Klostertour (St 1 + St 2)
Punkty (11)
- 1Ev. Kirche St.Dionys Kilian Sebastian Stadtoldendorf
Die evangelische Kirche ist den Heiligen Dionys, Kilian und Sebastian geweiht. Sie wurde um 1800 anstelle eines baufälligen dreischiffigen romantischen Baues aus dem 12. Jahrhundert neu errichtet. Als 1869 weitere Neuerungen erforderlich waren, wurde auch der Chor hinter der Kirche nachträglich angebaut. Der ursprüngliche Kirchturm musste 1904 erneuert werden und misst heute bis hin zur Kugel rund 41 Meter. Das Geläut besteht aus vier Glocken, die älteste wurde bereits 1652 gegossen.
↓ 6 Min. zu Fuß (427 m) do następnej stacji
- 2Pförtnerhäuschen am Freilichtmuseum Mühlenanger in Stadtoldendorf
Im Bereich des Freilichtmuseums am Mühlenanger in Stadtoldendorf wurde das 1991 abgerissene Pförtnerhäuschen der ehemaligen Weberei Kübler im Jahre 1992/193 wieder aufgebaut. Es stand seinerzeit am Werkseingang der Weberei Kübler in der Hoopstraße und wurde etwa 1890 erbaut.
Der kleine Fahwerkbau dient heute als Bahnhofsgebäude für die Feldbahn und beherbergt eine Foto- und Dioramen-Ausstellung zum Thema Stadtoldendorfer Gips- und Sandsteinindustrie.
↓ 4 Min. zu Fuß (259 m) do następnej stacji
- 3Haus Markt 1 mit Touristinformation
Das Gebäude Markt 1 ist eines der ältesten Wohnhäuser in der Stadt und heute noch nahezu im Originalzustand erhalten. Es hat den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet überstanden. An der Nordseite des Gebäudes befinden sich noch jahrzehntealte Schindeln aus Blech, die auf vielen historischen Bildern der Stadt zu sehen sind.
In dem Gebäude ist heute u.a. eine Touristinformation der Stadt untergebracht.
↓ 3 Min. zu Fuß (222 m) do następnej stacji
- 4Leitzenhaus in Stadtoldendorf
Der aus Braunschweig stammende Arzt Dr. Eduard Leitzen kaufte 1843 die linke Hälfte dieses Doppelhauses, 1911 erwarb sein Sohn Wilhelm die andere Hälfte hinzu. Er brachte 1914 das Familienvermögen in die nach seiner Mutter benannte "Charlotte-Leitzen-Stiftung" ein, um den weit verstreut lebenden Angehörigen hier einen Stammsitz zu erhalten.
Nach der Auflösung der Stiftung gelangte das Gebäude in den Besitz der Stadt. Heute befinden sich in den Räumlichkeiten Kindergarten- und Krippengruppen, im Obergeschoss das Stadtarchiv.
↓ 2 Min. zu Fuß (118 m) do następnej stacji
- 5Rathaus Stadtoldendorf mit Touristinformation
Das Gebäude wurde 1845 als Schulgebäude errichtet. In dem Gebäude befand sich auch die Dienstwohnung für den Kantor, den Opfermann sowie für einen Lehrer. Die Baukosten betrugen seinerzeit 6.000 Taler, die durch ein Darlehen der Kirche mitfinanziert wurden. Aufgrund der schnell wachsenden Schülerzahl musste man schon 1886 in einen Neubau am Hagentor umziehen.
Das Gebäude wurde schließlich 1912 zum damals dringend benötigten Rathaus umgebaut.
↓ 1 Min. zu Fuß (66 m) do następnej stacji
- 6Herzogliches Amtsgericht
Im Jahr 1845 wurde das Herzogliche Amtsgericht als Neubau auf dem Grundstück der damaligen Primariatspfarre errichtet. Schon vorher, nach der Gründung des Kreisamtes Stadtoldendorf im Jahre 1825, mietete man die benötigten Amtsstuben zunächst im Obergeschoss des damaligen Rathauses an. Leiter des Amtes war von 1841 bis 1842 Gustav Raabe, der Vater des Dichters Wilhelm Raabe.
Seit der Verlagerung des Amtsgerichtes 1971 nach Holzminden ist in dem Gebäude heute die Polizeistation untergebracht.
↓ 2 Min. zu Fuß (163 m) do następnej stacji
- 7Wolffsche Villa in Stadtoldendorf
Die Wolffsche Villa wurde von Oskar Wolff, dem Miteigentümer der Weberei Rothschild (später Weberei Kübler) erbaut. Sie ist äußerlich nahezu im Originalzustand erhalten, auffällig sind die vielen regionaltypischen Sandsteinelemente am Gebäude. Die Villa gehört heute zum viele Jahre später daneben erbauten Hotel und wurde durch einen modernen Bau erweitert. Bis zur Schließung des Hotels Anfang des Jahres 2018 befand sich in dem Gebäude ein Restaurant sowie Räume des angeschlossenen Hotels, mit dem es durch einen Schwebegang verbunden ist.
↓ 4 Min. zu Fuß (266 m) do następnej stacji
- 8Ratskeller
Der Ratskeller wurde 1621 von Walter Jakob Kohler als Bürger- und Brauhaus erbaut und hat die Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges überdauert. 1852 wurde er durch die Stadt versteigert, gelangte später jedoch wieder in ihren Besitz. Er diente bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Rathaus und beherbergte zeitweise auch die Amtsstuben des Amtsgerichtes.
Neben dem Eingang erinnert eine Tafel an die Besuche des Dichters Wilhelm Raabe und im Sandsteinsockel ist noch das fast verwitterte Stadtwappen zu erkennen.
↓ 4 Min. zu Fuß (292 m) do następnej stacji
- 9Stift "Zum Heiligen Geist"
Das "Hospital zum Heiligen Geist" wurde bereits im Mittelalter gestiftet und diente bedürftigen Bürgern damals als mietfreie Unterkunft. Bevor das Gebäude 1907 jedoch nach den Plänen von Johannes Leitzen errichtet wurde, befand es sich zunächst höher in der Amtsstraße neben dem Leitzenhaus. Später konnten hier in zehn Räumen bedüftige Senioren mietfrei wohnen. Seit Auflösung der Stiftung 1975 diente dieses Gebäude u.a. als städtisches Jugendfreizeitheim.
Aktuell ist dort das Familienzentrum der ev. Kirchengemeinde St. Dionys untergebracht.
↓ 5 Min. zu Fuß (304 m) do następnej stacji
- 10Anneke Mey
Anneke Mey ist eine aus Stadtoldendorf stammende Marketenderin aus der historischen Novelle "Der Junker von Denow" des Dichters Wilhelm Raabe.
Die Skupltur stellte der Bildhauer Walter Lüchow 1955 im Auftrag von Verkehrsverein und Raabeverein her. Da der Dichter Wilhelm Raabe in Stadtoldendorf wohnte, seine ersten Schuljahre hier verbrachte und auch sein letztes Werk, Altershausen, auf die Stadt verweist, hatte man seit vielen Jahren den Wunsch, eine sichtbare Erinnerung an ihn zu schaffen.
↓ 43 Min. zu Fuß (3 km) do następnej stacji
- 11WS Stempelstation 12: Kloster Amelungsborn
Das Kloster Amelungsborn mit der Klosterkirche St. Marien wurde 1135 als eines der ersten Zisterzienserklöster auf niedersächsischem Gebiet gegründet. Heute gehört es zur evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover. Sehenswert ist auch der Klostergarten, der nach Überlieferungen des 9. bis 16. Jahrhunderts neugestaltet wurde. Dort wachsen Gemüse, Obst und Klosterküchenkräuter.
Tipp am Wegesrand:
Erkunde das Gelände des Klosters! Wenn du magst, kannst du auch einen Blick in die Kirche werfen. Sie ist im Sommer von 08:00 bis 20:00 Uhr und im Winter von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Tourentipp:
Wanderparkplatz Stadtoldendorf, Mühlenanger: Wanderweg „Klostertour“ (St 1 und St 2) (https://www.outdooractive.com/r/8224924/)
Spacer na własną rękę — idź kolejno od punktu do punktu, każdy z linkiem do lokalizacji na mapie.
Basisdaten: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V., Niedersachsen Hub (licencja CC BY-SA)
