Ravensberg und Stöberhai
Punkty (7)
- 1Touristinfo
↓ 2 Min. zu Fuß (129 m) do następnej stacji
- 2Grenzlandmuseum Bad Sachsa
Neben der Dokumentation, wie die Sperranlagen im Südharz zwischen 1945 und 1989 entstanden und ausgebaut wurden, setzt das Museum einen besonderen Schwerpunkt auf die Darstellung von Fluchtversuchen und des Lebens im Grenzgebiet. Authentisch ist das überlieferte Tondokument für einen Grenzdurchbruchsalarm oder ein Heißluftballon, der zur Flucht verhelfen sollte. Eine stattliche Sammlung von Orden und Ehrenabzeichen gibt ebenso wie Dokumente der Staatssicherheit Einblicke in das ehemalige System der DDR.
↓ 4 Min. zu Fuß (319 m) do następnej stacji
- 3Tourist-Information Bad Sachsa
Die Tourist-Information in Bad Sachsa befindet sich direkt am Kurpark. Hier erhalten Sie Tipps für schöne Ausflüge, spannende Veranstaltungen oder die schönsten Unterkünfte. Im angegliederten Shop wird zudem eine große Auswahl an Souvenirs zum Thema Bad Sachsa und Harz geboten. In der angegliederten Besucherlounge können sich Besucher per Knopfdruck über einen Bildschirm mit Informationen über die Harzregion versorgen. In verschiedenen Videos werden den Gästen touristische Highlights nahe gebracht.
↓ 103 Min. zu Fuß (7,4 km) do następnej stacji
- 4159 Stöberhai
Der Stöberhai (720 m ü. NN) ist der höchste Berg im Südharz und befindet sich zwischen Wieda und der Odertalsperre.
Im Jahr 1872 wurde auf der Bergkuppe das erste eingeschossige Wirtshaus errichtet, wofür sieben Morgen Wald gerodet wurden. Der erste Wirt war Karl Mast aus der Familie der späteren Jägermeister-Dynastie.
Nach einem Feuerschaden wurde 1889 das „Berghotel Stöberhai“ mit einem Aussichtsturm als das nach dem Brocken höchstgelegene Hotel des Harzes erbaut. Der Aussichtsturm, auf dessen Plattform 60 Personen Platz hatten, bot einen Rundblick auf alle Teile des Harzes bis hin zum Kyffhäuser und Thüringer Wald. 1922 wurde vom Hotelwirt nach dem Vorbild des Brockens die Feier der Walpurgisnacht auf dem Stöberhai eingeführt.
Nach dem Krieg geriet das Hotel in wirtschaftliche Bedrängnis, da die bisher zahlreichen Gäste aus Sachsen, Thüringen und Berlin ausblieben.
Im Herbst 1951 erwarb ein Interzonenbusunternehmer aus Berlin das Hotel, ließ es umbauen und erschaffte auf dem Grundstück einen kleinen Tierpark mit einheimischen Tieren. Der Erwerber richtete einen regelmäßigen Buspendelverkehr von Berlin zum Stöberhai ein mit Unterkunft und Verpflegung im Berghotel. Der Hotelbesitzer erwirkte, dass die Südharz-Eisenbahn-Gesellschaft (SHE) beim Bau der Schmalspurbahn Walkenried–Braunlage/Tanne im Jahr 1899 mitten im Wald die Haltestelle Bahnhof Stöberhai einrichtete, um den Ausflugsverkehr zum Hotel zu erleichtern. Auf sein Drängen wurde dort im Oktober 1900 von der Eisenbahn-Gesellschaft auch ein kleines Bahnhofsgebäude für die Ausflugsgäste eröffnet. Obwohl damals die Bahnstation im Weinglastal nur rund 1,3 km vom Hotel entfernt lag, waren zwischen ihr und dem Hotel noch rund 260 m Höhenunterschied zu überwinden.
Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde die Bewirtschaftung des Hotels in 1975 eingestellt und es fiel 1980 einem Großbrand zum Opfer.
In 1967 wurde von der Bundeswehr ein 75 m hoher Aufklärungsturm auf dem Stöberhai errichtet, welcher auf sechzehn Stockwerken und 750 m² Antennenträger, Erfassungsplätze, Betriebsräume, aber auch Büros, Unterkünfte und eine Messe enthielt.
Die Funkabhöranlage diente im Kalten Krieg zum Abhören des militärischen Funkverkehrs in der DDR. Ihre Anlagen stellen das Gegenstück zu der vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR und der Sowjetunion betriebenen Station auf dem Brocken dar.
Erst in 2005, fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Turm durch kontrollierte Sprengung zu Fall gebracht. Vorausgegangen war ein langer Streit um die Kosten für die Beseitigung des Horchpostens.
↓ 46 Min. zu Fuß (3,3 km) do następnej stacji
- 5161 Stephanshütte
Die Stephanshütte (620 m ü. NN) befindet sich zwischen dem Ravensberg bei Bad Sachsa und dem Stöberhai oberhalb von Wieda.
Die Hütte wurde benannt nach Heinrich von Stephan (1831 – 1897), dem Generalpostmeister des Deutschen Reiches. Er war Urheber zahlreicher Verbesserungen im Postwesen, unter anderem erfand er die „Postkarte“. Stephan gründete 1874 den „Weltpostverein“, der Europa und große Teile von Asien, Afrika und Amerika umfasste.
Heinrich von Stephan war viele Jahre Gast im Berghotel Ravensberg und erfreute sich an den Harzer Wäldern.
↓ 70 Min. zu Fuß (5 km) do następnej stacji
- 6162 Kreuztalsklippe
Die Kreuztalsklippe ist eine Felsformation mit Aussichtspunkt, nordöstlich des Luftkurortes Wieda und linksseitig vom Flüsschen Wieda.
Vom Aussichtspunkt bietet sich dem Betrachter ein malerisches Bild auf Oberwieda und den Käseberg mit dem Glockenturm , den Knicking und den Zachariaskopf.
1127 wurde Wieda erstmals als Schmelzhütte des Kloster Walkenried genannt aber nicht als Ortschaft. Nach der Niederschlagung des Bauernaufstandes von 1525 zogen aufrührerische Bauern aus dem Thüringischen in den Harz, wo ihnen die Bergfreiheiten persönliche Sicherheit garantierten.
Für das Jahr 1562 ist erstmals eine Eisenschmelzhütte in Wieda bezeugt, deren Bedeutung eng mit der Gewinnung des Eisenerzes aus dem Kirchberggang im Kastental zusammenhängt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde der seinerzeit höchste Hochofen im Braunschweig-Blankenburgischen Harz mit einer Höhe von 6,84 m errichtet.1778 wurde die heutige Kirche eingeweiht und gleichzeitig der freistehende Glockenturm auf dem gegenüberliegenden Käseberg errichtet, damit das Geläut im ganzen Tal gehört werden konnte.
Im 19. Jahrhundert wanderten viele Wiedaer nach Amerika aus, was dazu führte, dass man den zwischenzeitlich erneuerten Hochofen 1863 abbrach. Die Arbeiterschaft half sich selbst und betrieb eine Hütte als Produktiv-Genossenschaft, welche Bekanntheit durch die hier gebauten Wieda-Öfen erlangte, aber 1972 aufgelöst wurde.
Das Gelände der Wiedaer Hütte brannte bei einem Großbrand am 23. Juli 1973 fast vollständig aus und wurde ab 1975 zu einem Kurpark mit Tennishalle umgestaltet.
Die „Wiedaer Krippenweihnacht“ mit ungezählten Weihnachtsbäumen und zahlreichen Krippenstationen lädt an allen vier Adventswochenenden Besucher in das „Krippendorf“ ein.
↓ 17 Min. zu Fuß (1,2 km) do następnej stacji
- 7Bienenpfad Wieda
Lehrreiche Antworten auf all Ihre Fragen zu der wichtigsten Insekten-Art finden Sie hier auf dem Bienenpfad von Wieda auf einer Reihe von anschaulichen Info-Tafeln.
Spacer na własną rękę — idź kolejno od punktu do punktu, każdy z linkiem do lokalizacji na mapie.
Basisdaten: Tourist-Info Bad Sachsa, Niedersachsen Hub (licencja CC BY)
