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Huttaler Widerwaage und Huttaler Graben

10,8 km · ca. 165 Min.

Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt

Ausgangspunkt ist der Parkplatz vor dem Campingplatz Prajljust. Von dort aus geht es entlang eines Grabens auf gut begehbaren Wegen ein Stück entlang des Harzer Hexenstiegs. In Richtung Polsterberger Hubhaus entlang der Gräben und zwischen den Teichen durch. Stempel 128 der Harzer Wandernadel liegt auf dem Weg an der Huttaler Widerwaage. Die Runde endet am Startpunkt

Stationen (10)

  1. 1Höhle

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    ↓ 12 Min. zu Fuß (829 m) bis zur nächsten Station

  2. 2Höhle

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    ↓ 10 Min. zu Fuß (719 m) bis zur nächsten Station

  3. 3Höhle

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    ↓ 15 Min. zu Fuß (1,1 km) bis zur nächsten Station

  4. 4Höhle

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    ↓ 16 Min. zu Fuß (1,2 km) bis zur nächsten Station

  5. 5Höhle

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    ↓ 25 Min. zu Fuß (1,8 km) bis zur nächsten Station

  6. 6Jägersbleeker Teich

    Der Jägersbleeker Teich wurde im Rahmen des Oberharzer Wasserregals um 1670 künstlich angelegt, um Wasser für den Bergbau bereitzustellen. Der Staudamm ist 13,65 m hoch, und der Teich fasst 380.000 m³.

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    ↓ 3 Min. zu Fuß (199 m) bis zur nächsten Station

  7. 7August Weppner Hütte

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    ↓ 25 Min. zu Fuß (1,8 km) bis zur nächsten Station

  8. 8Hütte (H)

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    ↓ 12 Min. zu Fuß (838 m) bis zur nächsten Station

  9. 9Polsterberger Hubhaus

    Das Polsterberger Hubhaus war früher ein wichtiges Pumpenhaus und gehört als Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe im Harz.

    Die Oberharzer Wasserwirtschaft mit den vielen Gräben und Stauteichen war wichtig für die Bergwerke im Oberharz. Das Wasser wurde für die vielen Wasserräder in den Bergwerken gebraucht. Das abgebaute Erz musste nach oben gebracht werden. Und Wasser, das ins Bergwerk gesickert ist, musste abgepumpt werden. Das ging damals nur mit Wasserkraft.

    Das Wasser ist durch lange Gräben aus dem Hochharz bis hierher geflossen. Hier musste es in die höher gelegenen Stauteiche gepumpt werden. Dafür ist das Polsterberger Hubhaus gebaut worden. Das ist eine Pumpstation. Dort wurde das Wasser 18 Meter den Berg hochgepumpt. Von dort wurde es in die hochgelegenen Stauteiche von Clausthal geleitet.

    Die Pumpstation selber wurde auch durch Wasserkraft angetrieben.

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    ↓ 35 Min. zu Fuß (2,5 km) bis zur nächsten Station

  10. 10Huttaler Widerwaage

    Die Huttaler Widerwaage ist ein kunstvoll ausgemauertes Ausgleichsbecken in der Oberharzer Wasserwirtschaft- Sie gehört zu einem besonders raffiniertes System von Gräben und Teichen zwischen dem Hirschler Teich, dem Dammgraben, dem Jägersbleeker Teich und einigen anderen Wassergräben.

    Alle Gräben und Teiche waren miteinander verbunden. Ihre Aufgabe war es, den Hirschler Teich mit genug Wasser zu versorgen. Vom Hirschler Teich wurde das Wasser in die Gruben Caroline und Dorothea geleitet. Dort wurde es zum Antrieb der Wasserräder gebraucht.

    Das Besondere: Die Gräben der Huttaler Widerwaage haben kein Gefälle. Das bedeutet: Sie sind eben. Das Wasser kann in beide Richtungen geleitet werden. Das ist allerhöchste Baukunst!

    Alle Infos zu diesem Meisterwerk der Baukunst können Sie auf den Info-Tafeln am Wegesrand nachlesen.

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Selbstgeführter Spaziergang — folge den Stationen in Reihenfolge, jeweils mit Link zur Lage auf der Karte.

Basisdaten: Tourist-Informationen Oberharz, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY)