der planmäßigen Forstwirtschaft der letzten 200 Jahre. Damals wurde der Wald auch als Viehweide genutzt. Durch den starken Verbiss konnten sich vielfach nur große Bäume in meist lockerer Gruppierung behaupten. Die mächtigen, auffallend breitkronigen Bäume sind Relikte dieser Nutzung.

    Auf der nördlich der Domänenzufahrt gelegenen Weide ist ein sogenanntes Hohlwegbündel zu sehen. Es besteht aus ehemaligen, durch Regen ausgewaschenen Saumpfaden, die vor Jahrhunderten hangaufwärts zur Burg führten. Bündel paralleler Hohlwege finden sich an stark genutzten Verkehrswegen und entstanden durch das seitliche Ausweichen aus den schlammig gewordenen Pfaden.

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 11 Min. zu Fuß (658 m) bir sonraki durağa kadar

  4. 4Domäne Coverden

    Die Domäne Coverden war seit ihrer Ersterwähnung 1380 eine Eigenwirtschaft der jeweiligen Landesherrschaft. Von hier aus ließen zunächst die Schaumburger Grafen das seit dem Mittelalter unmittelbar zur Burg gehörige Land bebauen. Sie sicherten sich damit Erträge, die von den Abgaben der Bauern unabhängig waren, auf einem Gut, dessen Größe von rund 300 ha auch effizentere Bearbeitungsmethoden zuließ.

    Das steinerne Gebäude links neben dem Tor wurde als Kornbrennerei gebaut, ein Erwerbszweig, mit dem um 1850 viel Geld verdient werden konnte.

    Auszug aus dem Heimatbuch Schaumburg v. Heinrich Kipp
    Im Kirchenbuch Deckbergen wurde im Jahr 1586 erstmalig der "Hof zu Coferden" beurkundet. Dr. Albrecht bedeutet der Name Coverden "Kuhfährte".

    1736 umfasste die Fläche der Domäne Coverden 1200 Morgen, von der heute noch Teilflächen in den Gemarkungen Welsede und Großenwieden liegen. Zur Domäne gehörte das Vorwerk Ölbergen in der Gemarkung Pollhagen, dass 1876 veräußert wurde.

    01.10.1910 brannte das Wohnhaus auf der Coverdschen Weide nieder.

    17.05.1913 ging ein starkes Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenfällen über der Schaumburg nieder, durch das die Ernte im gesamten Umfang vernichtet wurde. Erhebliche Bodenabschwemmungen fanden statt.

    01.10.1924 vernichtet ein Brand die Scheune und den Schweinestall im östlichen Hofbereich.

    27.12.1965 brannte der Kuhstall mit Melkermeisterwohnung und Kornspeicher ab.

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 22 Min. zu Fuß (1,4 km) bir sonraki durağa kadar

  5. 5Palas (Burg Schaumburg)

    An der Südseite zum Wesertal hin erhebt sich der Renaissancebau des Palas, auch „Schloss“ genannt. Er diente im 16. Jahrhundert als Witwensitz bzw. als Jagdhaus und zeichnet sich durch seine besonders sorgfältige Fassadengliederung aus der Zeit um 1590 aus. Die Gesimse zeigen typische Zahnschnittfriese, der Giebel selbst wird durch kleine Kugelaufsätze belebt. Aufwändig mit sogenanntem Beschlagwerk verziert sind die hofseitigen Portale.
    Der Kaminsturz in der alten Gaststube stammt nicht aus der Schaumburg, sondern wurde um 1909 vom Schloss Sachsenhagen hierher versetzt. Die Erweiterung der Gaststättenräume erfolgte 1965. Seit der Schließung der Gaststätte 2018, dient das Gebäude ausschließlich Wohnzwecken.

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 3 Min. zu Fuß (207 m) bir sonraki durağa kadar

  6. 6Torhaus (Burg Schaumburg)

    Der Besucher betritt die Burg durch das Torhaus der Vorburg. Über seinem gotischen Untergeschoss befand sich seit dem frühen 17. Jahrhundert die Wohnung des Amtmanns. Die heutige, sogenannte „welsche Haube“ des Torturmes wie auch der Fachwerkanbau sind Hinzufügungen der Renovierung von 1908. Das mit Fächerrosetten gestaltete Fachwerk stammt aus zwei damals in Osnabrück abgerissenen Bürgerhäusern.

    Die nach rechts abgehende Tür in der Turmhalle führt in ein Gefängnis, das um 1800 eingebaut wurde. Hier gab es zwei von einem Vorraum aus beheizbare Zellen.

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 24 Min. zu Fuß (1,7 km) bir sonraki durağa kadar

  7. 7Kriegsgräberstätte an der Paschenburg

    In den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges wurde das Schaumburger Land zum Schauplatz einer makabren „Abwehrschlacht“. Eingekesselt durch eine hoffnungslose Übermacht amerikanischer Truppen leisteten am Wesergebirgskamm noch verschiedene versprengte Wehrmachtseinheiten verzweifelten Widerstand. Im Zusammenhang mit den tagelangen Gefechten starben hunderte junger amerikanischer und deutscher Soldaten einen sinnlosen Tod.  Zahlreiche Häuser gingen zwischen dem 5. und 12. April 1945 im Wesertal zwischen Rinteln und Hessisch Oldendorf in Flammen auf, dutzende Zivilisten kamen durch Granateinschläge ums Leben. Auf dem Kamm der Möncheberges kämpften am 11. April junge Offiziersanwärter aus Braunschweig, von denen acht ihr Leben verloren. Das 1982 auf diesen Gräbern eingerichtete Mahnmal ist die zentrale Gedenkstätte für den Landkreis Schaumburg.

    OpenStreetMap'te göster

    ↓ 38 Min. zu Fuß (2,4 km) bir sonraki durağa kadar

  8. 8Haus Rosenthaler Straße 15

    Das um 1915 als Pension gebaute Haus diente seit 1936 als Kinderheim und war Wirkungsstätte des Waldorf-Pädagogen Dr. Heinz Ritter-Schaumburg (1902 – 1994). Als Privatgelehrter sorgte er mit umstrittenen wie auch bahnbrechenden Veröffentlichungen zur Nibelungensage, zum Romantik-Dichter Novalis, zur Sprachwissenschaft etc. nicht nur in der Fachwelt für großes Aufsehen.

    Dr. Ritter erwarb 1936 das Haus, in dem zuvor die Pension "Haus Schaumburg" betrieben wurde. Er errichtete ein Heim für Kinder, die einer besonderen Betreuung und Unterricht durch einen Heilpädagogen bedurften. Das Kinderheim wurde in Form eines Internats betrieben, in dem Dr. Ritter die 15-20 Kinder selbst unterrichtete.

    Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft errichtete er anstelle des Kinderheimes ein pädagogisches Schülerheim, in dem die Kinder nicht mehr von ihm unterrichtet, sondern pädagogisch besonders betreut wurden. Die schulpflichtigen Kinder besuchten die Schulen in Schaumburg und Deckbergen sowie die weiterführenden Schulen in Rinteln. Das Schülerheim wurde 1967 verpachtet. Vom 01.01.1968 bis 31.05.1977 pachtete Frau Sonja Gesche das Schülerheim. 1978 hat das Rheinhausener Bildungs- und Freizeitwerk das Haus gekauft.
    Heute ist das Haus in Privatbesitz.

    OpenStreetMap'te göster

Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.

Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (Lisans CC BY-SA)

Hatalı verileri bildir