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Winzenburgtour (FR1)

12,6 km · ca. 215 Min.

Freden (Leine)

Winzenburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Freden an der Leine am Sackwald, in dem sich die gleichnamige Burgruine befindet. Freden liegt eingebettet zwischen Selter und Sackwald im Leinebergland und begeistert durch seine unberührte Natur. Verschiedenste Wege, darunter auch Fernwanderwege wie der E11, der Jakobsweg und der Rennstieg, laden zum Wandern und Erleben der Natur ein. Burgruinen, Funde aus der Eisenzeit, Industriegeschichte, Fachwerkkultur und frisches Quellwasser lassen viel Raum für Entdeckungen der wissenswerten Geschichte. Das kulturelle Highlight des Jahres sind die Internationalen Fredener Musiktage, die unter anderem in der Zehntscheune stattfinden.  Dieser 12,6 km lange Rundweg führt mit einigen Anstiegen durch den Sackwald. Schmale Pfade, historische Stätten, lauschige Waldwege und weite Aussichten wie vom so genannten Hornser Bahnhof wechseln sich ab und Rastplätze versprechen eine erholsame Zeit. Mit dem Start an der Fischerhütte bietet sich nach der Rückkehr eine gemütliche Einkehrmöglichkeit. Zwischendurch laden die Apenteichquelle, die Burgruine Winzenburg (über einen Abstecher erreichbar) und der Lehrpfad Hohe Schanze zu Erkundungen ein. Die Tour kann an verschiedenen Stellen abgekürzt werden und bietet mit den Parkplätzen in Everode und Hohe Schanze weitere Einstiegsmöglichkeiten.

Punkty (6)

  1. 1Apenteichquelle bei Winzenburg

    Die Quelle und die daran anschließenden Teiche heißen „Apenteiche“. Das germanische Wort „apa“ steht für Wasser. Eine andere Überlieferung spricht von „apen“ = offen, d.h. aufgrund der Springstärke niemals zufrierend (Anmerkung: neben der Quellart „Spring“ als aktive Quellform gibt es den „Born“ als passive Form).

    Es ist anhand der während des Baus der Trinkwasserleitung entdeckten Funde nachzuweisen, dass die Quelle bereits seit der Bronzezeit eine Verehrung genoß. Von höheren Wesen, vor denen sich unsere Vorväter neigten, sprechen viele der Sagen unserer Gegend. Tempel und Heiligtümer, in denen Gottheiten verehrt wurden, hat es nie gegeben. Haine, in denen ein Quell entsprang, waren das Heiligtum des bildlosen Kultes der Naturkräfte. Erst in späterer Zeit wurden diese Naturkräfte personifiziert, so. z.B. „Donar“ als Wind- und Wettergott.

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    ↓ 27 Min. zu Fuß (1,9 km) do następnej stacji

  2. 2Burkhardts-Höhe

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    ↓ 59 Min. zu Fuß (4,1 km) do następnej stacji

  3. 3Zum Zwetschenkreuger in Westerberg

    Schon zu den ersten Glasmachern der hiesigen Hütte, dürfte ein "Kaufel" gehört haben. Die Gaststätte "Zwetschenkreuger", von Anfang an im Besitz der Kaufels, gibt es etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Zunächst an anderer Stelle in Westerberg errichtet und von vielen Zwetschenbäumen umgeben (die den heutigen Namen lieferten), macht die Gaststätte ursprünglich ihr Geschäft mit dem berufsbedingten großen Durst der Glasbläser und Ziegeleiarbeiter. Seid Anfang des 20. Jahrhunderts befindet sich die Gaststätte am heutigen Platz.

    Es gibt rustikales Essen -  z.B. Sauerfleisch mit Röstkartoffeln , Spanferkel, Braunkohlessen u.a.

    Sie können auch vor Ort Fleischwaren und Wurstwaren einkaufen.

    Das Fleisch ist von Schweinen aus eigener Züchtung- Hausschlachtung -

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    ↓ 47 Min. zu Fuß (3,2 km) do następnej stacji

  4. 4Burgruine Hohe Schanze

    Die Hohe Schanze
    Durch die Aufschüttung dreier Querwälle wird die Fläche in Haupt- und Vorburg unterteilt. Der äußere Wall konnte durch ein Zangentor, dessen rechte Seite weit vorgezogen war, betreten werden. Mindestens ein Gebäude ist in dieser Bauweise errichtet worden. In der Hauptburg sowie der Vorburg konnten die Fundamente von Häusern, einem Wachturm und einer Saalkirche nachgewiesen werden. Die größte Bedeutung hat die Burganlage wahrscheinlich in der karolingischen Zeit zwischen 800 und 900 n. Chr. gehabt. Die Funktion lag in der möglichen Sperrung des Leinetals und der Sicherung der Gaugrenzen. Ob diese frühmittelalterliche Wehranlage im Zuge der Überwinterung des Kaisersohnes Ludwig des Frommen um 804 in Hildesheim oder dem Harzvorland (Ostfalia) initiiert wurde, bleibt (noch) im Nebel der Geschichte verborgen. Anscheinend widerlegt ist die These, dass in der hohen Schanze der Vorläufer des Klosters Lamspringe und Herrschaftssitz des Klostergründers, des Grafen Ricdag, zu sehen ist.

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    ↓ 42 Min. zu Fuß (3 km) do następnej stacji

  5. 5Burgruine Winzenburg

    Die mächtige Burganlage liegt auf einem Bergsporn des südlichen Sackwaldes in einer Höhe von 272 m und umfasst ein Länge von mehr als 150 m bei max. 60 m Breite. Sie besteht aus einem Wohnhügel mit Kirche und Zisterne im Westen, einem großen Innenhof und einem mächtigen fünfeckigen Bergfried als Wehr und östliche Begrenzung der Anlage.

    Der ursprüngliche Bauherr ist nicht überliefert, ist wohl aber unter den Hildesheimer Bischöfen zu suchen. Fest steht, dass die Burg vom Hildesheimer Bischof (1079-1114) seinem Neffen Hermann (I „von Winzenburg“) als Lehen überlassen wurde. Sein Sohn Hermann II (von Winzenburg) gelangte als kaiserlicher Ratgeber und (Mark-)graf von Thüringen zu hohem Einfluss. 1130 lehnte er sich gegen Kaiser Lothar auf, die Winzenburg wurde belagert und zerstört. Um 1138 erfolgte nach kaiserlicher Genehmigung der Wiederaufbau der Burg durch die Bischöfe Berhard I und Bruno. Um das Jahr 1260 wird die Walleinfriedung durch eine Mauer ergänzt. Die zweite Zerstörung erfolgte in der Hildesheimer Stiftsfehde im Jahr 1522 durch die welfischen Herzöge; das Material wurde zum Aufbau des Amtshofes verwendet.

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    ↓ 25 Min. zu Fuß (1,8 km) do następnej stacji

  6. 6Fischerhütte und Speiselokal in Winzenburg

    Inmitten des Leineberglands zwischen Alfeld und Lamspringe finden Sie uns im beschaulichen Dorf Winzenburg.
    1993 wurde der Grundstein für das Wohnen der Familie Jaster auf dem Teichgelände gelegt. In diesem Wohnhaus sind auch drei Ferienwohnungen entstanden, die zur Naherholung im Südlichen Sackwald einladen.

    So können von der Fischerhütte aus herrliche Wanderungen unternommen werden.

    Eine Speisegaststätte mit eigener Räucherei und ein großer Angelteich sind vorhanden.

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Basisdaten: Region Leinebergland e. V., Niedersachsen Hub (licencja CC BY-SA)

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