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Ortsspaziergang Ahe und Kohlenstädt

6,6 km · ca. 94 Min.

Rinteln, Stadt

Auf diesem Ortsspaziergang erleben Sie die abwechslungsreiche Landschaft direkt an der Weser. Unser Routenvorschlag führt Sie vom Startpunkt in Kohlenstädt über Ahe zur Neelhofsiedlung. Auf dem Rückweg geht es durch das Naturschutzgebiet Aher Kämpe. Während Ihres Spaziergangs können Sie zudem spannende Geschichten an unseren Audiostationen genießen. Diese befinden sich im gesamten Ortsgebiet der Stadt Rinteln und sind auf der Karte mit den Nummern 1-45 gekennzeichnet.

Stops (5)

  1. 1Häuser in der Hofstraße

    Hofstraße 1
    In diesem Haus befand sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Gastwirtschaft Stenneberg. Sie wurde nach dem tödlichen Unglücksfall der letzten Wirtin geschlossen. Während das Wohnhaus heute stark verändert ist, zeigt die Fachwerkscheune mit ihrem bemerkenswerten Rundwalmgiebel noch das Erscheinungsbild des 19. Jahrhundert.

    Hofstraße 4
    Die modernen Entwicklungen in der Landwirtschaft haben auch in Kohlenstädt ihre Entsprechung. Auf dem Hof Wessel wurde ein sogenannter Offenstall für die artgerechte Haltung von 55 - 70 Milchkühen errichtet. Auf dem Dach sorgen 152 Module einer Photovoltaik-Anlage für die Nutzung der Sonnenenergie, die bei optimaler Einstrahlung bis zu 32,68 KW KW erzeugen und in das Stromnetz einspeisen können. Der Hof Wessel, früher Kohlenstedt Nr. 1, ist der einzige verbliebene Vollerwerbsbetrieb im Dorf. Er  bewirtschaftet mittlerweile mehr als 75 ha Fläche.

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    ↓ 17 Min. zu Fuß (1 km) tot het volgende station

  2. 2Kapellenplatz Ahe

    Diese Grundstücksfläche wird im „Lager-Stück und Steuerbuch von 1782“, dem ersten modernen Grundstückkataster für Ahe als „der Capellenplatz“ bezeichnet. Tatsächlich legen die Lage im Ort und die Eigentumsverhältnisse des Grundstücks nahe, dass sich hier im Spätmittelalter ein kleines Gotteshaus befunden hat, von dem es allerdings nur eine Erwähnung durch den Steinberger Pastor Haeberlein von 1686 gibt. Demnach war die Kapelle bereits in katholischer Zeit verfallen. Doch noch 1630 soll eine alte Eingangstür mit Klinke auf dem Hof Waltemathe (Nr. 8) zweitverwendet worden sein. 1990 wurde auf dem Gartengrundstück der früheren Kapelle ein Findling gesetzt. Bei der Bebauung des Grundstücks 1927 wurden allerdings keine Mauerreste gefunden.

    Lange Straße
    Die auffallende Pflasterung der Langen Straße besteht aus Schlesischem Granit. Bei den Steinen handelt es sich um Reste, die beim Autobahnbau 1939/40 keine Verwendung gefunden hatten. Sie lagen längere Zeit an der Strecke bei Kleinenbremen und wurden während des Krieges durch Bürgermeister Nottmeier für die Befestigung der Aher Dorfstraße gekauft. Der Transport mit Pferdefuhrwerken im Sommer 1944 erfolgte unter ständiger Bedrohung durch englische Jagdbomberangriffe. Die Pflasterarbeiten erledigten überwiegend die im Dorf arbeitenden Kriegsgefangenen.

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    ↓ 31 Min. zu Fuß (2,1 km) tot het volgende station

  3. 3Neelhofsiedlung

    Die zu Ahe gehörige Neelhofsiedlung entstand aus der Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer 23 Morgen großen, vom Neelhof abgetretenen Fläche. Der Bau begann mit der Grundsteinlegung des ersten Hauses am 27. Juli 1950, am schon 17. September folgte das gemeinsame Richtfest der ersten neun Häuser mit 18 Wohnungen. Viele der ersten Siedler in der Neelhofsiedlung stammten aus Ahe.

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    ↓ 10 Min. zu Fuß (694 m) tot het volgende station

  4. 4Naturschutzgebiet Aher Kämpe

    Die Aher Kämpe sind durch Hecken eingefriedete Landstücke im Verlauf eines Weseraltarms, die wechselweise als Acker und Wiesenland genutzt wurden. Die hohe Artenvielfalt dieser Kulturlandschaft führte bereits 1950 zur Ausweisung als Schutzgebiet.

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    ↓ 33 Min. zu Fuß (2 km) tot het volgende station

  5. 5Stein- und Kohlenverladestelle in Kohlenstädt

    Die Kohlenstädter „Wippe“ war ein einfacher hölzerner Verladekran, mit dem Steine und Kohlen auf die Weserschiffe gehievt werden konnten. Kohlenstädt war mit seiner Wippe über viele Jahrzehnte der wichtigste Verladeplatz für Massengüter im Schaumburger Gebiet.

    Von Obernkirchen aus rollten die Lastfuhrwerke auf extra breiten Rädern bei Westendorf auf der „Unabhängigkeitsstraße“ über den Wesergebirgspass bis zur Verladestelle an der Weser. Obernkirchener Sandstein trat von hier aus seine Reise zu Bauplätzen in Bremen, Amsterdam, New York und Jakarta an, Schaumburger Steinkohlen und „Coakes“ gingen von Kohlenstädt aus nach Bremen und Kassel.

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Zelfgeleide wandeling — volg de stops in volgorde, telkens met een link naar de locatie op de kaart.

Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (licentie CC BY-SA)

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