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RI6 - Springsteine-Route

7 km · ca. 126 Min.

Rinteln, Stadt

Dieser Rundwanderweg verläuft über den Kamm des Weserbebirges und verbindet die Springsteine, eine herausragende Felsformation , sowie die Paschenburg und die Burg Schaumburg als regionale bzw. überregionale Sehenswürdigkeiten. Verlauf: Springsteine - Kamm des Wesergebirges - Paschenburg - Burg Schaumburg - Springsteine

Duraklar (8)

  1. 1Springsteine

    Die Springsteine sind sekundäre Felsgebilde aus Verwitterungsschutt der höher gelegenen Kalksteinklippen, der hier durch Feinmaterial wieder verkittet wurde. Die Springsteine, die schon auf Karten des 18. Jahrhunderts Erwähnung finden, sind ein Naturdenkmal, das unter besonderem Schutz steht und nicht verändert werden darf.

    Vom Wanderparkplatz Springsteine aus führen die regionalen Wanderwege nach Schaumburg und Rohden oder Westendorf und Steinbergen.

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    ↓ 9 Min. zu Fuß (644 m) bir sonraki durağa kadar

  2. 2Springsteine

    Naturdenkmal Springsteine

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    ↓ 33 Min. zu Fuß (2,2 km) bir sonraki durağa kadar

  3. 3Palas (Burg Schaumburg)

    An der Südseite zum Wesertal hin erhebt sich der Renaissancebau des Palas, auch „Schloss“ genannt. Er diente im 16. Jahrhundert als Witwensitz bzw. als Jagdhaus und zeichnet sich durch seine besonders sorgfältige Fassadengliederung aus der Zeit um 1590 aus. Die Gesimse zeigen typische Zahnschnittfriese, der Giebel selbst wird durch kleine Kugelaufsätze belebt. Aufwändig mit sogenanntem Beschlagwerk verziert sind die hofseitigen Portale.
    Der Kaminsturz in der alten Gaststube stammt nicht aus der Schaumburg, sondern wurde um 1909 vom Schloss Sachsenhagen hierher versetzt. Die Erweiterung der Gaststättenräume erfolgte 1965. Seit der Schließung der Gaststätte 2018, dient das Gebäude ausschließlich Wohnzwecken.

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (207 m) bir sonraki durağa kadar

  4. 4Torhaus (Burg Schaumburg)

    Der Besucher betritt die Burg durch das Torhaus der Vorburg. Über seinem gotischen Untergeschoss befand sich seit dem frühen 17. Jahrhundert die Wohnung des Amtmanns. Die heutige, sogenannte „welsche Haube“ des Torturmes wie auch der Fachwerkanbau sind Hinzufügungen der Renovierung von 1908. Das mit Fächerrosetten gestaltete Fachwerk stammt aus zwei damals in Osnabrück abgerissenen Bürgerhäusern.

    Die nach rechts abgehende Tür in der Turmhalle führt in ein Gefängnis, das um 1800 eingebaut wurde. Hier gab es zwei von einem Vorraum aus beheizbare Zellen.

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    ↓ 24 Min. zu Fuß (1,7 km) bir sonraki durağa kadar

  5. 5Kriegsgräberstätte an der Paschenburg

    In den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges wurde das Schaumburger Land zum Schauplatz einer makabren „Abwehrschlacht“. Eingekesselt durch eine hoffnungslose Übermacht amerikanischer Truppen leisteten am Wesergebirgskamm noch verschiedene versprengte Wehrmachtseinheiten verzweifelten Widerstand. Im Zusammenhang mit den tagelangen Gefechten starben hunderte junger amerikanischer und deutscher Soldaten einen sinnlosen Tod.  Zahlreiche Häuser gingen zwischen dem 5. und 12. April 1945 im Wesertal zwischen Rinteln und Hessisch Oldendorf in Flammen auf, dutzende Zivilisten kamen durch Granateinschläge ums Leben. Auf dem Kamm der Möncheberges kämpften am 11. April junge Offiziersanwärter aus Braunschweig, von denen acht ihr Leben verloren. Das 1982 auf diesen Gräbern eingerichtete Mahnmal ist die zentrale Gedenkstätte für den Landkreis Schaumburg.

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    ↓ 46 Min. zu Fuß (3,1 km) bir sonraki durağa kadar

  6. 6ehem. Ruine Osterburg

    Erhalten sind lediglich noch Burghügel und Graben.

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    ↓ 2 Min. zu Fuß (153 m) bir sonraki durağa kadar

  7. 7Osterburg

    Die Ruine der Osterburg ist Teil des Qualitätswanderwegs "RI5 - Drei-Burgen-Route". Sie liegt auf dem einem beherrschenden Südwestvorsprung der Osterburger Egge und sperrte einst den Deckberger Pass. Sie ist aufgeteilt in eine Haupt- und eine nördlich vorgelagerte Vorburg, die jeweils durch einen massigen Hauptturm dominiert wurden. Unter den Wällen verbergen sich stellenweise noch erkennbare Mauerreste.
    Über die Osterburg ist nur wenig bekannt. Manches deutet darauf hin, dass sie im Frühmittelalter militärischer, gerichtlicher und organisatorischer Mittelpunkt des Osterburggaus war. Ein Gau (althochdeutsch „gouwe“ = Landschaft) war ein selbstverwalteter Siedlungs- und Herrschaftsbezirk der Germanen. Nach der fränkischen Eroberung im 8. Jahrhundert wichen die Gaue einer Einteilung in hierarchisch geführte Grafschaften. Als Gerichtsbezirke („Gogerichte“) blieben Reste der Gauverfassung bis ins Hochmittelalter erhalten. Das Gebiet des Osterburggaus umfasste das Wesertal von Hessisch Oldendorf im Osten bis nach Hausberge im Westen. Nach Süden erstreckte es sich bis weit in das Extertal.
    Die erhaltenen Reste der Osterburg sind jüngeren Datums. Sie entstammen dem 11. bis 13. Jahrhundert und weisen damit in die Zeit der mittelalterlichen Territorialbildung. Die Zerstörung der Burg dürfte wie die der Burg Hohenrode mit der Machtausweitung der Schaumburger Grafen in Verbindung stehen.

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    ↓ 39 Min. zu Fuß (2,7 km) bir sonraki durağa kadar

  8. 8Schaumburger Ritter

    Das Hotel Restaurant „Schaumburger Ritter“ ist in seinen Urrsprung wohl das älteste noch bestehende Gasthaus im Schaumburger Land. Als „alter Krug zur Schaumburg“ wurde es bereits im 15. Jahrhundert erwähnt und diente damals als Gäste- und Einkehrhaus für die Dienstleute der der Schaumburg. Um 1700 wurde der Krug von der Landesherrschaft an die Gastwirtin Katharina Stille verpachtet und 1849 an den Tischler Friedrich Wilhelm Scheffler aus Großenwieden verkauft, in dessen Familie es bis 1995 verblieb. Seit 2006 bewirtschaften Doreen und Stephan Kehlenbeck das Hotel. Sie bauten es 2012 zu einem modernen Tagungshotel aus.

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Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.

Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (Lisans CC BY-SA)

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