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RI8 - Findlingsgarten-Route

1,6 km · ca. 26 Min.

Rinteln, Stadt

Beim Kies- und Sandabbau werden immer wieder so genannte „Findlinge" zu Tage gefördert. Dabei handelt es sich um durch Eiszeitgletscher in diesen Raum geschobene Gesteine. Eine repräsentative Auswahl dieser Steine aus der Saale-Eiszeit wurde im „Möllenbecker Findlingsgarten" aufgestellt. Mehrere Informationstafeln erläutern dort die einzigartige Geologie im Möllenbeck-Krankenhäger „Kames-Hügelland“. Außerdem kann man von hier aus den Blick in die Ferne schweifen lassen und kurz die Ruhe genießen. Velauf: Wandeparkplatz Findlingsgarten - Friedhof - Kiesteiche - Wanderparkplatz Findlingsgarten

Punkty (8)

  1. 1Die „Glashütte“

    An der Hessendorfer Straße gegenüber dem Friedhof steht, beginnend mit Haus Lemgoer Straße 35, eine Reihe von fünf gleichartigen Backsteinhäusern aus der Zeit um 1900. Die Häuser werden bis heute „Glashütte“ genannt, weil sie baulich einer gleichalten Siedlung an der Rintelner Glashütte entsprechen. Es handelt sich um vergleichsweise komfortable Arbeiterwohnhäuser, überwiegend für Ziegler. Wie Exten war Möllenbeck um 1900 von einer zunehmenden sozialen Durchmischung der Landbevölkerung mit Industriearbeitern geprägt.

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    ↓ 6 Min. zu Fuß (353 m) do następnej stacji

  2. 2Pfarrhaus Möllenbeck

    Das heutige Pfarrhaus wurde durch den Klostervogt Heinrich Kahle im Jahr 1778 errichtet. Seine mächtige Giebelfront mit zwei ungewöhnlichen, doppelten Ständerreihen wie auch die seitliche Einfahrt in den rückwärtigen Wirtschaftsteil heben sich deutlich vom üblichen niedersächsischen Bauernhaus ab und deuten den höheren Stand des Erbauers an. Wohnen und Wirtschaften bleiben voneinander getrennt. Die nach Westen orientierte Wetterseite des Hauses wurde mit teuren Schieferplatten bedeckt. Sie stammten möglicherweise vom damals abgetragenen Dachreiter der Klosterkirche. Zwischen 1813 und 1841 diente das Gebäude als Gasthaus, seit 1841 ist es Pfarramt der Ev. reformierten Kirchengemeinde.

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    ↓ 7 Min. zu Fuß (455 m) do następnej stacji

  3. 3Friedhof

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (38 m) do następnej stacji

  4. 4Religiöse Einrichtung

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (72 m) do następnej stacji

  5. 5Denkmal

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    ↓ 7 Min. zu Fuß (457 m) do następnej stacji

  6. 6Kieswerk Reese

    An der Stelle des idyllischen Sees erhob sich noch vor wenigen Jahrzehnten der Kahlenberg. Mit Spazierwegen und Ruhebänken ausgestattet boten sich von hier aus viele reizvolle Aussichten auf das Klosterdorf. Im Zuge der großen Baukonjunktur nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Firma Wilhelm Reese Ende der 1940er Jahre mit der Kies- und Sandgewinnung auf diesem Gelände. Bei Mächtigkeiten bis zu 70 Meter handelt es sich um eines der lukrativsten Vorkommen dieser Art in Norddeutschland. Heute ist das Abbaugebiet auf eine Fläche von rund 100 ha angewachsen, die Erweiterung auf knapp 149 ha ist genehmigt. Während sich im aktuellen Abbaugebiet vor einer bis zu 50 Meter hohen Sandböschung eine fremdartige Mondlandschaft darbietet, sind die renaturierten Bereiche in Ortsnähe bereits wieder mit anspruchslosen Weiden- und Pappelgewächsen bewaldet.

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    ↓ 31 Min. zu Fuß (1,9 km) do następnej stacji

  7. 7Ehem. Freibad Möllenbeck

    In den ersten beiden Dritteln des 20. Jahrhunderts war Möllenbeck ein beliebter Urlaubsort für Sommergäste, für die das aus dem Möllenbecker Bach versorgte Freibad eine wichtige Attraktion war. Höhere Ansprüche an Hygiene und Wassertemperatur führten in den 1970er Jahren zur Schließung der Badeanstalt, die damit das gleiche Schicksal wie die Freibäder von Steinbergen, Deckbergen und Bögerhof ereilte.

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    ↓ 34 Min. zu Fuß (2,1 km) do następnej stacji

  8. 8Findlingsgarten Möllenbeck

    An der Stelle des heutigen Findlingsgartens stand bis 1988 die alte Aufbereitungsanlage des Kieswerks Reese. Dort werden große Gesteinsblöcke, sogenannte „Findlinge“, präsentiert. Sie alle sind während des bereits 50-jährigen Kies- und Sandabbaus an der Weser zu Tage gefördert worden und zeugen von der letzten Eiszeit. Während dieser wurden sie von mächtigen Gletschern aus Skandinavien bis ins Weserbergland geschoben. Mehrere Informationstafeln berichten von der Herkunft die Findlinge, die einzigartige Geologie im Möllenbeck-Krankenhäger „Kames-Hügelland“ sowie über die lokale Flora und Fauna.

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Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (licencja CC BY-SA)

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