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RI20 - Kirschenweg Todenmann

3,6 km · ca. 64 Min.

Rinteln, Stadt

Die Vergangenheit Todenmanns ist seit etwa 2 Jahrhunderten von einer Vielzahl an Kirschenbäumen geprägt. Über Jahrzehnte hinweg schmückt sich der Ort mit dem Titel „Kirschendorf". In Anlehnung an das Kirschen-Projekt ist die schon länger bestehende Idee zur Schaffung eines Rundwanderweges realisiert worden. Auf zwei großen Schautafeln wird der Verlauf des Weges durch den Ort dargestellt. An den mit Kirschenbäumen neu bepflanzten Flächen sowie an einigen Obstwiesen sind Informationstafeln zu bestimmten Kirschensorten aufgestellt. Auch mit Wegweisern ist der Weg ausgeschildert. Er hat eine Länge von etwa 4 km und lädt zu einem informativen Spaziergang durch Todenmann ein. Eine noch größere Runde des Weges ist ebenfalls gekennzeichnet. Während früher das Dorf geprägt war durch seine weitverstreute Lage auf ackerbaulich schwierigem Boden, macht heute das aufgelockerte, hügelige, von Bächen durchzogene Ortsbild den Reiz Todenmanns aus. Besonders bei klarem Wetter lädt Todenmann zu einem Spaziergang mit wunderschönen Ausblicken ein. Die Sicht reicht oftmals weit hinein ins Wesertal und bis zu den angrenzenden Gebirgsketten. Zahlreiche Bänke und gut ausgestattete Gastronomie bieten Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen.

Stops (7)

  1. 1Gasthaus „Zur Linde“

    Das Gasthaus zur Linde ist eine der traditionsreichsten Dorfgaststätten im Stadtgebiet Rintelns. Es bestand als „Krug“ schon im 16. Jahrhundert und wurde 1619 erstmals erwähnt. Nach einem Großfeuer 1975 erfolgte ein Wiederaufbau als moderner Hotel- und Restaurantbetrieb in der heutigen Form.

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    ↓ 9 Min. zu Fuß (525 m) tot het volgende station

  2. 2Haus Häfemeier

    Unter den erhalten gebliebenen Todenmanner Fachwerkhäusern wurde das 1851 erbaute Haus Häfemeier besonders liebevoll restauriert. Es handelt sich um ein typisch niederdeutsches Hallenhaus mit großer Einfahrt an der Giebelseite in dem Wirtschaftsteil. Der Wohntrakt ist als sogenanntes „Kammerfach“ an der rückwärtigen Seite angefügt. Das Haus ist ein Vierständerbau, bei dem sich vier tragende Stützenreihen durch das ganze Gebäude hindurchziehen. Eine große alte Kastanie schützt und beschattet den Vorplatz.

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (180 m) tot het volgende station

  3. 3Josua-Stegmann Kapelle

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    ↓ 7 Min. zu Fuß (448 m) tot het volgende station

  4. 4Denkmal

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (173 m) tot het volgende station

  5. 5Restaurant Altes Zollhaus

    Büffett-Frühstück, Sonnenterrasse, Saal/verschiedene Clubräume vorhanden, Kinderspielplatz, Parkplätze am Haus, Fahrradgarage mit Lademöglichkeit, e-Auto Ladestation, Gruppen willkommen.

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    ↓ 12 Min. zu Fuß (702 m) tot het volgende station

  6. 6WANDERFALKE - Imbiss & Feinkost - Spezialitäten

    Ideale Rastmöglichkeit für Motorradfahrer oder Wanderer. Überdachte Terrasse und WLAN vorhanden. Kleiner Imbiss mit gemütlicher Atmosphäre. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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    ↓ 12 Min. zu Fuß (702 m) tot het volgende station

  7. 7„Altes Zollhaus" Todenmann

    Das heutige Gasthaus „Altes Zollhaus“ wurde 1804 nach dem Ausbau der Todenmanner Straße zur Chaussee als Gastwirtschaft und Zollstätte neu errichtet. Der in Werkstein sorgfältig ausgeführte, herrschaftliche Bau diente der Erhebung von Zöllen an der Grenze in das benachbarte preußische Fürstentum Minden und als Mautstelle für den Wegezoll. In den Jahren des von Napoleon in Norddeutschland errichteten Königreichs Westphalen (1807-1813) war das Todenmanner Zollhaus Verwaltungssitz („Mairie“) für den Kanton Todenmann, zu dem das nördliche Wesertal zwischen Eisbergen und Deckbergen gehörte.

    Am „Alten Zollhaus“ dichtete 1835 der Literat und spätere Intendant der Wiener Oper und des Burgtheaters Franz (Freiherr von) Dingelstedt das berühmte Weserlied. In Erinnerung daran initiierte der Heimatbund der Grafschaft Schaumburg zum 50. Todestag des Dichters 1931 die Errichtung eines Denkmals. Die Enthüllung am 17. Mai 1931 wurde live im Westdeutschen und im Norddeutschen Rundfunk übertragen.

    In unmittelbarer Nähe zum Zollhaus befand sich im 19. Jahrhundert ein Turnplatz, der erste im Schaumburger Land. Hier trafen sich schon 1816 Liberale und Freigeistige aus Bückeburg und Rinteln zur Körperertüchtigung und zum Gedankenaustausch über ihre Forderungen nach Verfassung und bürgerlicher Gleichberechtigung. Der Turnplatz war nach den Kriterien des nationalliberalen „Turnvaters“ Friedrich Ludwig Jahn gestaltet und enthielt Kletterwände, Reck, Barren und Ringe - damals hochmoderne Trainingsgerätschaften.

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Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (licentie CC BY-SA)

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