Salzgitter-Bad entdecken: Altstadtrundgang
Es gibt eine kostenfreie Broschüre "Salzgitter-Bad entdecken", auf welcher im hinteren Klappenteil die einzelnen Stationen angegeben sind. Lassen Sie sich in Ihrem Tempo durch die Altstadt leiten und finden Sie auch immer wieder abseits der Hauptsehenswürdigkeiten Ihr spezielles Hightlight.
Зупинки (18)
- 1Tourist-Information Salzgitter, Nebenstelle
Die Nebenstelle ist in der Zweigstelle der Stadtbibliothek untergebracht. Hier gibt es Prospektmaterial, Rad- und Wanderkarten, Souvenirartikel u.v.m. Direkt vor der Zufahrt zur Stadtbibliothek liegt an der Straße "Bohlweg" eine Elektroladesäule mit 2 Stellplätzen für E-Fahrzeuge. Neben der Tourist-Information dient die Stadtbibliothekszweigstelle auch als Galerie für heimische Künstler. Es gibt Buchvorstellungen und Lesungen, Kinderprogramm, Spielevormittag und noch viel mehr kulturelle Angebote. Halten Sie sich gerne über den eigenen Veranstaltungskalender (https://www.salzgitter.de/bildung/stabi/was-ist-los-in-der-stabi.php) auf dem Laufenden.
↓ 4 Min. zu Fuß (282 m) до наступної станції
- 2Die Salzsieder
Der Bürgerverein Salzgitter-Bad e.V. schrieb einen Wettbewerb aus und stellte die notwendigen Mittel - aus Spenden der Bevölkerung - für die Preise zur Verfügung. Die von einer unabhängigen Jury ausgesuchten vier Arbeiten von namhaften Künstlern wurden im Kleinen Rathaus acht Wochen lang ausgestellt und die Bürger aufgerufen zu entscheiden, welcher Entwurf den 1. Preis bekommen sollte. Die Entscheidung war eindeutig: Der Bildhauer Siegfried Zimmermann aus Hannover bekam den 1. Preis und den Auftrag. Die zwei sich unterhaltenden Figuren wurden 1984 im Rosengarten (damals noch Salinengarten) aufgestellt. Die lebensgroße Bronzeskulptur ist inzwischen ein beliebtes "Fotomodell" und wurde in vielen Zeitungen von nah und fern abgebildet.
Siegfried Zimmermann wurde am 4. August 1927 in Halle/Saale geboren und lebte sein 1952 als freischaffender Bildhauer in Hannover. Er hatte einen Lehrauftrag an der Universität Hannover und war von 1982 bis 1986 Mitglied der Kunstkommission des Landes Niedersachsen. Er schuf Frei- und Kleinplastiken und arbeitete im Bereich der Architektur in verschiedenen Materialien. In Salzgitter findet man von ihm noch Altarkreuz, Altarleuchter und Taufe in der St.-Markus-Kirche in Lebenstedt.
Für die evl.-luth. Kirche St. Mariae-Jakobi in Salzgitter-Bad hat Siegfried Zimmermann im Jahr 1967 ein Kreuz mit Korpus, ein Kanzelpult und Leuchter in Bronze gearbeitet.↓ 1 Min. zu Fuß (86 m) до наступної станції
- 3Restaurant Ratskeller
Vom Wintergarten und der Sonnenterrasse aus haben Sie einen atemberaubenden Blick auf den angrenzenden Rosengarten, der mit seinem Gradierpavillon das Herz des staatlich anerkannten Orts mit Solekurbetrieb ist. Entspannen Sie im Restaurant Ratskeller bei einem abwechslungsreichen Themenbüffet. In der kalten Jahreszeit werden in den historischen Gewölben auch Rittertafeln als Eventgastronomie angeboten. Einen Einblick in den gastronomischen Veranstaltungskalender erhalten Sie hier (http://www.ratskellersalzgitter.de/restaurant_gaststaette_salzgitter_essen_gehen_ratskeller.aspx).
↓ 1 Min. zu Fuß (81 m) до наступної станції
- 4kleines Rathaus Salzgitter-Bad (Zweigstelle der Stadtverwaltung)
Mittwochs und samstags findet vormittags vor dem Rathaus ein Wochenmarkt statt. Ein an der Fassade angebrachtes Glockenspiel erinnert an die Tradition als Bergbaustadt mit dem Stück "Glück auf, der Steiger kommt" täglich um 9.00, 12.00, 15.00 und 19.00 Uhr. Direkt neben dem Rathaus liegt die Stadtteilbibliothek mit einer integrierten Zweigstelle der Tourist-Information.
↓ 2 Min. zu Fuß (160 m) до наступної станції
- 5Informationsstele Salzbrunnen im Rosengarten Salzgitter-Bad
Wussten Sie schon, dass Salzgitter-Bad ein staatlich anerkannter Ort mit Solekurbetrieb ist? Auf diesem Rundgang erfahren Sie dazu viele interessante Fakten. Bei der Tourist-Information können Sie für Kinder dazu auch einen Fragebogen als "Salz-Quiz" abholen, um gezielt auf die wichtigsten Punkte zu achten.
↓ 1 Min. zu Fuß (67 m) до наступної станції
- 6Rosengarten in Salzgitter-Bad (Kurpark)
Für die Errichtung des Rosengartens - eine besondere Bestimmung ihres letzten Willens - standen mehrere hunderttausen Mark zur Verfügung. Nach Plänen des Gartenbauarchitekten Dieter Strube aus Springe wurde der damalige Salinengarten neu gestaltet: Etwa tausend verschiedene Rosen blühen vom Frühjahr bis in den Spätherbst hinein. Beleuchtete Wege, Sitzgelegenheiten und mit Kletterrosen bepflanzte Pergolen locken Einheimische und Fremde an. Ein Kleinod mitten in der Altstadt von Salzgitter-Bad.
Quelle: Die Kunst-Straße in Salzgitter-Bad aus der Reihe "Salzgitter zum Kennenlernen"
↓ 1 Min. zu Fuß (67 m) до наступної станції
- 7Kleine Galerie im Tillyhaus in Salzgitter-Bad
Jedes Jahr werden dort vier Einzelausstellungen von Mitgliedern der Salzgitter Gruppe und zwei Einzelausstellungen von Mitgliedern des Freien Kunststudios Spektrum gezeigt. Die "Kleine Galerie" im Tillyhaus erfreut sich großer Beliebtheit und wird von der Städtischen Kunstsammlung des Fachdienstes Kultur mitbetreut. Geöffnet zu Ausstellungszeiten jeweils donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 13:00 bis 17:00 Uhr.
↓ 1 Min. zu Fuß (63 m) до наступної станції
- 8Informationsstele Solbad Salzgitter im Rosengarten Salzgitter-Bad
Wussten Sie schon, dass Salzgitter-Bad ein staatlich anerkannter Ort mit Solekurbetrieb ist? Auf diesem Rundgang erfahren Sie dazu viele interessante Fakten. Bei der Tourist-Information können Sie für Kinder dazu auch einen Fragebogen als "Salz-Quiz" abholen, um gezielt auf die wichtigsten Punkte zu achten.
↓ 1 Min. zu Fuß (6 m) до наступної станції
- 9Traditionsinsel in der Altstadt von Salzgitter-Bad
Das Kniestedter Gutshaus stammt aus dem Jahre 1533 und ist vermutlich das älteste in Salzgitter stehende Fachwerkhaus. Das Gebäude wurde 1975 am alten Standort Balken für Balken abgetragen und 1976 am Kurpark in Salzgitter-Bad neu aufgebaut. Das Umsetzen des Kniestedter Gutshauses (https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/31213175/2/-/) war der erste Schritt zur Bildung einer Traditionsinsel im Bereich Warnestraße und Marienplatz. Im Zusammenwirken mit dem sich anschließenden Tillyhaus (https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/31213151/2/-/) und dem reizvollen Fachwerkbestand am Marienplatz stellt das alte Kniestedter Gutshaus eine wertvolle Ergänzung dar. Heute beherbergt es die städtische Musikschule und das Biedermeierzimmer, welches als besonderes Trauzimmer vom Standesamt angeboten wird.
Namensgeber für das Tillyhaus ist der Feldherr Tilly. Dieser hat während des 30-jährigen Krieges im Jahr 1626 nach der Schlacht bei Lutter am Barenberge dort Quartier bezogen. Das Haus dient heutzutage vielen Vereinen als Stammsitz und beherbergt die Ausstellungsräume der "Kleinen Galerie".
↓ 1 Min. zu Fuß (74 m) до наступної станції
- 10Informationsstele Bad Salzgitter am Harz in Salzgitter-Bad
Wussten Sie schon, dass Salzgitter-Bad ein staatlich anerkannter Ort mit Solekurbetrieb ist? Auf diesem Rundgang erfahren Sie dazu viele interessante Fakten. Bei der Tourist-Information können Sie für Kinder dazu auch einen Fragebogen als "Salz-Quiz" abholen, um gezielt auf die wichtigsten Punkte zu achten.
↓ 2 Min. zu Fuß (118 m) до наступної станції
- 11Seppchen Muthig
Mitten in der Marktstraße - auf der Kreuzung Kuh- und Warnestraße - steht das Denkmal Seppchen Muthig. Die Bronzefigur stellt den letzten, noch bekannten Straßenmusikanten von Salzgitter und Umgebung dar und ist von dem Künstler und Bildhauer Günter Dittmann aus Königslutter-Beienrode geschaffen worden. Die Plastik wurde ausschließlich aus Spenden finanziert.
Seppchen Muthig entstammte einer salzgitterschen Familie, die bis 1890 am Vöppstedter Tor wohnte. Seppchen zog schon in seiner frühen Jugend von Dorf zu Dorf um seine - manchmal wirren - selbsterdachten Verse, von Zieharmonikamusik begleitet, vorzusingen. Einige seiner Lieder lassen uns heute noch schmunzeln, denn er karikierte gerne die "Obrigkeit". Viele sahen in ihm ein interessantes Fotomotiv, und es existiert sogar ein Ölgemälde dieses originellen Straßenmusikanten von Georg Macke aus Othfresen. Das Bild hängt im Kleinen Rathaus von Salzgitter-Bad und ist eine Schenkung des Bürgervereins Bad Salzgitter an die Bürgerschaft.
Am 2. August 1959 starb Seppchen Muthig, fast 86jährig, im Lebenstedter Krankenhaus. Er ist in einem Reihengrab in Salzgitter-Watenstedt beerdigt worden.
Die Übergabe der lebensgroßen Bronzeplastik am 27. Juni 1991 wurde angezeigt mit folgendem Text: "Seppchen Muthig ist wieder in Salzgitter-Bad".
Günter Dittmann wurde 1952 in Oelde/Westfalen geboren. Dem Kunststudium an der Folkwangschule für Gestalung in Essen-Werden folgt die Mitarbeit am Lehrstuhl für Plastisches Gestalten. Seit 1984 war er als Gestaltungslehrer an der Steinmetzschule in Königslutter tätig. Ausstellung seit 1979 in Biedenstein, Marburg, Aachen, Alsdorf, Köln, Hannover und im Haus Rhode der Volkswagen AG zeugten von seinem künstlerischen Werdegang.
Neben vielen Bronzeskulpturen, die sich in privatem Besitz befinden, wurde von Günter Dittmann der Innenraum der Friedenskirchengemeinde Salzgitter-Lebenstedt, Altar, Kanzel, Taufbecken und Fenster gestaltet.
Quelle: Heft "Die Kunst-Straße in Salzgitter-Bad" aus der Reihe "Salzgitter zum Kennenlernen"
↓ 2 Min. zu Fuß (121 m) до наступної станції
- 12Klesmerbrunnen
Der Entwurf stammt vom Stadtplanungsamt und symbolisiert - mit dem in der Mitte befindlichen Klesmerdenkmal - einen Teil der Geschichte der Salzstadt.
Die Klesmer bilden ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der alten Salzstadt. Der Klesmerplatz und auch die zum Platz führende Klesmerstraße erinnern an die Salzgitterschen Wandermusikanten, die sich selbst als „Klesmer“ bezeichneten und im 19. Jahrhundert nahezu die ganze Welt bereisten. Das „Klesmern" bot in Zeiten wirtschaftlicher Not einer wachsenden Zahl unvermögender Tagelöhner und kleiner Handwerker eine Verdienstmöglichkeit.
Es gab zwar vor 1800 schon einige Musikanten in Salzgitter-Bad, aber erst nach der napoleonischen Zeit begann die Zahl sprunghaft anzusteigen. Eine genaue Zahl ist kaum festzustellen, im Jahre 1853 wurden jedoch in Salzgitter, Liebenburg und den umliegenden Dörfern 600 Musikanten gezählt. Viele spielten als Straßenkapellen, in Gasthäusern oder bei Volksfesten in der engeren Heimat auf, andere wagten längere Reisen im nordwestdeutschen Raum, meist nur in den Sommermonaten.
↓ 6 Min. zu Fuß (419 m) до наступної станції
- 13Bahnhof Salzgitter-Bad
Der im Jahre 1856 in Betrieb gegangene Bahnhof zog mit der Eröffnung der Bahnlinie Seesen-Salzgitter-Börßum die Ansiedlung von Industriebetrieben nach sich und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Gebäude ist Bestandteil des von der Tourist-Information angebotenen Altstadtrundgangs, welcher zahlreiche historische Plätze und Sehenswürdigkeiten berücksichtigt. Im Bahnhofsgebäude selbst befindet sich eine Fahrkartenverkaufsstelle mit Annahme und Ausgabe von DPD-Paketen.
Bisweilen wird der Bahnhof von Sonderfahrten der Dampflokgemeinschaft angefahren.
https://www.dg41096.de/start/ (https://www.dg41096.de/start/)
Auch Bahn-Nostalgie-Reisen nutzt diesen Bahnhof für Veranstaltungen.
https://www.bahn-nostalgie-reisen.de (https://www.bahn-nostalgie-reisen.de)
↓ 3 Min. zu Fuß (240 m) до наступної станції
- 14WC-Anlage am Bahnhof Salzgitter-Bad
Am Bahnhof Salzgitter-Bad steht diese öffentlich zugänglich WC-Anlage.
↓ 5 Min. zu Fuß (331 m) до наступної станції
- 15kath. Kirche St. Marien in Salzgitter-Bad
Jahrzehnte relativ ungestörten Gemeindelebens folgten stürmische Entwicklungen ab 1937. Tausende von Menschen strömten nach Salzgitter, teils freiwillig, teils gezwungen.Das Gotteshaus konnte nun die vielen Gläubigen nicht mehr fassen. Versuche, eine zweite Kirche zu bauen, scheiterten an der atheistischen Haltung der damaligen Machthaber. Die Lage entspannte sich erst mit der Gründung der Gemeinde Christ-Königin Salzgitter-Bad (1951/1961) und St.Pius X. und St. Barbara in Flachstöckheim (1959). Die St. Marien-Kirche, deren 100-jähriges Jubiläum unsere Gemeinde im November 1989 feiern konnte, erlebte zwei wesentliche Veränderungen: 1952 ersetzte eine bewusst schlichte, helle Ausmahlung der Wände – allein geschmückt durch das Fresko der Himmelfahrt Mariens im Chor – die ursprüngliche, dekorative „romanische“ Malerei. 1972 erfolgte, nach der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils, die Umsetzung des Altares in die „Mitte“ des Gotteshauses, um den nun Priester und Gemeinde vereint das heilige Messopfer feiern. Im Sommer 1988 erfolgte eine gründliche Innen- und Außenrenovierung. Dabei wurde auch die jahrzehntelang vermauerte Chorrosette wieder freigelegt, die den Gläubigen in ihrem zentralen Motiv die Schutzpatronin der Pfarrkirche besonders nahe bringt. Unsere St. Marien-Kirche ist die zweitälteste katholische Kirche in ganz Salzgitter. In ihrer würdigen Schlichtheit lädt sie viele Menschen auch während der Woche zum stillen Verweilen und Beten ein.
Quelle: https://www.sanktmarien-salzgitter.de/fileadmin/etagen_subsitemanager/_St._Marien_Salzgitter/txt/Kirchorte_Friedhoefe/Geschichte_St._Marien.pdf
↓ 2 Min. zu Fuß (149 m) до наступної станції
- 16Altstadtkirche St. Mariae-Jakobi
Damals hatte die Familie des Cord von Schwicheldt der Kirche zwei Altäre geschenkt.
Diese Altäre sollten an die Kirchen "St. Marien" am Marienplatz und "St. Jakobus" in Vöppstedt erinnern. Beide Kirchen waren während der Hildesheimer Bierfehde (1481-1486) durch Braunschweiger und Goslarer Truppen zerstört worden. Auch der Kirchenname "St. Mariae Jakobi" weist auf diese Vorgänger hin. Und die älteste Glocke der Kirche, die wohl 1481 gegossen worden war, erinnert in ihrer Umschrift an den Untergang der ersten Marienkirche.
Die St. Mariae-Jakobi-Kirche war um 1480 als Wehrkirche gebaut worden und war Teil der Verteidigungsanlage der Stadt. Die Mauern des Wehrturmes waren zwei Meter dick, 37 Schießscharten dienten zur Abwehr von Angriffen. Die Kirche besitzt drei Glocken, von denen die "St.-Barbara-Sturmglocke" von etwa 1481 die älteste ist. Die größte Glocke trägt die älteste Darstellung des Wappens von Salzgitter-Bad, einen männlichen Kopf und darunter zwei Salzhaken. Weitere Informationen finden Sie im niedersächsischen Denkmalatlas unter: https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/31212635/1/-/
↓ 1 Min. zu Fuß (43 m) до наступної станції
- 17Büste von Franz Zobel
Sein großes Interesse galt der Geschichte des Salzgitterraumes und seiner vielfältigen volkskundlichen Überlieferungen.
Der Bürgerverein Bad Salzgitter ließ 2005 die Büste als letzte in der Reihe der Kunststraße in der Altstadt von Salzgitter-Bad errichten. Die Künstlerin Sabine Hoppe bekannte, das Porträtieren von Zobel sei eine schwierige Aufgabe gewesen, denn der Kopf sei sozusagen der Seismograph des Lebens. Sie habe sich bemüht, in dem modellierten Porträt den Odem des Menschen Franz Zobel in plastischer Form spürbar zu machen.
↓ 2 Min. zu Fuß (174 m) до наступної станції
- 18Der Bergmann
Die Lore wurde 1977 aufgestellt. Den Bergmann in Bronze schuf der Hannoversche Bildhauer Lars von Berg. Die Statue wurde aus Spenden finanziert und 1999 der Bürgerschaft übergeben. Bereits seit rund 2000 Jahren wurden im Gebiet zwischen dem nördlichen Harzrand und Peine Eisen verhüttet, wie zahlreiche Funde von Schlacken, Verhüttungsstellen und der bei Salzgitter-Lobmachtersen gefundene Rennofen belegen. Ab 1837 wurden alle bekannten Eisenerzausbisse am Salzgitter-Höhenzug untersucht, und das Salzgittererz wurde in der Folgezeit für die Hütten am Harz und im Harzvorland interessant. Die Berichte des Salineninspektors Albert Schloenbach über die Erzvorkommen "Finkenkuhle" und die spätere "Hannoversche Treue" machten Emil Langen auf die salzgitterschen Erzfelder aufmerksam und führten schließlich zur Gründung des Eisenwerks am Gitteror, das von 1868 bis 1874 betrieben wurde. Bis in die 1930er Jahre wurde das arme Salzgittererz als Verhüttungszugabe verarbeitet, hatte jedoch durch den Verlust Lothringens und der Minetteerze nach dem Ersten Weltkrieg an Bedeutung gewonnen. Die Entwicklung eines neuartigen sauren Schmelzverfahrens durch Paschke und Peetz schuf jedoch erst die technischen Voraussetzungen für die wirtschaftliche Verhüttung der Salzgittererze. Probebohrungen bestätigten die Mächtigkeit des Erzlagers, und die Autarkiebestrebungen des Nationalsozialismus führten im Rahmen des "Vierjahresplanes", mit dessen Durchführung Hermann Göring beauftragt war, zur Gründung der nach ihm benannten "Reichswerke", die 1937 die Erzgruben und -felder übernahmen. Um innerhalb kürzester Zeit den Förderbetrieb aufnehmen zu können, wurde der Aufbau der Bergwerke in einem außerordentlich hohen Tempo vorangetrieben; 1943 förderten die Gruben im Salzgittergebiet mehr als viereinhalb Mio. Tonnen Erz. Bei Kriegsende lagen nicht nur alle Gruben still, sie waren größtenteils auch "ersoffen", der Neuaufbau schwer. Im November 1945 nahm der Tagebau Haverlahwiese die Förderung wieder auf, es folgten der Tiefbau Haverlahwiese, die Hannoversche Treue, Finkenkuhle, Im Wortlah und Gitter. Einer Blütezeit folgte an 1961 die Kriese des deutschen Eisenbergbaus, ausgelöst durch der Rezession der deutschen Stahlindustrie und die Konkurrenz ausländischer Erze. Die Fördermengen - im Jahr 1960 wurden im Salzgittergebiet 18,8 Tonnen gefördert - wurden eingeschränkt, der Tagebau Haverlahwiese schon 1961 vorläufig stillgelegt. Bis auf Schacht Konrad im Norden Salzgitters wurden alle Gruben im Salzgittergebiet geschlossen, zuletzt die Schachtanlage Haverlahwiese im Jahre 1982. Mit Ausnahme der Grube Finkenkuhle wurde kein Eisenerzbergwerk wegen Lagerstättenerschöpfung aufgegeben, es stehen noch erhebliche Erzreserven an. An eine Wiederaufnahme der Förderung ist jedoch nicht zu denken, die Grubenbaue sind mit Wasser gefüllt, die Nutzungsbeschränkungen der Tagesoberfläche seither gelockert.
Quelle: Die Kunst-Straße in Salzgitter-Bad aus der Reihe "Salzgitter zum Kennenlernen"
Самостійна прогулянка — іди зупинками по черзі, до кожної є посилання на розташування на карті.
Basisdaten: Tourist-Information Salzgitter, Niedersachsen Hub (ліцензія CC BY-SA)
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