Skulpturenweg Salzgitter-Bad
Der Maler und Bildhauer Otto Freundlich formulierte 1928 in Paris die Idee einer Straße der Skulpturen von Paris nach Moskau. Die Hauptstadt der Kunst und die Hauptstadt der Revolution sollten miteinander verbunden werden. In den 70er Jahren belebte der Bildhauer Leo Kornbrust die Idee wieder. In St. Wendel/Saar begann er den ersten Abschnitt mit heute über 50 Skulpturen.Die Besonderheit in Salzgitter-Bad: Die Skulpturen lehnen sich durch ihren Werkstoff "Stahl" als ein Indiz der Zusammengehörigkeit von Stadt und Umland, Kunst und Internationalität, Völkerverständigung und Begegnung der Menschen an die Geschichte der Stadt an. Die Geschichte und die Bedeutung der Stahlstadt Salzgitter wird gegenwärtig. Eine europäische Idee mit europäischen Künstlern wird zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt. In Niedersachsen gibt es aktuell vier Teilstrecken des Skulpturenweges: in Salzgitter, Lamspringe, Braunschweig und Liebenburg.
Duraklar (22)
- 1Der Kuss
Zum Künstler: Menashe Kadishman (1932-2015) war der bedeutendste Künstler Israels und repräsentierte die israelische Kunst der Gegenwart. Überall auf der Welt stehen seine großen, meist aus Corten-Stahl geschnittenen Skulpturen, die einem Scherenschnitt gleichen. Ihr großer Reiz liegt in der Einfachheit der Linienführung und in ihrer Thematik. Landschaft und Tiere, Geburt und Leben, Schmerz und Tod sind von früh an seine Leitthemen.
Zum Werk Der Kuss (errichtet 1999): Die Vögel, die sich leicht und schwebend in der Luft küssen und dabei die monumentale Schwere des Materials vergessen lassen, sind für den Künstler Symbol von Frieden, Versöhnung und Liebe.
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- 2Skulpturenweg Salzgitter-Bad
Der Maler und Bildhauer Otto Freundlich formulierte 1928 in Paris die Idee einer Straße der Skulpturen von Paris nach Moskau. Die Hauptstadt der Kunst und die Hauptstadt der Revolution sollten miteinanderverbunden werden. Die Idee wurde nicht umgesetzt, sondern vergessen. In den 70er Jahren belebte der Bildhauer Leo Kornbrust die Idee wieder. In St. Wendel/Saar begann er den ersten Abschnitt mit heute über 50 Skulpturen. In Niedersachsen gibt es vier Teilstrecken des Skulpturenweges: in Salzgitter, Liebenburg, Lamspringe und Braunschweig.
Salzgitter ist eine Stadt, die mit Natur und Landschaft lebt wie kaum eine andere. Urbaner Umraum und Felder, Wälder, Wiesen sind gemeinsam der Lebensraum. Zugleich haben die industriellen Strukturen von Erzförderung und Verhüttung die Region und ihre Menschen geprägt. Hier wird symbolhaft verwirklicht, was im Wirtschaftsleben längst Wirklichkeit ist. Eine europäische Idee wird mit internationalem Künstlern zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt.
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- 3Johnny's im Thermalsolbad
Nach einer Neugestaltung des Bistros, bei denen die Tischlerei und Malerei des CJD Salzgitter unterstützte, können sich die großen und kleinen Gäste über ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken freuen. Im "SOLEmare" kümmern sich CJD Mitarbeitende zusammen mit Teilnehmenden mit Behinderung um das leibliche Wohl.
Vor dem Thermalsolbad stehen zwei Parkplätze für E-Autos mit Ladesäule zur Verfügung.
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- 4Kopf
Zum Künstler: 1946 wurde Franz Bernhard (1934-2013) aus seiner Heimat vertrieben und wuchs im Landkreis Heilbronn auf. Er begann eine Schreinerlehre, holte sein Abitur nach und studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Karlsruhe. Bernhard war später Mitglied der Akademie der Künste Berlin und Erster Vorsitzender sowie Ehrenvorsitzender des Künstlerbundes Baden-Württemberg. Er erhielt für seine Verdienste u.a. das Bundesverdienstkreuz und den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz.
Zum Werk Kopf (errichtet 2002): Franz Bernhards Köpfe sind nach außen gerichtet; sie bewegen sich und greifen in den Raum aus. Seine Suche gilt nicht der bereinigten Form, sie gilt vielmehr der Belebung und Beseelung der konkreten Form. Franz Bernhard arbeitete mit einem fast schon geometrisierenden Formenvokabular, das nur teilweise mit dem Material und seinen Vorgaben im Zusammenhang steht. Das Naturhafte vermittelt sich dem Betrachter – auch über die Vitalität der genutzten bildhauerischen Materialien. Ganz bewusst werden bei Bernhard handwerkliche Techniken ungeschönt eingesetzt, das heißt, die Schmiede- und Raspelspuren werden nicht verwischt oder getilgt. Franz Bernhard pflegte einen Umgang mit dem Material, bei dem dieses ungeschützt bleibt und damit gleichsam dem Menschen und der Natur ausgesetzt ist.
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- 5Shadow Dimension
Zum Künstler: Hiromi Akiyama (1937-2012) nahm nach seinem Studium in Tokyo als Bildhauer an Symposien in St. Margarethen, Nürnberg, St. Wendel, Rom, Wien, Bad Kreuznach, Vancouver, Lindabrunn, Hachioji und Suwa in Japan teil. 1978 übernahm er einen Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und wurde im Jahre 1981 zum Professor für Bildhauerei ernannt; nach 24-jähriger Tätigkeit schied er in Karlsruhe aus.
Zum Werk Shadow Domension (errichtet 2002): „Der Schatten der dritten Dimension ist zweidimensional. So gedacht, entspricht die dritte Dimension dem Schatten der vierten Dimension. Mein Thema ist der Schatten der Dimension Raum und Zeit.“ Hiromi Akiyama
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- 6Kubus Offen
Zum Künstler Leo Korbrust (1929-2021): Nach erfolgreicher Schreiner- und Bildhauerlehre folgte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Hier erhielt er auch eine Professur am Lehrstuhl für Bildhauerei in Verbindung mit Architektur. Er arbeitete bis zum Tod in seinem Wohnhaus an der „Damra“, einer Natur- und Kulturlandschaft in der Nähe der saarländischen Stadt St. Wendel.
Zum Werk Kubus offen (errichtet 2000): Leo Kornbrust beschäftigte sich mit geometrischen Grundformen wie Kugel und Würfel, untersuchte die Möglichkeiten ihrer Transformation in andere geometrische Formen durch Teilung, Zerlegung, neues Zusammensetzen. Das geometrische Formenvokabular, das allein aus der Vorstellung, aus dem Kopf des Menschen entspringt, bildet den größtmöglichen Gegensatz zu den aus der Natur abgeleiteten organischen Formen. Im Spannungsfeld dieser beiden Pole entfaltete sich Leo Kornbrusts künstlerisches Werk.
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- 7Märchenpfad im Greifpark Salzgitter-Bad
Um an die Kunstwerke zu erinnern und die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurden Informationstafeln entlang der Wege des heutigen Greifparks aufgestellt. Anschaulich und informativ mit Texten und Bildern von Rolf Czauderna zeigen sie die ehemaligen Standorte der Märchenfiguren und Aufbauten sowie historische Fotos der jeweiligen Skulpturen. Auf allen Tafeln sind weitere Informationen mit einem Smartphone abrufbar. Zudem können durch virtuelle Stempel und ein Quiz Punkte gesammelt werden, die die Teilnahme an einem Gewinnspiel ermöglichen.
Märchenpfadquiz und Erklärungen (https://www.world-qr.com/inhalte/new/qr-fuehrer/de/niedersachsen/salzgitter_kf/ortsfuehrer/maerchenpfad_im_greifspark/salzgitter_infotafel?lat=52.047872000000005&lng=10.3776256)
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- 8Glacier
Zum Künstler: James Reineking (1937-2018) schloss sein Studium an verschiedenen Universitäten in den USA mit dem Master of Fine Arts ab. Danach übernahm er Lehrtätigkeiten an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten. Seit 1980 lebte er ständig in Deutschland, zunächst in Köln, dann in München, wo er auch als Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste unterrichtete.
Zum Werk Glacier (errichtet 2000): Stahl hat ein Leben, er ändert sich, ist empfindlich, nimmt die Umwelt an und gibt sie wieder, indem er rostet. Stahl ist ein sehr ursprüngliches Material und gleichzeitig ein Material des 20. Jahrhunderts. Stahl ist ein Material, das wenig braucht. Es lässt sich biegen und behält seine Form, es hat eine Erinnerung an sich selbst. Es ist sehr stabil und auf der anderen Seite zwar nicht labil aber verformbar. Wenn man Stahl sieht, fragt man überhaupt nicht, was es ist; man weiß es sofort und ahnt unmittelbar, ob es hohl oder massiv ist. James Reineking wollte keine Monumente oder Monumentales bauen, wo der Mensch von unten nach oben schauen muss. Eine Skulptur sollte auf derselben Ebene sein wie der Mensch.
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- 9Reitanlage Mahner Berg
Die Reitsportanlage ist stadtnah gelegen und durch öffentliche Verkehrsmittel gut zu erreichen. Unsere Philosophie/Leitgedanke: Unsere eingestellten Pferde sollen eine optimale, artgerechte und bedarfsgerechte Haltung und Fütterung zu teile werden! Unsere Reiter/innen sollen sich auf unserer Anlage wohlfühlen und ihren Sport/Hobby mit Fairness auf Privat- und Schulpferden ausüben können! Eine Gemeinschaft ohne Gruppenzwang darf gepflegt werden! Wir leben unsere Philosophie! Für Trainingsmöglichkeiten stehen eine Reithalle von 20 x 60 Metern mit einem optimalen Reithallenboden - Fairground -, sowie ein Außenplatz von 20 x 60 Metern und ein Roundpen zur Verfügung. Springplatz 20 x 60 Meter. Ein schönes Gelände zum Ausreiten - ohne Straßenüberquerung - schließt sich der Reitanlage an.
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- 10Golfclub Salzgitter-Liebenburg e.V.
Beim Ausbau des Platzes wurde besonders darauf geachtet, dass der Platz sich an die weitläufige Wald- und Hügellandschaft des Vorharzes anpasst. Zwei Biotope, mehrere Wassergräben, schräge Spielbahnen usw. sorgen für ein abwechslungsreiches und teilweise auch sportliches Golfvergnügen. Die Bahnen 1 und 2 sowie die beiden letzen Bahnen 17 und 18 befinden sich oberhalb des Tales. Die Bahn 18 endet direkt vor dem Clubhaus. Zum Abschluss lädt das Clubrestaurant zum Verweilen mit leckerem Essen oder einer Erfrischung auf der Sonnenterrassen mit atemberaubender Aussicht ein.
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- 11Opus Magnum
Zum Künstler: Ulrich Rückriem (geb. 1938) absolvierte eine Steinmetzlehre und beginnt kurz darauf seine Arbeit als freischaffender Künstler. Hier erschuf er Skulpturen aus Holzbalken sowie Steinskulpturen. Hier bildete sich sein bis heute kennzeichnendes künstlerisches Verfahren heraus: typischerweise teilt Rückriem einen Steinblock von stark reduzierter kubischer Form und setzt die Teile anschließend wieder zusammen. Viele Arbeiten Rückriems sind als Kunst im öffentlichen Raum frei zugänglich.
Zum Werk Opus Magnum (errichtet 2009): Die Skulpturengruppe von Salzgitter verdankt ihr Entstehen auch dem Konzept des so genannten Damenproblems beim Schach. Das Ensemble der 8 Stahlscheiben verteilt sich auf einem quadratisch abgemessenen Terrain, einem imaginären Schachbrett von 14,40 x 14,40 Meter Ausdehnung. Die Bleche folgen in ihrer Positionierung der Variante 60 von 92 Möglichkeiten.
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- 12Sonne, Mond und Himmel
Zum Künstler Jean Ipoustéguy (1920-2006): Als Autodidakt ohne akademische Ausbildung bewegte er sich abseits der großen Kunstströmungen seiner Zeit und wurde von offiziellen Kreisen lange ignoriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete er sich der Malerei, später auch der Bildhauerei. Im Laufe seiner künstlerischen Tätigkeit fand er seinen abrupten, ausdrucksstarken, dynamischeren Stil. Seine Hauptinspirationsquelle wurde der Surrealismus und fortan stand der Mensch im Zentrum seines Werkes.
Zum Werk Sonne, Mond und Himmel (errichtet 1999): Die Bahn der Sonne und des Mondes laufen durch einen Berg. Doch der Berg ist auch ein Dach, vielleicht sogar nur ein Dreieck. Die Gestirne haben eine Bahn des Lichts und eine Bahn des Schattens, doch es ist nur eine Bahn, die sich im Schatten des Berges verdunkelt und ins neue Licht wiederaufsteigt. Ein symbolisches und ein mythisches Verständnis von Welt.
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- 13Auf Ab Auf
Zum Künstler: Alf Lechner (1925-2017) war u.a. als Maler, Graphiker, Industriedesigner, Lichttechniker und Stahlverarbeiter tätig. In einem Arbeitsstipendium des Kulturkreises im BDI stellte er Raumskulpturen („Würfelskelett-Konstruktionen“) für die Linde AG her. Später versuchte er sich auch an Bühnenbildern, namentlich für die „Antigone“ am Städtischen Theater Ulm. 1999 gründete er die Alf-Lechner-Stiftung und ein Jahr später bekam er in Ingolstadt mit dem „Lechner Museum“ ein eigenes Museum.
Zum Werk AUF AB AUF (errichtet 2005/2006): Lechner führte die Geschichte der Metallplastik nicht fort, sondern begründete sie für sich neu. Stahl bedeutete ihm keine Erweiterung bildnerischer Möglichkeiten ins Bizarre, Räumliche, Konstruktive. Stahl war sein Untersuchungsgegenstand: eine widerständige Welt, die Lechner entdeckt, aufdeckt, in den Griff seiner Form nimmt, ohne ihr Eigenleben zu brechen - in der das Erzeugnis aus dem Bauch der Erde sich dem menschlichen Ingenium fügt. „Eine Skulptur ist ein Gegenstand, der die Kraft der Natur und das Produkt des menschlichen Geistes in sich vereint.“ Alf Lechner (2006)
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- 14Jakobsleiter
Zum Künstler: Seit seinem Studium der Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebte Gerd Winner (geb. 1936) als freier Maler und Grafiker in Berlin, Braunschweig und London. Weiterhin ist er als freischaffender Maler und Grafiker in Berlin tätig, sowie seit 1975 als Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1974 ist das Barockschloss in Liebenburg seine Wohn- und Wirkungsstätte.
Zum Werk Jakobsleiter (errichtet 2000): Aber Jakob zog aus von Beer-Seba und reiste gen Haran und kam an einen Ort, da blieb er über Nacht; denn die Sonne war untergegangen. …Und ihm träumte; und siehe, eine Leiter stand auf der Erde, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder; und der HERR stand oben darauf und sprach: „Ich bin der HERR, Abrahams, deines Vaters, Gott und Isaaks Gott; das Land darauf du liegst, will ich dir und deinem Samen geben.“ … Da nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: „Gewiß ist der HERR an diesem Ort, und ich wußte esnicht; und fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.“ Das erste Buch Mose (Genesis), Kapitel 28
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- 15Schwerter zu Pflugscharen
Zum Künstler: Seit seinem Studium der Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Berlin, lebte Gerd Winner (geb. 1936) als freier Maler und Grafiker in Berlin, Braunschweig und London. Weiterhin ist er als freischaffender Maler und Grafiker in Berlin tätig, sowie seit 1975 als Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1974 ist das Barockschloss in Liebenburg seine Wohn- und Wirkungsstätte.
Zum Werk Schwerter zu Plugscharen (errichtet 2018): Der Künstler Gerd Winner hat bei der Gestaltung dieser Skulptur seine Eindrücke als achtjähriges Kriegskind von seiner brennenden Heimatstadt Braunschweig (1944) verarbeitet. Der Künstler widmet diese Skulptur aus Salzgitterstahl der Friedenshoffnung; sie soll den Völkerfrieden anmahnen. Dem Kunstwerk liegen die Bibelstellen der Propheten Micha und Jesaja aus dem alten Testament zugrunde. Diese verheißen ein weltweites und endzeitliches Friedensreich. Die starke Symbolik dieser Bibelverse „… die Völker selbst werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schlagen und ihre Speere zu Winzermessern!“ Diese Friedensmetapher besagt, dass nicht das Diktat der Sieger sondern die Einsicht Feinde zu Freunden macht. Das Kunstwerk besteht aus zwei Elementen: die Nachbildung eines echten Pfluges und den Kreuzgriff eines echten Schwertes aus dem Liebenburger Schloss. Die Verbindung beider Elemente erfolgt erstmalig mittels einer Stecktechnik.
↓ 8 Min. zu Fuß (551 m) bir sonraki durağa kadar
- 16Stempelstelle Waldgaststätte Hasenspring
Das Kunstwerk "Jakobsleiter" von Prof. Gerd Winner ist eine von neun stählernen Skulpturen auf dem städtischen Abschnitt des Kunstprojekts "Straße des Friedens" von Paris nach Moskau.
Station 16
Verortung: Waldgaststätte Hasenspring (vorher: Jakobsleiter / Skulpturenweg)
Geodaten: N52° 02.164 E10° 23.896
Vorschlag Wandertour: Ausgangspunkt Parkplatz Thermalsolbad (Parkallee 3), Ausgeschilderte Touren 1 und 2
Schwierigkeitsgrad: mittel
Einkehrmöglichkeiten: Waldgaststätte am Hasenspring
Tour: Fernwanderweg Calenberg-Harz
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- 17Infostele ehemaliges Kunstwerk Wilder Mann in Salzgitter-Bad
Am damaligen Haupteingang des Parks wurde der Besucher vom Wilden Mann, einer übergroßen Statur, begrüßt. Offensichtlich wurde diese Figur einer Sagengestalt aus dem Harz nachmodelliert. Bei dem Wilden Mann handelte es sich um einen Berggeist von riesenhafter, robuster Gestalt. Volkskundler vertreten die Meinung, dass er eine ureigene Sagengestalt des Harzes ist. Auch erschien sein Abbild im Jahr 1539 auf Talern und halben Talern des Herzogs Heinrich des Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel. Überwiegend zeigten die Geldstücke den Wilden Mann freistehend mit einem Baumstamm oder einer Tanne in der Hand.
↓ 2 Min. zu Fuß (146 m) bir sonraki durağa kadar
- 18Infostele ehemaliges Tor zum Siebenrabenschloss
Das Eingangstor zum Sieben-Raben-Schloss befand sich in Sichtweite südwestlich vom Schloss in der unmittelbaren Nähe einer verbliebenden Bergehalde. Das etwa drei Meter hohe Tor bestand aus zwei gemauerten Torbögen sowie einem kleinen Ziegeldach.
↓ 1 Min. zu Fuß (62 m) bir sonraki durağa kadar
- 19Infostele ehemaliges Kunstwerk Siebenrabenschloss
Das Siebenrabenschloss war ein etwa zehn Meter breiter und bis zur der aus der Mitte ragenden Turmspitze etwa sieben Meter hoher Miniaturbau aus Zement. An jeder Ecke befand sich ein kleineres Türmchen und die Mauern waren mit Burgzinnen versehen. Auf den Türmen und Zinnen waren sieben Raben und ein kleines Mädchen zu erkennen. An der Vorderseite des Schlosses führte eine doppelseitige Treppe nach oben.
Das Schloss bezieht sich auf das Märchen „Die sieben Raben“ in der Fassung der Brüder Grimm, in dem ein Mann sieben unfolgsame Söhne hatte. Als ihnen ein Schwesterlein geboren wurde, schickte er die Jungen zum Wasserholen weg. Aber sie kamen lange nicht zurück. Da wurde der Vater zornig und sprach: "Ach, dass die Jungen zu Raben würden." Die Verwünschung ging sofort in Erfüllung. Die sieben Jungen flogen als schwarze Raben davon.
Die Eltern konnten die Verwünschung nicht mehr zurücknehmen, und so traurig sie über den Verlust ihrer sieben Söhne waren, trösteten sie sich doch einigermaßen durch ihr liebes Töchterchen, das bald zu Kräften kam und mit jedem Tage schöner ward.
Allein das Mädchen machte sich täglich ein Gewissen daraus und glaubte, es müsste seine Geschwister wieder erlösen. Es hatte nicht Ruhe und Rast, bis es sich heimlich aufmachte und in die weite Welt ging, seine Brüder irgendwo aufzuspüren und zu befreien.
Das Mädchen ging bis ans Ende der Welt. An einem Glasberg (Schloss) fand das Mädchen ihre Brüder schließlich. Hier hob sie den Fluch auf und alle Raben bekamen ihre menschliche Gestalt wieder.
↓ 1 Min. zu Fuß (63 m) bir sonraki durağa kadar
- 20Infostele ehemaliger Kalischacht Fürst Bismarck
1895 wurde öffentlich gemacht, dass hinter Eggelingslust, auf dem Greif, abbauwürdige Kalisalzvorkommen entdeckt wurden. Daraufhin wurde die "Kalibohrgesellschaft Salzgitter AG" am 01. April 1896 in die „Gewerkschaft Schüssel“ umgewandelt. Die Bauarbeiten des Kalibergwerkes begannen am 17.April 1896 und am 01. April 1897 bekam der Schacht mit Zustimmung des Altreichskanzlers den Namen "Fürst Bismarck". Es entstand eine weiträumige Übertageanlage mit Kesselhaus, Fördergerüst, Schachthalle und Zechenhaus.
Die Baukosten betrugen bis 1899 sage und schreibe sieben Millionen Goldmark. An der heutigen, unteren Bismarckstraße wurden 4 Wohnhäuser für Arbeiter erbaut und es wurde ein Bahngleis (der heutige Birkenweg) bis hinunter zum Bahnhof verlegt, das die Schachtanlage mit der Bahnlinie Braunschweig-Seesen verband. In Erwartung schnellen Reichtums entstand in der Bevölkerung eine regelrechte Euphorie. Man gab Bergwerksanteile mit einem Nennwert von bis zu 200 Mark je Stück heraus, die später bis zum fünffachen dieses Betrages gehandelt wurden.
Um für die Suche nach Kali weiteres Kapital in Höhe von einer Million Goldmark zu beschaffen, wandelte man die "Gewerkschaft Schüssel" im Jahr 1900 in die "Aktiengesellschaft Kaliwerke Salzgitter" um. Mit großem Aufwand ging die Suche nach Kali weiter. Mittlerweile verfügte das Kalibergwerk Fürst Bismarck über einen 1075 Meter tiefen Salzschacht. Die Suche nach Kalivorkommen blieb aber immer noch erfolglos. Den Verantwortlichen wurde es jetzt wohl langsam bewusst, dass es hier gar keine Kalivorkommen gab. Herangezogene Experten bestätigten dies. Aufgrund der hohen Investitionen und der zahlreichen Anleger, die zum Teil ihr ganzes Privatvermögen in das Unternehmen investiert hatten, traute man sich nicht, mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit zu gehen.
Ein Laugeneinbruch auf der 1075 m-Sohle am 28. März 1903 kam der Betriebsleitung gerade recht und das Bergwerk wurde umgehend stillgelegt. Das endgültige Aus des Kaliwerks Salzgitter kam 1904, als Pioniere der kaiserlichen Armee aus Magdeburg den Schacht verfüllten und die Bauten über Tage sprengten.
Ob es am Greif tatsächlich Kalivorkommen gab, ist nach heutigen Erkenntnissen eher unwahrscheinlich. Die damals vorgefundenen Salze waren wohl nur minderwertige Triassalze und Zechsteinsalze.
Im November 1993 sackte die Schachtröhre ab und es eröffnete sich ein tiefer Einblick in das ehemalige Bohrloch, das dann zugeschüttet und mit einer riesigen Betonplatte verschlossen wurde.
↓ 4 Min. zu Fuß (307 m) bir sonraki durağa kadar
- 21Infostele Lappenpforte in Salzgitter-Bad
Der Tor- Name "Lappenpforte" wurde von R. Stoot wahrscheinlich nach alten, heute vergessenen Flurbezeichnungen benannt. Früher war es im Salzgittergebiet üblich, Ackerland oder Wiesen mit dem Namen des Besitzers zu bezeichnen. Ebenso wie der heute noch genutzte Straßenname "am Lappenspring" geht die Bezeichnung auf eine Familie Lappe aus Hildesheim zurück. (Quelle: M. Wiese, die Flurnamen des Salzgittergebietes).
Am linken Torpfosten ist der Hinweis Eingang zu den "Hängematten-Plätzen" angebracht. Ob diese angepriesene Einrichtung allerdings jemals zur Ausführung kam, ist uns heute nicht mehr bekannt.
↓ 5 Min. zu Fuß (370 m) bir sonraki durağa kadar
- 22Übersichtstafel Märchenpfad im Kurpark am Greif in Salzgitter-Bad
Über der Stadt, auf dem südlich gelegenen Greif, befand sich einst die Kalischachtanlage "Fürst Bismarck". Nachdem man im nahen Thiede und Vienenburg bereits das für die Bodendüngung begehrte Kalisalz zu Tage förderte und dort auch beträchtlichen Profit erzielte, begann man auch in Salzgitter nach Kalivorkommen zu suchen.
1895 wurde öffentlich gemacht, dass hinter der im Volksmund als Eggelingslust bezeichneten Wiese auf dem Greif abbauwürdige Kalisalzvorkommen entdeckt wurden. Die Bauarbeiten des Kalibergwerkes begannen am 17.April 1896 und am 01. April 1897 bekam der Schacht mit Zustimmung des Reichskanzlers den Namen "Fürst Bismarck". Es entstand eine weiträumige Übertageanlage mit Kesselhaus, Fördergerüst, Schachthalle und Zechenhaus. Diese Aktivitäten lösten in der Bevölkerung lebhaftes Interesse aus, sodass ein Teil der erheblichen Baukosten von sieben Millionen Goldmark über Anteilscheine eingeworben werden konnte.
Die Suche nach ergiebigen Kalivorkommen blieb aber erfolglos. Nach einem Laugeneinbruch auf der 1075 m-Sohle am 28. März 1903 musste das Bergwerk stillgelegt werden. Das endgültige Aus des Kaliwerks Salzgitter kam 1904, als Pioniere der kaiserlichen Armee aus Magdeburg den Schacht verfüllten und die Bauten über Tage sprengten.
Im Laufe der Zeit wucherten die Mauerreste der Anlage zu, bis sich Reinhard Martin Stoot, genannt "Onkel Stoot", der Ruinen annahm. Das Gelände wurde nach dem ersten Weltkrieg von arbeitslosen, jungen Männern und Kindern unter Anleitung von Onkel Stoot in eine Grünanlage mit Bäumen, Büschen und Grünflächen umgestaltet. Die Trasse der alten Kalibahn bildete das Fundament für den heutigen „Birkenweg“ und aus den Steinresten und Schutthalden des Kaliwerkes schuf er der Märchenwelt entlehnte Figuren und Baulichkeiten.
Während des 3. Reiches wurde dieser "Märchenwald" als "entartete Kunst" eingestuft. So beschloss der Rat 1938 die "Entkitschung des Greifparks" und ließ im Januar 1940 die Aufbauten sprengen.
Entlang der Wege des heutigen Greifparks finden Sie Informationstafeln. Sie zeigen die ehemaligen Standorte der Märchenfiguren und Aufbauten sowie historische Fotos der jeweiligen Skulpturen.
Auf allen Tafeln können Sie über die QR-Codes weitere Informationen erhalten, durch einen virtuellen Stempel und ein Quiz Punkte sammeln und tolle Preise gewinnen. Schauen Sie rein und machen Sie mit, es lohnt sich!
Kendi kendine yürüyüş — durakları sırayla izle, her birinde haritadaki konuma bağlantı var.
Basisdaten: Tourist-Information Salzgitter, Niedersachsen Hub (Lisans CC BY-SA)
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