RI9 - Kahlenberg-Route
Der RI9 - erstmalig 2024 als "traumtour" zertifizierte Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland - führt Sie durch die malerischen Landschaften von Möllenbeck, wo Sie die Ruhe und Schönheit der Natur direkt erleben können. Der Weg führt Sie zunächst durch Feld und Wald in Richtung der Ortschaft Krankenhagen. Hier können Sie eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren entdecken. Sie umrunden den Kahlenberg mit seiner durch Kies- und Sandabbau geprägten Landschaft (die sogenannte „Möllenbecker Kames“). An einem Bachlauf entlang wandern Sie in Richtung Möllenbeck, biegen aber vorher zum Findlingsgarten ab. Dort werden große Gesteinsblöcke, sogenannte „Findlinge“, präsentiert. Sie alle sind während des bereits 50-jährigen Kies- und Sandabbaus an der Weser zu Tage gefördert worden und zeugen von der letzten Eiszeit. Während dieser wurden sie von mächtigen Gletschern aus Skandinavien bis ins Weserbergland geschoben. Mehrere Informationstafeln berichten von der Herkunft die Findlinge sowie über die lokale Flora und Fauna. Wer den Kahlenberg und die Möllenbecker Kameslandschaft im Rahmen der Traumtour entdeckt, kann sich danach im Hofgarten des Klosters Möllenbeck mit einem leckeren Stück Kuchen belohnen. Die spätmittelalterliche Klosteranlage ist nur wenige Minuten vom Wanderparkplatz Findlingsgarten entfernt und zu Fuß oder mit dem Auto gut zu erreichen. Genießen Sie Aussichten auf das Wesertal und die umliegende bergige Landschaft. Verlauf: Wanderparkplatz Findlingsgarten - Kleiner Kroll - Krankenhagen - Kahlenberg - Möllenbeck - Wanderparkplatz Findlingsgarten
Duraklar (8)
- 1Niederwald bei Hessendorf
Das Buchenwaldstück „Großer Busch“ südlich von Hessendorf wurde jahrhundertelang von den Hausbesitzern des Dorfes als siedlungsnaher Brennstofflieferant genutzt. Die Bewirtschaftung erfolgte zuletzt in Niederwaldwirtschaft, d.h. die ausschlagenden Wurzeltriebe wurden bereits armdick über dem Boden abgesägt, sodass ein strauchartiger Bewuchs entstand, der sich in den letzten Jahrzehnten ausbleibender Nutzung zum heutigen Erscheinungsbild entwickelte.
Denkmal im Niederwald
Das Trauma des verlust- und entbehrungsreichen Ersten Weltkriegs äußerte sich mit der wirtschaftlichen Wiederbelebung der 1920er Jahre in einer Vielzahl ländlicher Denkmäler. Das Hessendorfer Ehrenmal erhielt in Ermangelung eines Dorfmittelpunktes oder eines eigenen Hessendorfer Friedhofes seine landschaftlich reizvolle Lage am Hang über dem Dorf.↓ 23 Min. zu Fuß (1,6 km) bir sonraki durağa kadar
- 2Die „Glashütte“
An der Hessendorfer Straße gegenüber dem Friedhof steht, beginnend mit Haus Lemgoer Straße 35, eine Reihe von fünf gleichartigen Backsteinhäusern aus der Zeit um 1900. Die Häuser werden bis heute „Glashütte“ genannt, weil sie baulich einer gleichalten Siedlung an der Rintelner Glashütte entsprechen. Es handelt sich um vergleichsweise komfortable Arbeiterwohnhäuser, überwiegend für Ziegler. Wie Exten war Möllenbeck um 1900 von einer zunehmenden sozialen Durchmischung der Landbevölkerung mit Industriearbeitern geprägt.
↓ 29 Min. zu Fuß (1,7 km) bir sonraki durağa kadar
- 3Paternbrunnen
Der Paterbrunnen ist eine natürliche Hangquelle, die bereits im Mittelalter durch die Möllenbecker Mönche (Patern) eingefasst und genutzt wurde. Dabei wurde das Wasser unterirdisch in hölzernen Rohren über eine Strecke von mehr als einem Kilometer bis zum Kloster geleitet. Erst 1911 wurden Eisenrohre eingesetzt. Die Einfassung des alten Paterbrunnens trägt eine rätselhafte Inschrift, die schon zu vielfältigen aber nie ganz befriedigenden Deutungen Anlass gab. Am überzeugendsten ist noch die, welche eine Jahreszahl 1501 annimmt.
↓ 30 Min. zu Fuß (1,8 km) bir sonraki durağa kadar
- 4Friedhof
↓ 1 Min. zu Fuß (38 m) bir sonraki durağa kadar
- 5Religiöse Einrichtung
↓ 1 Min. zu Fuß (72 m) bir sonraki durağa kadar
- 6Denkmal
↓ 22 Min. zu Fuß (1,6 km) bir sonraki durağa kadar
- 7Denkmal
↓ 24 Min. zu Fuß (1,7 km) bir sonraki durağa kadar
- 8Findlingsgarten Möllenbeck
An der Stelle des heutigen Findlingsgartens stand bis 1988 die alte Aufbereitungsanlage des Kieswerks Reese. Dort werden große Gesteinsblöcke, sogenannte „Findlinge“, präsentiert. Sie alle sind während des bereits 50-jährigen Kies- und Sandabbaus an der Weser zu Tage gefördert worden und zeugen von der letzten Eiszeit. Während dieser wurden sie von mächtigen Gletschern aus Skandinavien bis ins Weserbergland geschoben. Mehrere Informationstafeln berichten von der Herkunft die Findlinge, die einzigartige Geologie im Möllenbeck-Krankenhäger „Kames-Hügelland“ sowie über die lokale Flora und Fauna.
Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.
Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (Lisans CC BY-SA)
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