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RI4 - Westendorfer-Egge-Route

7,4 km · ca. 134 Min.

Rinteln, Stadt

Verlauf: Springsteine - Westendorfer Egge - Messingberg - Westendorf - Deckbergen - Osterburg - Springsteine

Stationen (4)

  1. 1Springsteine

    Die Springsteine sind sekundäre Felsgebilde aus Verwitterungsschutt der höher gelegenen Kalksteinklippen, der hier durch Feinmaterial wieder verkittet wurde. Die Springsteine, die schon auf Karten des 18. Jahrhunderts Erwähnung finden, sind ein Naturdenkmal, das unter besonderem Schutz steht und nicht verändert werden darf.

    Vom Wanderparkplatz Springsteine aus führen die regionalen Wanderwege nach Schaumburg und Rohden oder Westendorf und Steinbergen.

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    ↓ 4 Min. zu Fuß (304 m) bis zur nächsten Station

  2. 2ehem. Ruine Osterburg

    Erhalten sind lediglich noch Burghügel und Graben.

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    ↓ 47 Min. zu Fuß (2,9 km) bis zur nächsten Station

  3. 3Wander-Rastplatz K74

    An diesem Rastplatz stehen ein waldsofa udn eine XW-Bank.

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    ↓ 48 Min. zu Fuß (2,9 km) bis zur nächsten Station

  4. 4Osterburg

    Die Ruine der Osterburg ist Teil des Qualitätswanderwegs "RI5 - Drei-Burgen-Route". Sie liegt auf dem einem beherrschenden Südwestvorsprung der Osterburger Egge und sperrte einst den Deckberger Pass. Sie ist aufgeteilt in eine Haupt- und eine nördlich vorgelagerte Vorburg, die jeweils durch einen massigen Hauptturm dominiert wurden. Unter den Wällen verbergen sich stellenweise noch erkennbare Mauerreste.
    Über die Osterburg ist nur wenig bekannt. Manches deutet darauf hin, dass sie im Frühmittelalter militärischer, gerichtlicher und organisatorischer Mittelpunkt des Osterburggaus war. Ein Gau (althochdeutsch „gouwe“ = Landschaft) war ein selbstverwalteter Siedlungs- und Herrschaftsbezirk der Germanen. Nach der fränkischen Eroberung im 8. Jahrhundert wichen die Gaue einer Einteilung in hierarchisch geführte Grafschaften. Als Gerichtsbezirke („Gogerichte“) blieben Reste der Gauverfassung bis ins Hochmittelalter erhalten. Das Gebiet des Osterburggaus umfasste das Wesertal von Hessisch Oldendorf im Osten bis nach Hausberge im Westen. Nach Süden erstreckte es sich bis weit in das Extertal.
    Die erhaltenen Reste der Osterburg sind jüngeren Datums. Sie entstammen dem 11. bis 13. Jahrhundert und weisen damit in die Zeit der mittelalterlichen Territorialbildung. Die Zerstörung der Burg dürfte wie die der Burg Hohenrode mit der Machtausweitung der Schaumburger Grafen in Verbindung stehen.

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Selbstgeführter Spaziergang — folge den Stationen in Reihenfolge, jeweils mit Link zur Lage auf der Karte.

Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)

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