Der historisch "duftende" Stadtrundgang
Einzigartig für Holzminden sind die wirtschaftliche Entwicklung und der Aufbau einer noch relativ jungen Industrie. Ausgehend von Holzminden haben hier ansässige Unternehmen mit der Produktion von Riech- und Geschmackstoffen einen weltweiten Markt erobert. Eng verbunden ist die Geschichte der Stadt Holzminden mit der Firmengeschichte der ehemaligen Unternehmen "Haarmann & Reimer" sowie "Dragoco", die die wirtschaftliche Entwicklung in Holzminden maßgeblich geprägten. Heute begleiten sie weiterhin die Entwicklung Holzmindens, mittlerweile vereint als ein Unternehmen - "Symrise". Holzminden bleibt so das Zentrum der deutschen Duft- und Geschmackstoffindustrie. Den meisten Verbrauchern unbekannt ist die Tatsache, dass sie fast tagtäglich mit Düften oder Aromen aus Holzminden in Berührung kommen. Sei es beim Zähneputzen, Wäsche waschen, der Körperpflege, beim Verzehr von Lebensmitteln oder dem Auftragen eines feinen Parfüms – meistens ist auch ein Stück Holzminden dabei. Also "immer der Nase nach"!
Stops (17)
- 1Duftstele 4 - Obere Straße
Nach dem Bau der Weserbrücke (1885 eingeweiht) entwickelte sich im 20. Jahrhundert die Obere Straße zur Hauptstraße Holzmindens. Sie führte den Durchgangsverkehr vom westfälischen Ufer Richtung Solling durch die Stad.
Brot ist ein traditionelles Nahrungsmittel, das aus einem Teig aus gemahlenem Getreide, Wasser, einem Treibmittel und je nach Sorte mit weiteren Zutaten gebacken wird. Deutschland gilt als das Land, in dem die meisten Brotsorten - über 300 - gebacken werden. Im deutschen Sprachraum werden über 600 verschiedene Brotsorten angeboten. Seit etwa 10.000 Jahren baut der Mensch Getreide zur eigenen Ernährung an. Ursprünglich wurde das Getreide gemahlen und mit Wasser vermengt als Brei gegessen. Neben der Bedeutung als Grundnahrungsmittel hat das Brot auch eine große symbolische bzw. spirituelle Bedeutung. Im Abendmahl der christlichen Liturgie gedenkt man damit der Kreuzigung Jesu Christi ("Christi Leib für dich gebrochen").
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- 2Duftstele 14 - Die Fachhochschule
Die Fachhochschule: Im Winter 1831/32 begann Kreisbaumeister Friedrich Ludwig Haarmann mit Kursen für angehende Bauhandwerker. Daraus entwickelte sich die Holzmindener Baugewerkschule, jetzt aufgegangen in der Fachhochschule Hildesheim-Holzminden-Göttingen.
Zu riechen gibt es hier: Vanillin
Die Vanillepflanze gehört zur Pflanzenfamilie der Orchideen, die über die ganze Welt verbreitet sind. Die Gattung Vanille umfaßt 110 Arten, von denen weniger als 20 aromatische Früchte tragen. Ihre Frucht gehört zu den erlesensten Gewürzen, denn obwohl zahlreiche Arten der Orchideen duftende Blüten zur Schau stellen, haben diese keinen parfümistischen Wert.
Im Jahre 1874 gelang dem jungen, aus Holzminden gebürtigen Chemiker Dr. Wilhelm Haarmann die Synthese von Vanillin aus dem Rindensaft von Fichten. Das war der Start der Duft- und Geschmackstoffindustrie hier vor Ort und beantwortet zumindest teilweise die Frage, wie der Duft nach Holzminden kam.
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- 3Duftstele 15 - Reichspräsidentenhaus
Am Anfang stand 1927 die Idee des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, dem verstorbenen Reichspräsidenten Ebert sowie den ermordeten Ministern Erzberger und Rathenau einen Gedenkstein zu errichten. Allmählich wandelten die Planungen sich auf Anregung der Stadtverwaltung dahingehend, daß ein Gebäude mit Jugendheim und zwei Wohnungen für Kriegshinterbliebene entstehen sollte als ein parteiübergreifendes Monument zur allgemeinen Ehrung der Institution des Reichspräsidenten. Das Glockenspiel mit dem „Meisterumzug“ der Absolventen der Fachhochschule, wurde am 22. Oktober 1961 eingeweiht. Der Meisterumzug spielt immer um 9.00, 12.00, 15.00 und 18.00 Uhr.
Hier duftet es nach Zitrusfrüchten.
Zitrusfrüchte gehören zu der Familie der Rautengewächse.Zu den Zitrusfrüchten gehören neben der Pampelmuse (Grapefruit) die Mandarine, die Zitrone, die Apfelsine (Orange) u.a. Bei den Zitrusfrüchten schwanken die Ausbeuten abhängig von Ursprung, Reifegrad und Verarbeitungsart.
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- 4Duftstele 16 -Tilly-Haus
Weil in ihm der Sage nach während des Dreißigjährigen Krieges der Feldherr Tilly übernachtet haben soll - was allerdings nie belegt wurde - erhielt das Gebäude seinen Namen. Das Haus wurde mehrfach umgebaut - besonders interessant und eindrucksvoll ist das auf 1609 datierte Renaissanceportal. Die Jahreszahl dokumentiert die Aufstellung des Hauses in Holzminden. Vorher stand es in Bevern, vermutlich dort, wo heute das Schlossareal seinen Platz hat.
Hier duftete es nach Kamille.
Die Kamille gehört zu der Gattung der Korbblütler. Die echte Kamille wächst auf Äckern und hat kegelförmige, weißgelbe Blütenkörbe. Sie wird in Deutschland, Ungarn und Ägypten kultiviert. Der Duft läßt sich als frisch, süß, kräuterartig mit fruchtigen, teeartigen Nuancen beschreiben.In der Medizin wird der Kamille schmerzstillende, krampflösende, entzündungshemmende, beruhigende, schweißtreibende, fiebersenkende und wundheilende Wirkung zugeschrieben.
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- 5Duftstele 17 - Altes Pfarrhaus
Das auf 1662 datierte alte Pfarrhaus ist ein ehemaliges Querdielenhaus mit zweigeschossiger Utlucht an der Nordseite, das städtebaulich durch die exponierte Lage an der Weser hervorgehoben wird. Es war zeitweise die Wohnung des Pastors der Lutherkirche.Direkt neben dem Haus befindet sich die Weserbrücke. Nach der Sprennung der 1885 fertiggestellten Brücke während des Zweiten Weltkrieges konnte am 14. Oktober 1950 ein Neubau eingeweiht werden.
Die Zwiebel gehört zur Familie der Liliengewächse. Bei der industriellen Verwendung ist der Einsatz von rohen und getrockneten Zwiebeln nur bedingt möglich. Daher wurde bereits 1951 wurde von der damaligen Firma Dragoco ein Frischzwiebel-Extrakt hergestellt. Hierzu wurde der Frischzwiebelsaft durch Dünnschichtverdampfung eingedickt. Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre wurden Roh- und Bratzwiebelaroma entwickelt. Seit Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre wird in Holzminden Bratzwiebelaroma in einer Vakuumtrocknungsanlage hergestellt.
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- 6Duftstele 8 - Duftgarten/ Weserkai
Die Idee zu einem Duftgarten am Weserkai entstand im Zuge des Leitbildprozesses für die Stadt Holzminden. Es ist ein Projekt, das in besonderer Weise das Thema „Stadt der Düfte und Aromen“ aufgreift und dieses Alleinstellungsmerkmal mitten in der Stadt erlebbar macht. Der Garten wurde von ehrenamtlichen Helfern hergestellt und im Sommer 2003 zur Veranstaltung „Ab in die Mitte!“ eröffnet.
Thymian gehört zu der Familie der Lippenblütler. Das Thymianöl wird durch Wasserdampfdestillation aus der ganzen Pflanze gewonnen. Zur Gewinnung von 1 kg Thymianöl benötigt man, abhängig von Provenienz und Herstellungsverfahren, ca. 100 kg Pflanzenmaterial. Sein Duft ist extrem stark, sehr charakteristisch, krautig-süß und würzig. In der Medizin wird dem Thymian anregende, desinfizierende, appetitanregende, blutdruckerhöhende, krampflösende und magenstärkende Wirkung zugeschrieben.
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- 7Lutherkirche Holzminden
Der Raum für Gottesdienste erfuhr durch einen Umbau von 1577 zur zweischiffigen Halle und erneute Veränderungen 1900 wesentliche Umgestaltungen.
Die Kirche ist Sitz des hauptamtlichen Kirchenkreismusikers mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt im Kirchenkreis. Von 1970 bis 1972 wurde die Kirche im Inneren erneut renoviert und neu angestrichen. Der Innenraum der Lutherkirche ist geprägt durch die etwa 100 Jahre alte Ausstattung des Historismus. In den kommenden Jahren soll die Innenrenovierung und die damit verbundene Wiederherstellung der Innenausmalung im Kirchenschiff nach dem Stand des Jahres 1900 erfolgen. Dazu wurde ein Förderverein gegründet.
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- 8Duftstele 7 - Lutherkirche
Die Lutherkirche wurde 1231 erstmals genannt, ursprünglich aber als St. Marien. Im Spätmittelalter war sie wohl dreischiffig, die heutige zweischiffige Anlage entstand im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts.
Duft aus der Bibel "Das heilige Salböl"
Die Formel für ein heiliges Salböl ist im 2. Buch Mose 30, 22-33 beschrieben: es wurde aus Myrrhe, Zimt, Kalmus und Cassia hergestellt. Die duftenden Pflanzenteile wurden in Olivenöl gebracht, welches den Duft aufnahm und zur Salbung von Priestern, Propheten und Königen ebenso diente wie zur Weihung von heiligen Gegenständen für den Gottesdienst. Das Salböl diente als Symbol des Heiligen Geistes.
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- 9Duftstele 9 - Kolk/ Speicher / Raabehaus
Das Wort „Kolk“ bezeichnet einen versumpften Teich, der sich hier einst befand. In ihn mündete das Wasser des durch Oberbach- und Unterbachstraße fließenden Mühlengrabens, bevor es in die Weser floß.
Hier duftet es nach Apfel
Es gibt unzählige Apfelsorten auf der Welt, große und kleine, rote, gelbe und grüne, mit glatter, glänzender Schale oder solche mit matter, stumpfer. Es gibt sie saftig und süß schmeckend, aber auch in säuerlich herben Varianten. Eine breite Palette, für jeden Geschmack etwas. Alle haben also ihren individuellen Geruch und Geschmack. Eines jedoch haben sie gemeinsam. Aus Äpfeln ist kein für den Parfümeur verwendbarer natürlicher Rohstoff herstellbar. Das ist ganz anders als bei vielen anderen Früchten, wie z.B. den Südfrüchten.Immer, wenn etwas nach Apfel riecht, aber kein Apfel ist, hat ein Parfümeur seine Nase im Spiel. Mit geschultem Sinnesorgan, profunden Produkte und langjähriger Erfahrung ist er in der Lage, das Duftbild jeder Apfelsorte nachzustellen.
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- 10Duftstele 11 - Raabe-Brunnen / Niederes Tor
Der an Wilhelm Raabe erinnernde Brunnen wurde 1927 errichtet. Die von dem Bildhauer Ludwig Isenbeck geschaffene Figur auf dem Pfeiler stellt Klaus Eckenbrecher dar, eine Romanfigur aus Raabes Werk „Der heilge Born“. Den ehem. Standort des Niederen Tores bezeichnen heute zwei große Sandsteinpfeiler.
Hier duftet es nach Anis
Anis gehört zur Pflanzenfamilie der Doldenblütler. Aus ihnen wird durch Wasserdampfdestillation das Anisöl gewonnen. Anis kommt in einer weiteren Variante als Sternanis vor. Sein Duft ist kraftvoll, typisch, süß und krautig. Anis wird neben seiner parfümistischen Anwendung (begrenzt) auch in der Weihnachtsbäckerei verwendet. In der Medizin wird dem Anisöl magenwärmende, krampflösende, verdauungsfördernde sowie schleimverflüssigende Wirkung zugeschrieben.
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- 11Duftstele 12 - Rathaus
Baubeginn war 1844, die Einweihung am 19. Oktober 1845. Nach dem Bau der Schule Karlstraße 1876/77 wurde es zum Rathaus umgebaut. Schräg gegenüber befindet sich das älteste Gebäude der Kreisverwaltung. 1832 wurde Holzminden Sitz einer der neu eingerichteten braunschweigischen Kreisdirektionen.
Die Pfefferminze gehört zu der Pflanzenfamilie der Lippenblütler. Pfefferminze wird durch Wasserdampfdestillation aus dem Kraut gewonnen. Die Ausbeuten sind sehr schwankend und liegen zwischen 0,5 und zwei Prozent, je nach Herkunft. Die Pfefferminze spielt in der Parfümerie als „Frischegeber“ eine Rolle. Haupteinsatzgebiet neben vielfältigen pharmazeutischen Anwendungen (Einreibe- und Schnupfenmittel) ist die Mund- und Zahnpflege.
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- 12Duftstele 3 - Torhaus am Katzensprung
Im Bereich des Katzensprungs befinden sich Gedenktafeln für die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Rassenpolitik und die Synagoge. Seit 1557 ist die Anwesenheit von Juden in Holzminden belegt. Im 18. und 19. Jahrhundert bestand hier eine blühende Gemeinde, die 1838 ihre Synagoge in nächster Nähe zum heutigen „Katzensprung“ errichtete. Nichts ist davon geblieben. Im Durchgang des Torhauses wird hieran erinnert.
Die Weihrauchpflanze (Olibanum) gehört zu den Burseraceae und umfaßt zwei Arten: Boswellia sacra und B. frereana.Das Weihrauchöl wird durch Wasserdampfdestillation aus dem Harz des Baumes gewonnen. Weihrauch diente bereits bei den Ägyptern für kultische Zwecke als Räuchermittel, zum Einbalsamieren und Parfümieren. In der christlichen Welt spielt Weihrauch von der Mitte des ersten Jahrtausends bis heute in der katholischen Kirche, der Ostkirche, aber auch in der anglikanischen Kirche eine Rolle. In der Bibel wird Weihrauch mehrfach erwähnt.
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- 13Duftstele 2 - Ackerbürgerhaus
Bereits wenige Schritte vom Marktplatz - dem Zentrum der Stadt - entfernt finde man mitten in Holzminden ehemalige Bauernhäuser. Kennzeichnend ist die sehr hohe Diele, in die ein mit Getreidegarben oder Heu beladener Ackerwagen einfahren konnte.
Hyazinthen blühen relativ kurz von Februar bis Ende April. Deshalb müssen Ernte und Verarbeitung sehr schnell erfolgen. Aus den Blüten wird durch Extraktion über ein Concrète ein sehr teures Absolue gewonnen. Die Ausbeute ist sehr gering. Für das Concrète liegt sie bei ca. 0,1% und weniger, woraus nur etwa 50 % als Absolue gewonnen wird. Das Absolue der Hyazinthen riecht grün-blumig, intensiv süß und narkotisch und wird in blumigen Phantasieparfums eingesetzt.
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- 14Duftstele 1 - Marktplatz
Der Marktplatz in seiner heutigen Größe ist erst eine Schöpfung des 19. Jahrhunderts. Der große Brunnen in der Mitte des Platzes wurde 1891 vollendet, nachdem Holzminden die Wasserleitung erhalten hatte. Anläßlich des Stadtjubiläums 1995 wurde er umfassend restauriert.
In der Nordostecke des Platzes macht der „Ackerbürger“ Rast. Der zu den Lippenblütlern zählende Strauch wächst im ganzen indonesischen Raum, in China sowie auf den Philippinen, Indonesien und Madagaskar. Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus den getrockneten und fermentierten Blättern gewonnen. Um 1 kg Pachouliöl zu produzieren, benötigt man je nach deren Qualität ca. 35 bis 50 kg dieser Blätter. Sein Duft ist stark holzig, balsamisch-süß sowie etwas krautig und walderdig. In der Medizin wird dem Patchouliöl eine wundheilende, nervenberuhigende, kräftigende und aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.
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- 15Duftstele 10 - Severinsches Haus
Beim Severinschen haus handelt es sich um eine dreigeschossige Abart des in Holzminden weit verbreiteten Durchgangsdielenhauses mit einem dritten Geschoß, datiert auf 1683. Es hat eine reich verzierte Fassade mit Vorkragungen der einzelnen Geschosse. Die Fichte gehört zur Familie der Pinaceae. Sie ist heimisch in den Alpen Zentraleuropas, besonders in den deutschen Mittelgebirgen, den Karpaten und Pyrenäen, dem Balkan und in Rußland (Sibirien). Letzteres ist Hauptlieferant weltweit. Das Fichtennadelöl wird durch Wasserdampfdestillation aus frischen Nadeln, den nadeltragenden Zweigen und kleinen Ästen gewonnen. Um 1 kg Öl zu produzieren, benötigt man ca. 500 kg dieser Ausgangsmaterialien. Sein Duft ist spezifisch, grün, harzig-würzig und kräftig-ausstrahlend. Aus dem Saft heimischer Fichten synthetisierte Dr. Wilhelm Haarmann im Jahre 1874 erstmals Vanillin.
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- 16Duftstele 5 - Duftbrunnen
Bei der Umgestaltung der ehemaligen Bundesstraße 64 (Obere Straße) zur Fußgängerzone im Jahr 2000 wurde bereits das Thema „Duft“ als ein Element in die Straßen- und Platzgestaltung aufgenommen.
Die zur Gewinnung von Geraniumöl benutzten Pflanzen gehören zu den Pelargonien und werden in Marokko, Ägypten, der Sowjetunion, Frankreich, China, auf Réunion, Madagaskar und in Algerien kultiviert. Sie haben aber nichts mit den Geranien auf unseren Fensterbänken und in Vorgärten zu tun. Das Geraniumöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Grünteilen (nicht den Blüten) hergestellt, die während der Blütezeit geerntet werden. Zur Herstellung von 1kg Geraniumöl benötigt man 500 bis 1000 kg Pelargoniumblätter und -stengel. Der Duft variiert nach Herkunft und Art. Er ist minzig, fruchtig und hat eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Rosennote. Er dient dem Parfümeur oft als Ersatz für das wesentlich teurere Rosenöl.
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- 17Duftstele 6 - Sollingsandstein
Die Häuser Obere Straße 35 und 44 tragen noch Dächer aus Sandsteinplatten. Beim Haus an der Ecke Johannisstraße sind außerdem die Fachwerkwände mit dünnen Platten vor der Witterung geschützt. Diese Dächer und Wandbekleidungen aus Sandstein sind eine Besonderheit des Holzmindener Raumes.
Wenn der Winter vorbei ist, begrüßt uns der Frühling mit vielen herrlich duftenden Blumen und Pflanzen, wie Veilchen, Maiglöckchen und Flieder: Intensive und eigenständige Düfte, die jedoch in der Parfümerie nicht verwertbar sind. Wenn immer Sie einen Hauch von ihnen wahrnehmen, hat ein Parfümeur sie im Labor mit feiner und geschulter Nase geschaffen. Alle haben einen betörenden Duft. An den „echten“ Fliedergeruch kann sich der Parfümeur nur nachahmend herantasten.
Zelfgeleide wandeling — volg de stops in volgorde, telkens met een link naar de locatie op de kaart.
Basisdaten: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e. V., Niedersachsen Hub (licentie CC BY)
