„Aus der Tiefe heraussprudelnder Humor“. Jacob Herzfeld (1769 – 1826) zwischen Hamburger Bühne und Weimarer Klassik

Jacob Herzfeld, Sohn jüdischer Eltern aus Dessau, kam 1791 auf Betreiben Friedrich Ludwig Schröders nach Hamburg, debütierte dort am 18. März 1792 und blieb der Bühne bis zu seinem Tod verbunden: ab 1798 als Mitdirektor, von 1812 bis 1815 als alleiniger Direktor, danach gemeinsam mit Friedrich Ludwig Schmidt. Carl August Lebrun rühmte an ihm das feine Nuancieren in Lustspielrollen und jenen aus der Tiefe hervorsprudelnden Humor, mit dem er seine Rollen gab. Der Vortrag stützt sich auf Bestände des Goethe- und Schiller-Archivs: Briefe Herzfelds an Schiller, Goethe und Iffland. Diese Zeugnisse erlauben es, Herzfelds Kontakte nach Weimar und Berlin quellennah zu rekonstruieren.
Der Vortrag wird gemeinsam mit den Freunden der Eutiner Landesbibliothek e.V. veranstaltet. Der Eintritt ist frei.
- Veranstalter
- Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz
- Ort
- Schlossplatz 4, 23701 Eutin
- Eintritt
- Eintritt frei
- Website
- http://lb-eutin.kreis-oh.de/veranstaltungen/vortraege
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Quelle: Eutiner Landesbibliothek, destination.one Open Data (Lizenz CC BY-SA)
Fehlerhafte Daten zurückmeldenBild: Margrit Glaser (Lizenz CC BY-SA)
