RI4 - Westendorfer-Egge-Route
Verlauf: Springsteine - Westendorfer Egge - Messingberg - Westendorf - Deckbergen - Osterburg - Springsteine
Зупинки (4)
- 1Springsteine
Die Springsteine sind sekundäre Felsgebilde aus Verwitterungsschutt der höher gelegenen Kalksteinklippen, der hier durch Feinmaterial wieder verkittet wurde. Die Springsteine, die schon auf Karten des 18. Jahrhunderts Erwähnung finden, sind ein Naturdenkmal, das unter besonderem Schutz steht und nicht verändert werden darf.
Vom Wanderparkplatz Springsteine aus führen die regionalen Wanderwege nach Schaumburg und Rohden oder Westendorf und Steinbergen.
↓ 4 Min. zu Fuß (304 m) до наступної станції
- 2ehem. Ruine Osterburg
Erhalten sind lediglich noch Burghügel und Graben.
↓ 47 Min. zu Fuß (2,9 km) до наступної станції
- 3Wander-Rastplatz K74
An diesem Rastplatz stehen ein waldsofa udn eine XW-Bank.
↓ 48 Min. zu Fuß (2,9 km) до наступної станції
- 4Osterburg
Die Ruine der Osterburg ist Teil des Qualitätswanderwegs "RI5 - Drei-Burgen-Route". Sie liegt auf dem einem beherrschenden Südwestvorsprung der Osterburger Egge und sperrte einst den Deckberger Pass. Sie ist aufgeteilt in eine Haupt- und eine nördlich vorgelagerte Vorburg, die jeweils durch einen massigen Hauptturm dominiert wurden. Unter den Wällen verbergen sich stellenweise noch erkennbare Mauerreste.
Über die Osterburg ist nur wenig bekannt. Manches deutet darauf hin, dass sie im Frühmittelalter militärischer, gerichtlicher und organisatorischer Mittelpunkt des Osterburggaus war. Ein Gau (althochdeutsch „gouwe“ = Landschaft) war ein selbstverwalteter Siedlungs- und Herrschaftsbezirk der Germanen. Nach der fränkischen Eroberung im 8. Jahrhundert wichen die Gaue einer Einteilung in hierarchisch geführte Grafschaften. Als Gerichtsbezirke („Gogerichte“) blieben Reste der Gauverfassung bis ins Hochmittelalter erhalten. Das Gebiet des Osterburggaus umfasste das Wesertal von Hessisch Oldendorf im Osten bis nach Hausberge im Westen. Nach Süden erstreckte es sich bis weit in das Extertal.
Die erhaltenen Reste der Osterburg sind jüngeren Datums. Sie entstammen dem 11. bis 13. Jahrhundert und weisen damit in die Zeit der mittelalterlichen Territorialbildung. Die Zerstörung der Burg dürfte wie die der Burg Hohenrode mit der Machtausweitung der Schaumburger Grafen in Verbindung stehen.
Самостійна прогулянка — іди зупинками по черзі, до кожної є посилання на розташування на карті.
Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (ліцензія CC BY-SA)
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