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Ortsspaziergang Exten mit Audioguide

6,2 km · ca. 94 Min.

Rinteln, Stadt

Der Rintelner Ortsteil Exten gehört zu den größten und ältesten Dörfern im Wesertal zwischen Hameln und Minden. Seine mehr als 1100-jährige Dorfgeschichte wie auch sein Name sind eng mit der Exter verbunden, die hier aus dem Lippischen Bergland kommend den Ort durchfließt und unterhalb in die Weser mündet. Die ältesten archäologisch nachweisbaren Zeugnisse menschlicher Besiedlung weisen in die vorrömische Eisenzeit. Seine erste namentliche Erwähnung findet Exten im Jahr 896, als in der Stiftungsurkunde des Klosters Möllenbeck von einer bereits entstehenden, weseraufwärts gelegenen Siedlung „Achriste“ die Rede ist.   Der historische Ortsspaziergang mit 20 Stationen durch Exten kann allein oder unter dem Motto „Exten hören und entdecken“ mit Audios über die Dorfgeschichte erlebt werden. Ob Exterwehr, Edelhof, Kochsche Mühle oder Messerschmiede Schade. Interessierte haben die Möglichkeit einfach mit dem Smartphone einen QR-Code zu scannen und einen Podcast zu starten, in dem kurz und anschaulich erklärt wird, um was es sich handelt. Der QR-Code steht auf einem Schild direkt an der Station. Den Podcast finden Sie auf YouTube    Zudem wurde der Ortsspaziergang digitalisiert und steht als GPS-gesteuerte Tour mit Podcast zum Download zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Google- bzw. komoot-Konto:   Track über Google   Track über komoot

Stationen (8)

  1. 1Pyramideneiche Exten

    An der Straße „Im Gallenort“ kann man ein Naturdenkmal bewundern. Eine Pyramideneiche. 30 Meter hoch und über 200 Jahre alt. Sie steht auf einer kleinen Insel zwischen der Mühlenexter und dem Hammergraben einer ehemaligen Messerschmiede. Pyramideneichen waren früher eine Kostbarkeit. Es sind Stieleichen mit einer markanten Form. Wie bei einer Pappel wachsen ihre Äste steil Richtung Himmel. Bei normalen Stieleichen wachsen sie horizontal.

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    ↓ 26 Min. zu Fuß (1,8 km) bis zur nächsten Station

  2. 2Extaler Quelle

    Am Fuße des Taubenberges liegt ein alter Mühlenteich – heute eine Forellenzucht. Gespeist wird er von einem kleinen Bach, der Ossenbeeke. Schaut man von der Straße durch das Gebüsch, liegt auf der rechten Seite ein Brunnenhäuschen. Das ist die Quelle des Extaler Mineralwassers.

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    ↓ 28 Min. zu Fuß (1,9 km) bis zur nächsten Station

  3. 3Orangerie Exten

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (62 m) bis zur nächsten Station

  4. 4Edelhof Exten

    1727 entstand das Herrenhaus im Stil der Régence, einer Spielart des französischen Rokoko. Es ist ein "Maison de Plaisance", also ein Lustschloss. Gebaut hat es die Adelsdynastie von Wartensleben, die großen Einfluss auf die preußisch-deutsche Geschichte hatte.

    Bitte beachten Sie, dass es sich um ein Privatgrundstück handelt, das Betreten ist daher nicht ohne Erlaubnis gestattet.

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    ↓ 11 Min. zu Fuß (695 m) bis zur nächsten Station

  5. 5Orangerie

    Um 1810 baute Diederik Gijsbert von Wardenburg eine Orangerie in seinen Gutspark. Der Edelman aus Amsterdam war der frischgebackene Besitzer des Extener Edelhofs. In Orangerien sammelten Adelige, die es sich leisten konnten, exotische und seltene Pflanzen. Über die Jahre wuchsen in Exten Orangenbäumchen, Myrten- und Zedernbäume. 1988 wurde die Orangerie aufwendig saniert und befindet sich heute in Privatbesitz.

    Bitte beachten Sie, dass es sich um ein Privatgrundstück handelt, das Betreten ist daher nicht ohne Erlaubnis gestattet.

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    ↓ 16 Min. zu Fuß (1,1 km) bis zur nächsten Station

  6. 6Industriemuseum Unterer Eisenhammer

    Verein für Heimatpflege und Kultur e.V.

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    ↓ 11 Min. zu Fuß (751 m) bis zur nächsten Station

  7. 7Bogenbrücke Exten

    Eine elegante Bogenbrücke aus Buntsandstein. Sie wurde um 1860 gebaut. Lange gab es hier nur einen provisorischen Übergang. Denn die Exter hatte 1837 das ganze Dorf überschwemmt und alle Brücken an ihrem Unterlauf zerstört. Der Neubau war in Form und Farbe außergewöhnlich. Der rote Wesersandstein kam aus dem Solling, einem Gebirge in der Nähe von Karlshafen rund 100 Kilometer von Exten entfernt. Er ist hart wie Granit und erhält seine charakteristische Färbung durch das Mineral Hämatit.

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    ↓ 11 Min. zu Fuß (658 m) bis zur nächsten Station

  8. 8St. Cosmae et Damiani

    Die älteste Kirche im schaumburgischen Wesertal. Der romanische Bau stammt aus dem 12. Jahrhundert. Heute ist hier die evangelisch-lutherische Gemeinde von Exten-Hohenrode zuhause. Doch schon Ende des 8. Jahrhunderts gründeten fränkische Missionare hier eine Taufkirche.

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Selbstgeführter Spaziergang — folge den Stationen in Reihenfolge, jeweils mit Link zur Lage auf der Karte.

Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)

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