← Alle Themenrouten← Alle Gemeinden

Spargeltour

11,1 km · ca. 55 Min.

Ilsede

Stationen (6)

  1. 1Lahwald bei Adenstedt

    Im Lahwald bei Adenstedt findet sich eines der wenigen auf Lößflächen erhaltenen Grabhügelfelder Niedersachsens. Nur da, wo die Grabhügel in den seit dem Mittelalter für die Waldwirtschaft genutzten Bereichen liegen, sind sie erhalten geblieben.

    Ursprünglich umfasste das Grabhügelfeld im Lah annähernd 80 Hügel. Ausgrabungen wurden erstmals zwischen 1929 und 1933 durch den Lehrer Schaper aus Wipshausen durchgeführt. Gefunden wurden Urnenbestattungen der jüngeren Bronzezeit und der frühen Eisenzeit. 1951 – 1955 wurden 30 weitere Grabhügel von Dr. Rudolph Dehnke und Dr. Gernot Jacob-Friesen in einem Areal ausgegraben, in dem ein großflächiger Kiesabbau vorgesehen war. Es handelt sich überwiegend um Urnen der jüngeren Bronzezeit mit den zugehörigen Deckschalen. Insgesamt liegen 30 Gefäße vor.

    auf OpenStreetMap anzeigen

    ↓ 60 Min. zu Fuß (4,2 km) bis zur nächsten Station

  2. 2Freibad am Bolzberg e.V.

    Das Freibad am Bolzberg bietet eine angenehme Abkühlung bei ca. 23 Grad. Neben einem 50m Schwimmerbecken mit einer 1m, 3m und 5m Sprunganlage zur sportlichen Betätigung lockt ein Nichtschwimmerbecken mit etlichen Wasserattraktionen zum alternativen Badespass. Kleinkinder können im attraktiven Planschbecken das Element Wasser kennen lernen oder auf dem Kinderspielplatz toben. Sonnenhungrige finden auf den ausgedehnten Liegeflächen Erholung. Für das leibliche Wohl steht auch ein entsprechendes gastronomisches Angebot zur Verfügung.

    auf OpenStreetMap anzeigen

    ↓ 13 Min. zu Fuß (869 m) bis zur nächsten Station

  3. 3Bolzberg bei Gadenstedt

    Wenn man vom Freibad am Bolzberg den östlich gelegenen Wald betritt, steht man plötzlich vor einer felsigen Steilwand: dem Steinbruch.

    Der Bolzberg entstand in der Zeit des Erdmittelalters, des Mesozoikums, mit seinen Abschnitten Trias, Jura, Kreidezeit. Hier tritt an der Ostflanke des Salzstockes von Groß Ilsede „Unterer Muschelkalk“ der Triaszeit zutage. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte er durch dessen Ausbeutung, in Form von mächtigen 10 Meter-Gesteinsschichten. Aus dem Gestein, des mit 70 Grad steil nach Südosten einfallenden Wellenkalks, ließen sich quader- und würfelförmige Blöcke brechen, die für den Hausbau geeignet waren. Stummer Zeuge dieser Zeit ist die St. Andreaskirche, mit dem im 12. Jahrhundert erbauten Turm. Auffällige Strukturmerkmale sind die groben Blöcke, die dem Bauwerk ein wuchtiges, fast burgenhaftes Aussehen verleihen und auf Grund der unterschiedlichen Größe ein unregelmäßiges Muster bilden.

    auf OpenStreetMap anzeigen

    ↓ 97 Min. zu Fuß (6,1 km) bis zur nächsten Station

  4. 4Kirche

    auf OpenStreetMap anzeigen

    ↓ 41 Min. zu Fuß (2,5 km) bis zur nächsten Station

  5. 5Kirche

    auf OpenStreetMap anzeigen

    ↓ 6 Min. zu Fuß (346 m) bis zur nächsten Station

  6. 6Heimatfreunde Adenstedt e.V.

    Die Sammlung besteht aus gespendeten Gegenständen aus dem Ort und befasst sich mit folgenden Themen: Frühgeschichte (Hügelgräber), Zeitgeschichte, Erztagebau, Vereinsgeschichte, Geräte aus dem Haushalt, Handwerk und Landwirtschaft. Die Besonderheiten des Dorfes Adenstedt können wir durch Vorträge in der Heimatstube, aber auch vor Ort, „erlebbar“ machen. Dazu gehören in erster Linie die bronzezeitlichen Hügelgräber im Lah. Die Grenzen der Abbaugruben des Eisenerzes lassen sich doch noch an einigen Merkpunkten zeigen. Wir weisen auch auf den vom Verein gebauten Dorfbrunnen und den mehrteiligen Infopunkt hin. Durch Forschungen in überdauerten Schriftstücken, wie Kirchenbücher und Urkunden, konnte zum Beispiel nachgewiesen werden, dass die Großmutter des Nationaldichters „Hoffmann von Fallersleben“ aus Adenstedt stammte und sie in unserer ehemaligen Kirche heiratete. Der Dichter selbst hatte enge verwandtschaftliche Beziehungen in Adenstedt. Weiteres auf der Homepage.

    auf OpenStreetMap anzeigen

Selbstgeführter Spaziergang — folge den Stationen in Reihenfolge, jeweils mit Link zur Lage auf der Karte.

Basisdaten: Teilnehmer Projekt Lieblingsroute, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)