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Ith-Hils-Weg Etappe 3 : Eschershausen – Grünenplan

8,9 km · ca. 169 Min.

Holzen

Auf dieser Etappe geht es auf dem Hilskamm vorbei am Raabeturm mit faszinierender Aussicht zur „Bloßen Zelle“, der mit 480 m höchsten Erhebung im Hils. In Grünenplan lädt das „Erich-Mäder-Glasmuseum“ zu einem Besuch ein.START: Infotafel am Wanderparkplatz P+R Eschershausen, Angerweg ZIEL: Infotafel am Wanderparkplatz Grünenplan, Obere Hilsstraße 57 Entdeckertipps  Museum Raabe-Haus Das Geburtshaus des Dichters in Eschershausen, Raabestr. 5 beherbergt heute ein Museum mit dem Schwerpunkt „Wilhelm Raabe“. In acht Ausstellungsstationen werden im Museum Leben und Werk von Wilhelm Raabe (1831 - 1910) anhand der in Eschershausen bisher vorhandenen Museumsobjekte sowie zahlreicher Leihgaben des Braunschweigischen Landesmuseums und aus Privatbesitz dargestellt. Großbilder mit typischen Bildaussagen zu Raabe bilden für die jeweiligen Themenbereiche visuelle Inszenierungen, die begleitet werden von Text-Bild-Informationen zur entsprechenden Ausstellungsstation.   Wilhelm-Raabe-Turm und Bloße Zelle Auf dem Kammweg des Hils erreicht man in 471 Meter Höhe den nach dem berühmten Dichter benannten 15m hohen Wilhelm-Raabe-Turm. Der 1909 vom Hils-Verein als Stahlkonstruktion erbaute Turm bietet großartige Ausblicke in die Hilsmulde und in das Weser- und Leinebergland. Eine Schutzhütte und Sitzplätze laden zur Ruhepause. Ein kurzes Stück den Kammweg weiter kommt man zu der mit 480m höchsten Erhebung des Hils, der Bloßen Zelle. Bereits im 16. Jahrhundert zu Zeiten der Glasherstellung in Grünenplan, wurde das Buchenholz der umgebenden Wälder als Brennmaterial geschlagen. So entstanden riesige Heideflächen wie die Bloße Zelle, die heute jedoch wieder mit jungem Wald bedeckt ist.   Erich-Mäder-Glasmuseum Das Erich-Mäder-Glasmuseum in Grünenplan versetzt Sie zurück in die Zeiten traditioneller Glasbläser und erzählt die Geschichte der alten Glasmacherkunst in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland.

Stations (8)

  1. 1Bloße Zelle

    Die Sage erzählt, dass hier in grauer Vorzeit ein Versammlungsort zur Feier des neuen Jahres oder der Scheidung zwischen Winter und Sommer gewesen sei. Ähnlich wie auf dem Brocken soll es hier Hexenzusammenkünfte gegeben haben. In Merians Topographie aus dem Jahre 1654 heißt es auf Seite 97: "Am Ende des Hilses befindet sich ein sehr hoher kahler Berg, wird genannt auf den bloßen Zellen, worauf dem Vorgeben und Einbilden nach die Hexen in der Walpurgisnacht, gleich wie auf dem Brockenberge am Harz, ihre Tänze halten sollten".

    Oben auf der bloßen Zelle bezeichnet noch jetzt eine Vertiefung den alten Opferplatz. Er wird "Teufelsküche" genannt. Zu dieser Stelle führt ein alter, ausgetretener Weg, den der Volksmund noch heute "Bockssteig" nennt. Hier solltest du genau hinhören, ein Höhrrohr steht für dich bereit. Einige Bänke laden für eine kleine Rast und Verweilen ein.

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    ↓ 56 Min. zu Fuß (4,2 km) to the next station

  2. 2Wanderparkplatz in Holzen

    Der Parkplatz liegt am Ende der Hüttenstraße direkt am Waldrand und ist Ausgangspunkt der Wanderwege Hz 1, 2 und 3 u.a.

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    ↓ 39 Min. zu Fuß (2,9 km) to the next station

  3. 3Bank mit Aussicht

    Auf der Strecke zwischen dem Roten Fuchs und dem Raabeturm auf dem Gr 1 Hilskammweg u. Ith-Hils-Weg sehen Sie eine Eingangsstele. Diese Eingangsstele steht bewusst hier, damit Sie kurz anhalten, vom Weg abgehen und einem kleinen Pfad folgen. Hier erwartet Sie eine Bank mit wunderschöner Aussicht.

    Es lohnt sich, sehen Sie selbst.

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    ↓ 9 Min. zu Fuß (671 m) to the next station

  4. 4Raabeturm

    Der Wilhelm-Raabe-Turm auf dem Hilskamm und dem vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg zertifizierten Ith-Hils-Weg und der Qualitätstour Gr 1 Hilskammweg ist ein besonderes Wanderziel und bietet einen schönen Rundblick über die Solling-Vogler-Region und in das Leine- und Weserbergland. Der Wilhelm-Raabe-Turm auf dem Großen Sohl im Hils bei Grünenplan ist ein Denkmal für den gleichnamigen Schriftstellers (1831 bis 1910).

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    ↓ 1 Min. zu Fuß (61 m) to the next station

  5. 5Raabeturm

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    ↓ 35 Min. zu Fuß (2,5 km) to the next station

  6. 6Hilsquelle

    Die Hilsquelle ist eine der Quellen des Hilsbaches. Der Hilsbach durchfließt den Hils und mündet im Ort Coppengrave in die "Hille". Erreichbar ist die Hilsquelle über den Pottlandwanderweg DU6 der 200 m unterhalb der Quelle entlang läuft oder vom "Ith-Hils-Weg", der 200 m oberhalb der Quelle verläuft. Bei der Hilsquelle befindet sich eine Sitzgelegenheit, von der Wanderer einen wunderschönen Blick auf den Ort Duingen haben.

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    ↓ 25 Min. zu Fuß (1,8 km) to the next station

  7. 7Sohlhütte

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    ↓ 13 Min. zu Fuß (926 m) to the next station

  8. 8Wilhelm Raabe-Denkmal am Raabeturm

    Auf dem Ith-Hils-Weg und zugleich der Qualitätsour Gr 1 steht dieses Denkmal zu Ehren Wilhelm Raabes direkt neben dem nach ihm benannten Raabeturm.

    Wilhelm Raabe wurde am 08.09.1831 in Eschershausen geboren. Kindheit und Jugend verbrachte Wilhelm Raabe in Eschershausen, Holzminden und Stadtoldendorf. Nach dem Tod seines Vaters 1845 zog die Mutter mit ihren 3 Kindern nach Wolfenbüttel. Nach Abbruch des Gymnasiums 1849 und einer abgebrochenen Buchhänderlehre in Magdeburg 1853 ging W. Raabe 1854 nach Berlin und war Gasthörer an der Friedrich-Wilhelms-Universität. Im Frühjahr 1855 erschien seine erste Erzählung "Chronik der Sperlingsgasse", die er unter seinem Pseudonym "Jacob Corvinus" geschrieben hatte. Im Laufe von über 40 Jahren schrieb er ca. 40 Erzählungen unter  seinem Namen Wilhelm Raabe. Am 15.11.1910 ist Wilhlem Raabe in Braunschweig verstorben.

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Self-guided walk — follow the stations in order, each with a link to its location on the map.

Basisdaten: Flecken Salzhemmendorf, Niedersachsen Hub (licence CC BY)