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Rundwanderweg "Twölf Jück"

13,7 km · ca. 195 Min.

Varel, Stadt

Die Wanderung beginnt am Vareler Friedhof. Der Weg führt in die ruhigen Wohngebiete des südlichen Varels bis zum Ortsteil Büppel. Im Flachsweg, der eine interessante Geschichte hat, informiert eine Infotafel über die Bedeutung des Weges. Durch den Büppeler Wald erreichen Sie die alte Bundesstraße und den Ort Neuenwege, der Anfang des 16. Jahrhunderts an der neuen Straße von Rastede nach Varel entstand. Nach der Unterquerung der Autobahn gelangen Sie zu einem kleinen, idyllischen See, dem „Twölf Jück“. Früher entsprach seine Fläche 12 Jück, ein altes Ackermaß im Herzogtum Oldenburg. Ein Jück war ein Morgen und ein Morgen 2500 Quadratmeter. Hier lohnt eine Rast, bevor Sie durch den Wald rund um das Airbus-Werk zurück zum Schlossplatz wandern.

Stops (16)

  1. 1Friedhof

    Bis etwa 1600 fanden Beisetzungen auf dem Kirchhügel direkt an der Schlosskirche statt. Danach wurde der alte Friedhof an der jetzigen Hindenburgstraße eröffnet, die letzte Beisetzung fand dort 1899 statt. Seit dem 30. Juni 1857 ist der heutige Friedhof an der Oldenburger Straße zentraler Ort der Erinnerung. Zahlreiche Grabsteine des alten Friedhofs, zum Teil aus dem 17. Jahrhundert, sind dort zu finden. Mit seinem alten Bestand an heimischen und exotischen Bäumen gilt der Vareler Friedhof als einzigartiger botanischer Garten. Als wohltuender Naturraum gibt er vielen Trauernden Hoffnung.

    Nach Auflösung des alten Friedhofs an der Hindenburgstraße wurden einige Grabsteine und Platten aus der Zeit von 1637-1857 auf dem Gelände an der Oldenburger Straße wieder aufgestellt. Hierauf finden sich die Namen vieler bekannter Vareler Familien. Aufgrund seines Alters ist der Friedhof in Varel in besonderer Weise Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Daher findet unter dem Namen "Lebendiger Friedhof" hier ein Projekt des NABU Oldenburg statt, um diese natürliche Oase zu erhalten und zu pflegen.

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    ↓ 16 Min. zu Fuß (1,1 km) tot het volgende station

  2. 2Schlosskirche Varel

    Die Schloßkirche ist das älteste Bauwerk Varels (Baujahr nach Überlieferung 1144) mit kreuzförmigem Grundriss und mächtiger breiter Westturmanlage. Besonders sehenswert ist die reiche Ausstattung des Kircheninneren (Altar, Taufstein, Kanzel, Engel, Gebetsbank) vom Bildhauer Ludwig Münstermann.

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (87 m) tot het volgende station

  3. 3Schlossplatz

    Der heute für öffentliche Veranstaltungen genutzte Platz war zwischen 1556 und dem 19. Jahrhundert mit dem Vareler Schloss bebaut. Die Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst und Anton Günther von Oldenburg ließen die ehemalige Vareler Burg zum Schloß ausbauen, welches, nachdem es dem oldenburgischen Staat zugegangen war, 1871 abgetragen wurde. Wenig später wurden die auch heute noch erhaltenen Gebäude errichtet, die den Schloßplatz zur Innenstadt hin abgrenzen. Seit 1876 wurde die Fläche zeitweise als Marktplatz genutzt.Bis in die 1960er Jahre war der Schloßplatz weitestgehend unverändert. Seit seiner Errichtung 1871 beherbergte er das von den Bürgern gesponserte Denkmal "Germania", das an die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870-1871 erinnern sollte. Seit 1972 steht dieses vor dem Amtsgericht. In den Jahren 1968 und 1969 wurde der Schloßplatz dann in seine heutige Form gebracht. Auch der "Gummibahnhof", ehemaliger Omnibusbahnhof, der an der Stelle des Klettergerüsts stand, musste weichen.

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    ↓ 17 Min. zu Fuß (1,2 km) tot het volgende station

  4. 4Vareler Friedhof

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    ↓ 28 Min. zu Fuß (2 km) tot het volgende station

  5. 5Sportplatz

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (236 m) tot het volgende station

  6. 6Eekenhof

    Der Hofladen befindet sich in einem alten Hofgebäude. Sie können auf einer Fläche von ca. 110 Quadratmetern aus mehr als 1800 übersichtlich angeordnete Produkten wählen. Auch Fragen zur Herkunft, zum Anbau und zur Verwendung werden gerne beantwortet . Das gesamte Sortiment ist aus ökologischem Anbau und Verarbeitung/Herstellung. Das gibt den Produkten ihren echten Geschmack und Sie können Möhren, Gurken etc. wieder ohne zu schälen essen.

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    ↓ 11 Min. zu Fuß (771 m) tot het volgende station

  7. 7Sportplatz

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    ↓ 36 Min. zu Fuß (2,6 km) tot het volgende station

  8. 8Sportplatz

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    ↓ 23 Min. zu Fuß (1,6 km) tot het volgende station

  9. 9Sportplatz

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (237 m) tot het volgende station

  10. 10Waldstadion

    Das Waldstadion aus dem Jahr 1950 ist eine traditionsreiche Kampfstätte, die Austragungsort nationaler und internationaler Wettbewerbe jeglicher Sportarten, von Fußball bis Rugby, war. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem benachbarten Pferdemarktskamp der Pferde-, Fohlen- und Viehmarkt abgehalten, außerdem fanden dort Pferderennen statt. Auch heute dient die Anlage vielen Vereinen für ihre sportlichen Aktivitäten.

    Ende der vierziger Jahre überließ die Stadt Varel dem Turn- und Sportverein das Gelände des ehemaligen Pferdemarkts zu günstigen Bedingungen. Eröffnet wurde die durch Eigenleistung der Sportler geschaffene Anlage 1950. Mit der Fertigstellung einer Aschenbahn fand 1955 eine zweite Einweihung mit einem großen Kreisturn- und -sportfest statt. 1959 wurde die Anlage dann "im Interesse der Förderung des Sports" in das Eigentum der Stadt übertragen.

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    ↓ 7 Min. zu Fuß (485 m) tot het volgende station

  11. 11Denkmal

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    ↓ 5 Min. zu Fuß (349 m) tot het volgende station

  12. 12Haus der Malerin Olga Potthast von Minden

    Ihre Kunstwerke zeigen vielfach die Allee im Vareler Wald oder auch den Mühlenteich bei Obenstrohe. Ihre Ausbildung erhielt sie durch den Vareler Maler Julius Preller. Weitere Ausbildungen, u.a. zur Porträtmalerin, erhielt sie in Hamburg und Berlin. Die Werke von Olga Potthast von Minden wurden in viele Länder, wie USA, Großbritannien und Russland, verkauft. Sie starb 1942 in Varel.

    Viele Ihrer  Motive zeigen die Vareler Umgebung, u.a. Große Allee, Mühlenteich, Neuenburger Urwald, Wald-,Moor- und Heideland-Schaften und Küstenlandschaften. Außerdem galt das Haus der von Mindens als eine besonders gute Adresse. Hier trafen sich einmal in der Woche die Damen der Stadt. Olga Potthast von Minden war eine vorzügliche Gastgeberin. Ihr stattliches Elternhaus in der Oldenburger Str. 49, mit Turmzimmer, gepflegtem Garten und Teich, passte zu Ihr. Das Haus, das von Baumeister Eilers aus Jever geplant und 1906/1907 erbaut wurde, bewohnte sie zusammen mit Tochter Ellen und Ehemann Adolf Friedrich Potthast. Heute befindet sich in dem Haus der Sitz der Firma Innovent, die sich mit der Planung und dem Betrieb von Windenergieanlagen befasst.

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    ↓ 6 Min. zu Fuß (467 m) tot het volgende station

  13. 13Weberei

    Auf dem Gelände des heutigen Jugendzentrums befand sich ab 1869 die Weberei E. Heeder, später Tameling und Stöve für die Produktion von Gewebe für die Gummiindustrie. Als Heeder das Werk 1879 an seine Mitarbeiter Fr. Tameling und W. Stöve verkaufte, wurden auch Bekleidungsstoffe hergestellt. Aufgrund der Umstellungen in der Textilindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1975 beschlossen, die Produktion des Werkes in Varel auslaufen zu lassen. Nach einem Brand 1977 wurde das Werk geschlossen. Das Jugend- und Vereinshaus wurde zehn Jahre später eröffnet.

    Die Stadt hatte das Gebäude mit dem dazu gehörigen Gelände der ehemaligen Weberei Tameling & Stöve 1977 erworben. Daraufhin wurde von einer Interessengemeinschaft Antrag auf Errichtung eines Jugendzentrums dort gestellt. Die vorhandenen Gebäude wurden, bis auf eine Halle, in der Folgezeit abgerissen. Nach langen Diskussionen seitens der Kommunalpolitik drohte schließlich auch der Abbruch des verbleibenden Gebäudes, woraufhin sich einige Vereine einschalteten und erklärten, Vereinsräume in der Halle einrichten zu wollten. Nachdem das Jugend- und Vereinshaus Weberei schließlich eröffnet wurde, stellte sich schnell ein reges Vereinsleben ein und sowohl der Neubau als auch die vorhandene Halle wurden durch Veranstaltungen aller Art genutzt und Angebote für Jugendliche wurden geschaffen

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    ↓ 4 Min. zu Fuß (302 m) tot het volgende station

  14. 14Sporkhorst Villa

    Das Gebäude befindet sich auf einem Eckgrundstück am Übergang der Windallee zum Waldeingang. Das Haus wurde für einen der Mitbegründer und Direktor der Hansa-Automobilwerke in Varel 1907/08 gebaut. Es zeichnet sich durch den Übergang von linear-bewegten Formen des Jugendstils zu neuen, weniger mit Schmuck versehenen, sachlichen Architekturformen aus. Das Gebäude ist ein wichtiges Beispiel für den Gestaltungswandel der Architektur in Varel. Außerdem zeigt es, aus lokal geschichtlicher Sicht, die Verbindung von industrieller Entwicklung und den damit einhergehenden Bau von Wohnhäusern durch Eliten der Wirtschaft.

    Dr. Ing. e. h. August Sporkhorst, der Erbauer dieser 1907/08 errichteten Villa, in der sich verschiedene Stilrichtungen vereinigen, war Mitinhaber der früheren Textilfabrik Tameling & Stöve. 1905 war Sporkhorst zusammen mit Dr. Robert Allmers und Franz Koppen Gründer der Hansa-Automobilfabrik (1905 bis 1929), die in Handarbeit in einem Vierteljahrhundert mehr als 10.000 höchsten Ansprüchen genügende Hansa-Wagen herstellten. Als Direktor, Gesellschafter und technischer Leiter der Hansa-Automobilfabrik  nahm er maßgeblich Einfluss auf die technische Entwicklung. Viele Patente der "Hansa" wurden weltweit von Automobilherstellern übernommen.

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    ↓ 0 Min. zu Fuß (30 m) tot het volgende station

  15. 15Stadtwald Varel

    Die Steinernen Pfeiler am Waldeingang symbolisieren auch den Slogan „Varel - Stadt zwischen Wald und Meer“. Vom Schlossplatz kann man das weiße Tor schon erkennen und schnell erreichen.
    Die „ Steinernen Pfeiler“, seit vielen Jahren Motiv für Fotografen und Maler, trennen die Stadt vom Wald. Dort beginnt auch der „Walderlebnispfad Jungeholz“, welcher sich ca. 3 km durch den Wald schlängelt.
    Neben dem Stadtwald "Junges Holz" gehören verschiedene Waldflächen in den einzelnen Ortsteilen der Stadt Varel mit einer Gesamtfläche von über 1000 Hektar zum Vareler Wald.

    Detaillierte Informationen:
    Bis zum Ende der Bentinckschen Herrschaft 1854 war der Wald in gräflichem Besitz, wobei die Windallee vom Schlossplatz direkt zur "Großen Allee" in den Wald führte und beide den Reitweg für die gräfliche Herrschaft darstellten. Die "Steinernen Pfeiler", seit vielen Jahren Motiv für Fotografen und Maler, trennten die Stadt vom Wald. Vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile des 140 Jahre alten prächtigen Buchenbestands der "Großen Allee" wegen Altersschwäche abgeholzt, später jedoch von Vareler Bürgern wieder aufgeforstet.

    Der Vareler Stadtwald ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt und bietet in jeder Jahreszeit seine Vorzüge, vom schattigen, kühlen Plätzchen im Sommer zur Rodelmöglichkeit in der "Sandkuhle" im Winter. An den "Steinernen Pfeilern" ist nicht nur der Eingang zum Vareler Wald, sondern auch der Start- und Zielpunkt des "Walderlebnispfad Jungeholz", welcher sich auf einer Strecke von ca. 2,7 km durch den Wald schlängelt. Farbig illustrierte Informationstafeln säumen diesen Weg und vermitteln Wissenswertes über Waldbewirtschaftung und Gehölzarten. Der Wald kann durch mehrere Eingänge betreten oder verlassen werden: die Steinernen Pfeiler an der Windallee, Eingang am ehem. Standort des Kaffeehauses, in der Nähe der Kaserne, beim Altenheim, an der Oldenburger Str. gegenüber des Wasserturms  und vom Sumpfweg aus. Neben dem Stadtwald "Junges Holz" gehören verschiedene Waldflächen in den einzelnen Ortsteilen mit einer Gesamtfläche von über 1000 Hektar zum Vareler Wald.

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    ↓ 4 Min. zu Fuß (263 m) tot het volgende station

  16. 16Deharde-Halle

    Zur treibenden Kraft zum Sammeln von Spenden für den Bau einer Turnhalle wurde der ab 1911 amtierende Sprecher des VTB, Gerhard Deharde. Der Beschluss zum Bau einer Halle auf dem 1908 gekauften Gelände wurde am 21.05.1913 gefällt. Im März 1914 wurde die nun errichtete Halle eingeweiht, die Baukosten beliefen sich auf 29.000 Mark. Diese Rechnung wurde von 4 Hypotheken über 3000 Mark, eine Hypothek über 4000 Mark, Spenden und Zeichnungen von Anteilsscheinen beglichen.

    Der Vareler Turnerbund wurde 1861 gegründet, durch eine Anzeige im Gemeinnützigen am 13.04.1861 mit dem Titel ''Frisch - Frei - Fröhlich- Fromm'', kam es am 12. Mai 1861 zur einer Versammlung von Vareler Bürgern. Diese beschlossen für den Abend des 31.05.1861 eine Gründungsversammlung abzuhalten. So wurde der Vareler Turnbund offiziell am 31.05.1861 von 30 jungen Männern gegründet.

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Zelfgeleide wandeling — volg de stops in volgorde, telkens met een link naar de locatie op de kaart.

Basisdaten: Agenda Varel, Niedersachsen Hub (licentie CC BY-SA)