Rundgang: Rund um den Osteroder Stadtkern (Nr. 2)
Der Weg führt vom Harzkornmagazin über die Eisensteinstraße hinter der Sparkasse direkt auf dem Spazierweg an der Söse entlang zum Hotel Harzer Hof. Hier geht es weiter über die Bahnhofstraße zur Lindenberghalle, durch die kleine Gasse am chinesischen Restaurant. Weiter entlang der Fachwerkhäuser bis zum Kurpark. Quer durch den Kurpark Richtung Neustädter Tor, geht es hinter der BBS rechts an der Stadtmauer entlang bis zur Krankenhausgasse, dann rechtsrunter durch die Unterführung zum Schwimmbadpark. Hier geht der Weg links Richtung Südbahnhof weiter und dort wieder links in die Jakobitorstraße. Jetzt geht es rechts den Badegarten runter bis zur Brauhausstraße Am Schilde weiter, durch die Aegidienstraße wieder zurück zum Harzkornmagazin.
Punkty (8)
- 1Harzkornmagazin Osterode
Von 1719 - 1722 im barocken Stil gebaut, enthielt dieses Gebäude damals bis zu 2000t Getreide, welches an die Oberharzer verkauft wurde. Seit 1989 wird es als Rathaus der Stadt Osterode genutzt.
↓ 3 Min. zu Fuß (235 m) do następnej stacji
- 2St.Aegidien Marktkirche
Diese aus dem Mittelalter stammende Stadtkirche wurde nach dem großen Stadtbrand von 1545 wieder errichtet. Im Kirchturm an der Westseite befand sich noch bis 1936 die Wohnung des Turmwächters, der bei Feuer Alarm zu geben hatte.Im Inneren der Kirche verdienen der holzgeschnitzte Taufständer von 1589, die Kassettendecke, der im frühen Barockstil gehaltene Altar, welcher im 18. Jahrhundert erweitert wurde, sowie die Grabplatten der letzten Grubenhagener Herzöge und ihrer Frauen besondere Beachtung.
↓ 8 Min. zu Fuß (544 m) do następnej stacji
- 3St. Jacobi Schlosskirche
Schon im 12. Jahrhundert befand sich im Bereich der heutigen Kirche eine Kapelle, in deren Nähe sich der älteste Markt von Osterode befunden haben mag. Seit 1233 lässt sich hier ein Nonnenkloster nachweisen, das nach der Regel der Zisterzienser lebte. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgehoben und von Herzog Ernst III. zum Schloss Osterode umgebaut. Später residierten hier nur noch der landesherrliche Amtmann sowie ein Obergericht bzw. das Amtsgericht, das noch heute den Südflügel des Schlosses nutzt. In den Jahren 1751/1752, wurde die Schlosskirche grundlegend umgebaut und erhielt damals ihre heutige Gestalt. Im Inneren sind eine Moses Figur aus dem 16. Jahrhundert, ein aus dem 12. Jahrhundert stammender Taufstein, mehrere Epitaphe sowie der im 17. Jahrhundert, unter Verwendung älterer Altarflügel, neuerrichtete Altar besonders sehenswert.
↓ 3 Min. zu Fuß (194 m) do następnej stacji
- 4Museum im Ritterhaus
Im Inneren des Museums erwarten die Besucher auf drei Etagen abwechslungsreiche Themen zur Geschichte der Stadt Osterode am Harz und ihrer Umgebung. Im Erdgeschoss wird die Entwicklung der Stadt seit dem Mittelalter dokumentiert. In der zweiten Etage werden Kunstobjekte, Werkzeuge historischer Handwerke und die frühe Osteroder Industriegeschichte gezeigt. Die dritte Etage des Ritterhauses zeigt interessantes zur Apothekengeschichte, zur Kirchenkunst und historischer Kleidung.
Im Museum erfahren Interessierte Wissenswertes über die Lebensbedingungen und Nöte der Osteroder Menschen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, über den Alltag im Fachwerkbau, das bunte Treiben auf dem Markt, das Kampfgeschehen an der Stadtmauer oder die Grausamkeiten mittelalterlicher Gerichtsbarkeit. Sie lernen die eigenartigen Traditionen der Zünfte kennen, erfahren etwas über das widersprüchliche Denken und Fühlen der Menschen im Biedermeier und vieles mehr. An Mitmachstationen finden Kinder und Erwachsene Geschichte zum Anfassen und Erleben.
↓ 8 Min. zu Fuß (517 m) do następnej stacji
- 5Harzkornmagazin (Rathaus)
Da der Oberharz für den Anbau von Getreide ungeeignet ist, man aber früher viele Arbeitskräfte für den Bergbau im Gebirge benötigte, musste die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung des Oberharzes durch entsprechende Lager- und Transportmöglichkeiten gesichert werden. Aus diesem Grund errichtete man 1719 bis 1722 das Osteroder Harzkornmagazin. Seit 1989 wird der barocke Zweckbau als Rathaus genutzt.
↓ 10 Min. zu Fuß (631 m) do następnej stacji
- 6St. Marienkirche
Die ursprünglich außerhalb der Stadtmauer gelegene St. Marienkirche, wurde 1258 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist Osterodes kleinste Kirche. Im Fachwerkbau über dem Altarraum befindet sich die Glockenstube und im Inneren der Kirche ein von Barthold Kastrop 1517 geschaffener Schnitzaltar. Den Bau sanierte man im 19. Jahrhundert und in den Jahren 1901/1902 grundlegend, ohne dass jedoch der Charakter der alten Dorfkirche verloren ging.
↓ 12 Min. zu Fuß (822 m) do następnej stacji
- 7Hexenthron aus dem Film "Die kleine Hexe"
Zu den Öffnungszeiten des Museums könnt ihr nun, nachdem ihr, wer mag, vorab auch ein wenig verkleidet habt, auf dem Thron der Oberhexe Platz nehmen und witzige Fotos machen.
Passend dazu gibt es für alle Stempeljäger der Harzer Wandernadel einen Sonderstempel in der Ausstellung.
↓ 1 Min. zu Fuß (6 m) do następnej stacji
- 8Museum im Ritterhaus
Zehn Abteilungen auf drei Etagen präsentieren Ausstellungen zur Handwerks- und Industriegeschichte, zum Apothekenwesen, über historische Kleidung sowie zur Geschichte der Forstarbeit im Osteroder Stadtwald. Ein Raum widmet sich zudem dem Wirken des spätgotischen Bildschnitzers Tilman Riemenschneider in Osterode. Außerdem wird eine umfangreiche Sammlung zur Geologie des Harzes und zur Ur- und Frühgeschichte der Region gezeigt. Interessant sind auch die regelmäßigen Sonderausstellungen zu historischen, künstlerischen und naturwissenschaftlichen Themen.Zum umfangreichen Rahmenprogramm gehören Museumsfeste, Märkte und Events im idyllischen Innenhof sowie Vorträge, Konzerte und museumspädagogische Angebote für Kinder und Erwachsene.
"Der Hexenthron" - eine Filmrequisite findet ein Zuhause im Museum am Ritterhaus
Nach dem erfolgreichen Kinodebüt des Kinderfilms „Die Kleine Hexe“ hat eine der Hauptrequisiten aus dem Film – der Thron der Oberhexe – im Harz nun ein Zuhause gefunden. Der Film wurde im Herbst 2016 an verschiedenen Orten in der Schweiz, in Bayern, aber eben auch im Harz gedreht.
Im Museum dient der Thron nunmehr als neuer Anziehungspunkt, als Foto-Point und besonderer Auftakt für den in Osterode beginnenden Harzer-Hexen-Stieg. Die Harzer Wandernadel unterstützt das Projekt mit einem Sonderstempel, der hier im Museum nun auf die zahlreichen Stempeljäger wartet.
Spacer na własną rękę — idź kolejno od punktu do punktu, każdy z linkiem do lokalizacji na mapie.
Basisdaten: Stadt Osterode am Harz, Niedersachsen Hub (licencja CC BY-SA)
