Rundkurs Rotes Bruch - Braunlage
Die Rundloipe beginnt in Königskrug und führt über die Moosbrücke Richtung Rotes Bruch. Oberhalb des Roten Bruches geht es über den Bodebruch zurück Richtung Königskrug.
Stops (10)
- 1Waldgaststätte Königskrug
Die Waldgaststätte liegt direkt an der Straße Braunlage-Bad Harzburg.
↓ 40 Min. zu Fuß (2,9 km) tot het volgende station
- 2Bärenbrücke mit Schutzhütte
An der Bärenbrück befindet sich die Alfred-Rieche-Schutzhütte.
↓ 1 Min. zu Fuß (57 m) tot het volgende station
- 3Bärenbrücke
↓ 1 Min. zu Fuß tot het volgende station
- 4Warme Bode
Die Große Bode, die Sie an der Bärenbrücke überqueren, ist der westliche etwa 4,5 km lange Quellbach der Warmen Bode. Ihre Quelle befindet sich am Fuße des Brockens im Südteil des sogenannten Brockenfeldes. Gleich in der Nähe liegen die Quellen der Kalten Bode, der Ecker und der Oder.
Die Große Bode fließt am Westhang des Wurmberges Richtung Braunlage. Ihr Bachlauf ist von kleinen Wasserfällen und Fallstufen geprägt. Vor Braunlage vereinigt sie sich mit der Kleinen Bode zur Warmen Bode. Anschließend wendet sich die Warme Bode in Richtung Nordosten und nähert sich so Königshütte. In diesem Ort vereint sie sich nach einer Wegstrecke von ca. 23 km mit der ""Kalten Bode"" zur ""Bode"".
Bergbäche sind ein bedeutendes Naturelement im Nationalpark Harz. Insgesamt fließen 79 Bäche und Wasserläufe mit einer Gesamtlänge von 579 km durch das Schutzgebiet. Die meisten größeren Gebirgsbäche im Harz entspringen den Mooren der Hochlagen und führen kleinste unzersetzte Pflanzenreste mit sich. Darum sehen manche von ihnen braun aus, bilden Schaumkronen und sind sauer. Ihre Höchstwasserstände erreichen die Bäche zur Schneeschmelze im Frühjahr.
Das Wasser der Harzer Bergbäche ist kalt und sauerstoffreich. Im Bachbett selbst wachsen Algen, Moose und Flechten. An den Steinen haften spezialisierte Insektenlarven wie die der Steinfliege. Von Natur aus sind die Fische in den Hochlagen nur durch die Bachforelle vertreten. In den Unterläufen der Bäche leben auch die europaweit geschützten Groppen und Bachneunaugen. Die Groppe ist ein typischer Bodenfisch. Tagsüber hält sie sich zwischen Geröll unter Steinen und Wurzelwerk versteckt. Erst mit Dämmerungsbeginn geht sie auf Jagd nach kleinen Bachtieren.
Auch Zwei- und Vierbeiner haben das Wasser und die Ufer als Lebensraum erobert. Aufmerksame Wanderer sehen Wasseramseln, Gebirgsstelzen oder Wasserspitzmäuse. Letztere kann hervorragend schwimmen und tauchen. Sie gründelt mit gespreizten Schnurhaaren unter Steinen, in Spalten und auch im Schlamm und erbeutet vor allem Wasserinsekten mitunter auch kleine Fische und Amphibien.↓ 3 Min. zu Fuß (197 m) tot het volgende station
- 5Nachmieter gesucht
Haben Sie die Baumhöhlen in der Fichte am Wegesrand entdeckt? Hier war ein Schwarzspecht mit seinem langen meißelartigen Schnabel auf Nahrungssuche. Auf seinem Speisezettel stehen vor allem Waldameisen, daneben auch Käferlarven und zu einem kleinen Teil Schnecken und Früchte. Seine Nahrung findet er meist in Fichten, die einen ""rotfaulen"" Kern haben. Als Rotfäule bezeichnet man den anfänglich rötlichen Pilzbefall, der das Holz faserig und instabil werden lässt. Da Ameisen in solchen Fichten häufig überwintern, sucht der Schwarzspecht hier seine Nahrung.
Ganz anders liegen die Vorlieben des Schwarzspechts in Sachen Höhlenbäume. Zur Anlage von Brut- und Schlafhöhlen bevorzugt er keine Nadelbäume, sondern alte Buchen. Diese beiden Vorlieben machen den Schwarzspecht zu einem typischen Bewohner von Mischwäldern. Der Bau einer neuen Höhle dauert 23 bis 28 Tage und wird von einem Brutpaar alle 3 bis 5 Jahre begonnen. Nicht selten werden mehrere Höhlen in denselben Baum gezimmert. Die Höhlen dienen dem Schwarzspecht auch als Schlafplatz. Morgens verlässt er seine Höhle erst nach Sonnenaufgang und fliegt sie abends vor Sonnenuntergang wieder an. Die Schlafhöhlen von Weibchen und Männchen liegen oft mehrere 100 m auseinander. Mitte April legt das Weibchen 3 bis 5 weiße, kugelrunde Eier in die gemeinsame Bruthöhle. Diese werden tagsüber abwechselnd von beiden Eltern, nachts aber nur vom Männchen bebrütet, während das Weibchen in der eigenen Schlafhöhle übernachtet. Nach 13 Tagen schlüpfen Jungvögel.
Während der Balzzeit im Spätwinter und bis in die Brutzeit im Frühjahr hinein verteidigt das Spechtpaar das gemeinsame Revier durch laute "kwih"-Rufe und weitum hörbares Trommeln. Eine Trommelreihe dauert jeweils drei Sekunden. Pro Sekunde schlägt der Schwarzspecht 17 Mal auf einen Resonanzkörper wie zum Beispiel einen Ast.
Mit seinen geräumigen Höhlen schafft der Schwarzspecht eine begehrte und knappe Ressource im Wald. Über 60 Tierarten sind als Nachnutzer der Schwarzspechthöhlen bekannt. Darunter sind Baummarder, Eichhörnchen, Hohltaube, Sperlings- und Raufusskauz, Kleiber, Dohle oder Star. Sogar Hornissen und Wespen nutzen die Höhlen zur Fortpflanzung. Zahlreiche Fledermausarten verwenden die Schwarzspecht-Höhlen als Sommereinstand und Überwinterungsort.
Seine kämpferische Natur machte den Schwarzspecht in der Antike zum Glücksbringer des Kriegsgottes Mars. Vor Schlachten wurde er bei den Römern jedoch ungern gesehen, da dies Unglück und Verderben verhieß. "Holzkrähe " oder "Holzgüggel" wurde er im Volksmund genannt. Die stattliche Größe und das schwarze Gefieder erinnern tatsächlich an einen Rabenvogel.
Im Nationalpark Harz leben neben dem Schwarzspecht fünf weitere Spechtarten: Dies sind Buntspecht, Grauspecht, Grünspecht, Kleinspecht und Wendehals.↓ 28 Min. zu Fuß (2 km) tot het volgende station
- 6Denkmal
↓ 30 Min. zu Fuß (2,2 km) tot het volgende station
- 7168 Dreieckiger Pfahl
Der „Dreieckige Pfahl“ ist ein historischer Grenzstein im Nationalpark Harz und befindet sich zwischen dem Torfhaus und Oderbrück.
Ursprünglich markierte der Stein ein Dreiländereck, dann die Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig und später die Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Heute verläuft an dieser Stelle die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
In der Nähe des Dreieckigen Pfahles befand sich früher eine bewirtschaftete Hütte, welche aber in 1945 von US-Soldaten niedergebrannt wurde. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Schutzhütte, in welcher auch der Stempelkasten angebracht ist.
Von dem Wegkreuz aus führt in südlicher Richtung ein Weg zum Wurmberg, in nördlicher Richtung der Weg zum Brocken, nach Osten gelangt man über die Sandbrinkstraße nach Schierke und in westliche Richtung führen die Wege nach Oderbrück bzw. zum Ehrenfriedhof für gefallene Soldaten des Zweiten Weltkrieges.
↓ 1 Min. zu Fuß (60 m) tot het volgende station
- 8Schutzhütte "Dreieckiger Pfahl"
↓ 4 Min. zu Fuß (262 m) tot het volgende station
- 9Dreieckiger Pfahl
↓ 13 Min. zu Fuß (947 m) tot het volgende station
- 10Bodemoor
Zelfgeleide wandeling — volg de stops in volgorde, telkens met een link naar de locatie op de kaart.
Basisdaten: Harzer Tourismusverband, Niedersachsen Hub (licentie CC BY-SA)
