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Harzer Klosterwanderweg - 1. Etappe - Goslar bis Vienenburg

14,2 km · ca. 215 Min.

Goslar, Stadt

Die abwechslungsreiche 14 km lange Teilstrecke des Klosterwanderwegs startet an der Neuwerkkirche, einer ehemaligen Klosterkirche mit rein romanischer Bausubstanz aus dem 12. Jahrhundert und mit Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Der Weg führt dann weiter durch die weitläufigen Stadtteile Goslars, dann durch Wald und Feld mit Brockenblick. Am Wanderweg in Grauhof, einen Goslarer Stadtteil, liegt die barocke Klosterkirche St. Georg. Sie stammt aus der Zeit kurz nach 1700, ihre bedeutende Treutmann-Orgel wurde erstmals 1737 gespielt. Das letzte Stück dieser Etappe verläuft auf einem alten Bahndamm und wandelt sich vor Wöltingerode in eine Allee mit Obstbäumen. Das im 12. Jahrhundert gegründete und im Barock umgebaute weitläufige und einstige Nonnenkloster Wöltingerode beherbergt heute in beeindruckenden historischen Räumlichkeiten ein komfortables Klosterhotel sowie eine Klosterbrennerei, die bereits seit 1682 Liköre von hoher Qualität herstellt.  Stempelstellen: Neuwerkkirche, Grauhof, Wöltingerode. Engelsbänke: Neuwerkkirche, Kloster Grauhof, vor Wöltingerode.

Punkty (7)

  1. 1Klosterwanderweg Sonderstempel Neuwerkkirche Goslar

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (66 m) do następnej stacji

  2. 2Neuwerkkirche Goslar

    Die ehemalige Klosterkirche des im 12. Jahrhunderts gegründeten Zisterzienserfrauenklosters ist eine dreischiffige kreuzförmige Basilika mit einem 46 Meter hohen Westwerk und zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchen im Harz. Die Tatsache, dass sie in allen architektonischen Teilen noch den Zustand der Entstehungszeit aufweist, macht sie zu einer Seltenheit im norddeutschen Raum, ihre Bauzeit betrug mindestens 100 Jahre. Vom damaligen kaiserlichen Reichsvogt Volkmar und seiner Frau Helena als Stiftskirche „St. Maria in horto“ (Heilige Maria im Rosengarten) gestiftet, wurde sie Mittelpunkt eines Klosters mit prägendem Einfluss in Goslar auch über die Reformation hinaus. Die Altarweihe der Kirche wurde 1186 durch den Bischof Adelog von Hildesheim vorgenommen. Im Jahr 1188 nahm Kaiser Friedrich Barbarossa das Kloster unter seinen Schutz. Im 13. Jahrhundert erreichte das Kloster eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Wahrscheinlich um 1225 entstanden auch die kostbaren Wandmalereien. Heute dient die Neuwerkkirche als evangelische Pfarrkirche.

    Die Kirche ist von März bis Okober (einschl.) geöffnet: Montag - Freitag von 10.00 - 16.30 Uhr. In den Wintermonaten ist die Kirche nur nach den Gottesdiensten oder nach Absprache mit dem Pfarramt zu besichtigen. Gruppen können die Kirche nach Terminvereinbarung mit dem Pfarramt ganzjährig besichtigen.

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    ↓ 62 Min. zu Fuß (4,4 km) do następnej stacji

  3. 3Klosterwanderweg Sonderstempel Stiftskirche St. Georg, Grauhof

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    ↓ 2 Min. zu Fuß (114 m) do następnej stacji

  4. 4Kloster Grauhof

    Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Grauhof wurde 1701 begonnen, von 1711 bis 1714 entstand die Stiftskirche St. Georg. Die dreijochige Wandpfeilerkirche mit dem lang gestreckten erhöhten Chor beeindruckt durch die ungewöhnliche Weiträumigkeit des barocken Gotteshauses. Nach der Säkularisation wurde der Chorherren-Konvent aufgelöst. 1818 wurde Grauhof einschließlich des Klostergutes, inzwischen zum Königreich Hannover gehörend, dem Allgemeinen Hannoverschen Klosterfond zugeordnet. Auf der Westempore befindet sich die bedeutende Barockorgel des Magdeburger Orgelbauers Christoph Treutmann von 1737, die wegen ihrer besonderen Klangqualität Organisten aus aller Welt anlockt und schon auf über 40 CD-Einspielungen namhafter Künstler zu hören ist. Sie ist das einzige heute noch fast vollständig erhaltene Werk Treutmanns dem Ältesten und gehört zu den schönsten und größten Barockorgeln Norddeutschlands.

    Das Kloster Grauhof hat für Besucher sonntags und feiertags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Besuch außerhalb der Öffnungszeiten und Führungen sind möglich. Es wird eine Spende erwünscht.

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    ↓ 115 Min. zu Fuß (8,1 km) do następnej stacji

  5. 5Kloster Wöltingerode

    Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der beeindruckenden Barockarchitektur und der historischen Klosterkirche, sondern vor allem für eine Brennereiführung mit Verkostung. Hier wird jahrhundertealte Brenntradition lebendig. Natürlich dürfen auch die edlen Brände und Liköre probiert werden. Bei einem Spaziergang über den Klostererlebnisweg sind unter anderem der Kräutergarten und das Damwildgehege einen zweiten Blick wert. Den Tag gemütlich ausklingen lassen kann man am besten im Klosterkrug oder im komfortablen Klosterhotel im ehemaligen Konventsgebäude.

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (63 m) do następnej stacji

  6. 6Klosterwanderweg Sonderstempel Kloster Wöltingerode, Vienenburg

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (66 m) do następnej stacji

  7. 7Kloster Wöltingerode - Klosterbrennerei

    Nach alter Tradition wird aus klarem Brunnenwasser, Gerstenmalz und Weizen von den eigenen Ländereien in kupfernen Brenngeräten zunächst ein Rohbrand hergestellt. Danach erfolgt ein zweiter Brand. Das Ergebnis ist ein 96%iger Feinbrand von unübertroffener Reinheit, der nur noch die feinblumigen Kornaromastoffe enthält. Mit Quellwasser aus dem eigenen Brunnen wird dieser edle Grundstoff auf 38% vol. Alkohol gespindelt und ergibt einen Korn von höchster Qualität.

    Durch die Lagerung in Eichenfässern wird sein milder, charakteristischer Wohlgeschmack erreicht. Daraus entstehen außerdem durch die Zugabe von Pflanzen-, Frucht- und Kräuterauszügen die edlen, ausgezeichneten Liköre. Die Produktplatte wird ständig erweitert: seit 2020 sind drei verschiedene Geister (Feine Schwarze Johannisbeere, Feine Himbeere, Feine Haselnuss), der Wodka „Eisbrecher“, der Edelkümmel „LAX Wasser“ sowie der Marzipanlikör „Harzipan“ zertifiziert.

    Mit der Regionalmarke "Typisch Harz" sind folgende Produkte ausgezeichnet:Edel-Korn Propst JohannesEdel-Korn Prinzregent GeorgEdel-Gin 168217 feine Edel-Liköre und Magenbitter (Liste (https://www.harzinfo.de/fileadmin/PDF/TH/Kloster-Woeltingerode-Anlage_Urkunde_Typisch_Harz.pdf))Der Geistliche „Schwarze Johannisbeere“Der Geistliche „Feine Himbeere“Der Geistliche „Feine Haselnuss“Der Geistliche "Erdbeere"

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Basisdaten: Stefan Roblick, ev.-luth. Kirchengemeinde Neuwerk in Goslar, Niedersachsen Hub (licencja CC BY-SA)