Pilgern in Northeim
Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel"! Der gesamte Weg umfasst 18 Stationen und ist etwa 13 Kilometer lang. Die komplette Tour umfasst etwa vier bis fünf Stunden. Zur besseren Orientierung gibt es Plaketten mit dem Logo "Anhaltepunkte" auf dem Weg. Leider ist die Route nicht für Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet, da es auch schmale und nicht ausgebaute Wege gibt. Die Wanderung erfolgt auf eigene Gefahr. Die Pilgerhafte gibt es kostenlos in der Tourist-Information in Northeim in denen Du während des Pilgerns Deine Gedanken notieren kannst.
Stops (12)
- 1Northeim, City-Center
↓ 35 Min. zu Fuß (2,5 km) tot het volgende station
- 2Wieterturm Northeim
Am 28. Juni 1883 erfolgte die Grundsteinlegung.
Eine Messingkapsel mit allerlei Dokumenten wurde in den oberen südöstlichen Eckstein eingebracht. Danach wuchs der Bau. Von dem ursprünglich angedachten reinen Balkengerüst als Turm hatte man Abstand genommen und errichtete ein teilweise massives, viergeschossiges Gebäude. So entstand dann der Turm, noch ohne die heutige charakteristische Schieferabdeckung über der gemauerten Eingangsetage. Sie war erst 1911 angebracht worden, bis dahin hatten gestrichene Brettert den Turm verkleidet.
Das Richtfest wurde am 11. August groß gefeiert, die Fertigstellung erfolgte im Herbst.↓ 0 Min. zu Fuß (23 m) tot het volgende station
- 3Wieterturm
↓ 28 Min. zu Fuß (1,9 km) tot het volgende station
- 4Die Northeimer Wallanlagen
Bei einem schönen Spaziergang durch die Northeimer Wallanlagen findet man 30 beschilderte Bäume, die sich durch ihre Größe, ihre Geschichte oder auch durch ihre Seltenheit auszeichnen. Der Rundweg dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden.
Die Northeimer Wallanlagen sind die Reste eines umfangreichen Befestigungswerkes, das im Jahr 1252 mit dem Bau der Stadtmauer begann. Sie wurde 1305 fertiggestellt, war neun Meter hoch und hatte eine Länge von 1750 Metern, wovon noch ca 950 Meter erhalten sind.
Nachdem im 14. Jahrhundert ertmals Feuerwaffen zum Einsatz kamen, sicherte man die Stadt zusätzlich durch eine Wallanlage, die von 1431 bis 1491 errichtet wurde. Sie bestand aus zwei breiten, die Stadtmauer umschließenden Gräben, sowie einem dazwischen liegenden acht Meter hohen und dreißig Meter breiten Wall, der als Kugelfang diente.Dank ihrer massiven Verteidigungsanlagen konnte die Stadt Northeim im dreißigjährigen Krieg dreimal die kaiserlichen Truppen abwehren. Die dritte Belagerung begann im September 1626 und endete am 26. Juni 1627 mit der Kapitulation der Stadt.
↓ 16 Min. zu Fuß (1,1 km) tot het volgende station
- 5Rhume
↓ 17 Min. zu Fuß (1,2 km) tot het volgende station
- 6Heimatmuseum Northeim
Das Museum ist im gotischen ehemaligen Spital St. Spiritus untergebracht. Es beherbergt den sensationellen „Northeimer Münzfund“, der im Jahr 1991 bei Baggerarbeiten entdeckt wurde. Mit über 17.000 mittelalterlichen Silbermünzen und zwei Silberbarren ist er der größte erhaltene Münzschatz in Norddeutschland und einer der größten mittelalterlichen Münzfunde Deutschlands.
↓ 1 Min. zu Fuß (78 m) tot het volgende station
- 7Museumsetage im Reddersenhaus
Hier, im baulich unveränderten und nur einfach sanierten ersten Obergeschoss eines der ältesten Fachwerkhäuser Northeims (im Jahr 1420) wird mit dem Inventar der Familie Reddersen, die seit Mitte des 18. Jahrhunderts im Besitz des Hauses und auch letzte Eigentümer waren, die bürgerliche Wohnkultur einer Ackerbürgerfamilie des ausgehenden Jahrhunderts dargestellt.
↓ 1 Min. zu Fuß (7 m) tot het volgende station
- 8Tourist-Information im Reddersen-Haus in Northeim
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts befand sich das Reddersen-Haus im Besitz der Familie Reddersen. Die letzte Besitzerin, Frau Marie Reddersen, setzte testamentarisch die Etablierung einer gemeinnützigen Stiftung fest, die das Haus und ihr Vermögen einschloss. Nach umfassenden Sanierungen wurde dieses kulturhistorisch bedeutsame Gebäude am 13. Juli 1997 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.Besucher können im unveränderten ersten Obergeschoss die Ausstattung erleben, die das späte 19. Jahrhundert widerspiegelt – ein faszinierender Einblick in den bürgerlichen Lebensstil jener Zeit. Das Hinterhaus beherbergt ein Künstleratelier, gefördert durch die Stiftung der Kreis-Sparkasse Northeim, das jungen Künstlern aus Niedersachsen ein inspirierendes Ambiente zum Leben und Arbeiten bietet.
Mit seiner Verbindung von Tourist-Information und kultureller Einrichtung spielt das Reddersen-Haus eine zentrale Rolle im historischen Stadtkern von Northeim. Dank seiner idealen Lage, mit ausreichend Parkmöglichkeiten vor Ort, sowie Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe, ist es für ein breites Publikum attraktiv – von Familien über Individualreisende bis zu Senioren. Der Eintritt ist frei, was den Besuch besonders einladend macht.
↓ 1 Min. zu Fuß (44 m) tot het volgende station
- 9Der Northeimer Skulpt(o)urenpfad
Entdecken Sie einen Teil der spannenden Northeimer Stadtgeschichte entlang des "Northeimer Skulpturenpfades".
Dieses spannende Kulturprojekt hatte bereits 2016 begonnen: Damals - im Mai 2016 - erarbeiteten 15 Schüler von der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei Berchtesgaden sechs Skulpturen: „Schatzräuber“, „Momo“, „Geißkäth“, „Die Mauer-Zwerge“, „Zwerg Nase“ und „Regentrude“. Der schon 2015 realisierte „Feuerwehrmann Schubert“ ergänzte das Skulpturen-Team perfekt.
Die „schrulligen“ Gestalten schaffen eine weitere Verbindung zwischen dem Theater der Nacht und der Stadt und tragen so dazu bei, die Stadtgeschichte für Northeimer und Besucher auf phantasievolle Weise sichtbar zu machen.
Neugierig? Den Flyer gibt es in der Tourist-Information im Reddersen-Haus
↓ 5 Min. zu Fuß (373 m) tot het volgende station
- 10Alte Wache
Die Marktkapelle SS. Fabian und Sebastian gehört zu den ältesten Gotteshäusern der Stadt Northeim. Sie wurde errichtet nach 1354 auf Grund eines Gelübdes der Stadtgemeinde während der vorhergegangenen Pestepidemie und war spätestens 1391 fertig gestellt.Dass die Kapelle unter den Schutz der beiden Heiligen Fabian und Sebastian gestellt wurde, kommt nicht von ungefähr. Durch die Auffassung des Mittelalters, dass Menschen von plötzliche auftretenden Krankheiten und Seuchen wie von unsichtbaren Pfeilen getroffen würden, lag es nahe, St. Sebastian, der im Jahre 288 n. Chr. das Martyrium durch Pfeile erlitten hatte, sowie St. Fabian, der den Tag des 20. Januar mit ihm teilt, als Nothelfer gegen Seuchen und in Pestzeiten anzurufen.
Bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts hinein diente die Kapelle gottesdienstlichen Zwecken und war zeitweilig Sitz einer geistlichen Bruderschaft. Ihr Schicksal in den folgenden 150 Jahren gestaltete sich mehr als wechselhaft, betrachtet man ihre Verwendung als Gefängnis, Speicher, Turnhalle, Bierlokal und Heimatmuseum.
1734 wurde an der Südseite der Kapelle die sog. "Alte Wache" in Fachwerk vorgesetzt als Garnisonswache für die Stadtkommandanten. Das Gebäude kostete 400 Taler und ist seit 1738 mit einem Glockenturm bekrönt, in dem die Armensünderglocke ihren Platz fand.
Die Jahre 1985/86 brachten der Marktkapelle nicht nur die Wiederherstellung verlorener Bausubstanz (Gewölbe, Fenster), sondern auch den Beginn eines neuen Abschnitts in der mehr als 630jährigen Geschichte dieses Gotteshauses.
Seit Herbst 1986 wird die "Alte Wache" als Begegnungsstätte der Stadt Northeim für die Senioren genutzt.
↓ 4 Min. zu Fuß (284 m) tot het volgende station
- 11Ehemaliges Kloster St. Blasien
Das Restgebäude des ehemaligen Klosters, der sogenannte St.-Blasien-Komplex geht 1975 in den Besitz der Stadt Northeim über, die erhebliche Mittel zur Restaurierung aufgewandt hat.
Hinter den Kreuzgangfenstern befindet sich seit 1982 der Bürgersaal, ein Raum für festliche Empfänge der Stadt Northeim, in dem aber auch kleinere kulturelle Veranstaltungen stattfinden (75 Sitzplätze). Der Name des Raumes erinnert an den Bürgersaal des 1832 abgebrannten, mittelalterlichen Rathauses im Stadtzentrum am Markt.
Über dem Eingang zur eigentlichen Gruft befindet sich das älteste steinerne Bildwerk, welches in Northeim zu sehen ist. Einen weiteren Schmuck des Bürgersaales bilden zwei schmiedeeiserne Radleuchter mit bronzenen Emblemen der in Northeim ansässigen Innungen. Die Wirkung des Raumes wird durch die Bleiverglasung der Kreuzgangbögen, die ein gedämpftes und durch die Wappendarstellung zudem farbiges Licht einfallen lassen, noch gesteigert. Man erkennt von links gesehen das Wappen der Stadt Northeim, das Konventssiegel des Klosters St. Blasien, das gekrönte "Northeim N", das Wappen des mittelalterlichen Reichs, dem ein Siegel Kaiser Friedrich des III. von 1442 als Vorlage diente, das Wappen der calgenbergisch-grubenhagenschen Landschaft sowie das des Kreises Northeim.
Betritt man den Bürgersaal vom Münsterplatz aus, so befindet sich rechts ein weiterer Zugang zur St.-Blasien-Kapelle, der ehemaligen Sakristrei der Münsterkirche. Die Kapelle ist seit 1517, dem Jahr ihrer Fertigstellung, bis heute hin ununterbrochen gottesdienstlichen Zwecken gewidmet. Heute teilen sich die St.-Sixti-Kirche für Wochenschlussandachten und die reformierte Gemeinde für den sonntäglichen Gottesdienst die Kapelle.
↓ 8 Min. zu Fuß (567 m) tot het volgende station
- 12Theater der Nacht
Verwunschene Geschichten, traumhafte und skurrile Gestalten – das ist das Fundament des Hauses und zugleich die Grundlage für den Namen „Theater der Nacht“.
1988 wurde das Figurentheater zunächst als Tourneebühne von dem Künstlerehepaar Ruth und Heiko Brockhausen gegründet. Seit August 2001 ist es in den Räumlichkeiten einer umgebauten alten Feuerwache in der niedersächsischen Mittelstadt Northeim zu Hause. Gearbeitet wird hier ausschließlich mit Puppen, Masken und Objekten, wobei der thematische Schwerpunkt stets auf der Welt der Phantasie liegt, genauer auf Sagen, Mythen und Märchen. Doch wer nun glaubt, Puppentheater sei nur etwas für Kinder, hat weit gefehlt! Jährlich kommen etwa 20.000 Besucher, von denen 80 Prozent Erwachsene, und 20 Prozent Kinder sind. Außerdem wurde das Theater bereits mit dem Publikumspreis der Kaufbeurener Theatertage ausgezeichnet und bietet somit preisgekröntes Programm, bestehend aus 200 Vorstellungen, Kursen, Ausstellungen und Vorträgen.
Das Theatercafé lädt zum Träumen und Staunen ein. In besonderer Atmosphäre kann hier bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen die Zeit zum Stillstand gebracht werden.
Das Cafe kann auch für private Feiern genutzt werden.
Das Theater der Nacht verzaubert große wie kleine Freunde des Phantastischen mit einem niveauvollen, unterhaltsamen Programm und entführt die Zuschauer in eine Welt voll Mystik und Magie.
Zelfgeleide wandeling — volg de stops in volgorde, telkens met een link naar de locatie op de kaart.
Basisdaten: NOM-WMT - Tourist Information, Niedersachsen Hub (licentie CC0)
