RI12 - Schlingborn-Route
Diese kurze Rundwanderung führt Sie von Hohenrode über die Hünenburg und den Taubenberg. Verlauf: Hohenrode - Hünenburg - Taubenberg - Hohenrode Hinweis: Aufgrund von Naturschutzmaßnahmen kommt es in der Zeit zwischen dem 15. November und 30. Juni eines Jahres zu Sperrungen von Teilstücken im gesamten Waldgebiet. Wir bitten Sie, diese Wege zum Schutz der Natur zu umgehen und der Beschilderung zu folgen.
Stations (5)
- 1Wasserwerk Hohenrode
Die schwere Cholera-Epidemie von 1892 in Hamburg gab in Rinteln den Anstoß zum Bau einer zentralen Trinkwasserversorgung, die ab 1902 das Quellgebiet oberhalb Hohenrodes für die Kreisstadt erschloss. Die ergiebige Schichtstufenquelle „Roter Born“ wird bis heute wasserwirtschaftlich genutzt.
↓ 21 Min. zu Fuß (1,5 km) to the next station
- 2Hünenburg Hohenrode
↓ 2 Min. zu Fuß (124 m) to the next station
- 3Hüneburg Denkmal
↓ 2 Min. zu Fuß (112 m) to the next station
- 4Burgruine Hohenrode
Von der einst 100 x 50 Meter großen, mit Steinmauern bewehrten Burganlage oberhalb Hohenrodes sind nur mehr Fundamente und eingestürzte Kellergewölbe vorhanden. Erbaut wurde sie um 1170 von Graf Konrad von Wunstorf und Roden, der unterhalb der Burg eine Gerichtsstätte besaß.
Im Streit Heinrichs des Löwen mit Kaiser Friedrich Barbarossa wechselte der junge Schaumburger Graf Adolf III. im Jahr 1181 die Fronten und verließ das Bündnis mit dem Welfenherzog. Er geriet damit in Gegnerschaft zu den loyal gebliebenen Grafen Roden mit ihrer kaum fertig gestellten neuen Burganlage auf der anderen Südseite der Weser. In einem Überraschungsangriff gelang es dem Schaumburger, die Burganlage zu erobern und zu zerstören. Die Macht der Grafen von Roden im Wesertal, denen auch die Burg Roden östlich der Schaumburg gehört hatte, war nun gebrochen.
↓ 8 Min. zu Fuß (576 m) to the next station
- 5Schaumburger Diamanten an der Schlingborner Quelle
**Schichtquelle „Schlingborn"
**Das stark kalkhaltige Trinkwasser tritt als Schichtquelle mit einer durchschnittlichen Schüttung von 1,5 l/sek. zu Tage. Etwas unterhalb befinden sich die Wasserwerke für die Versorgung Rintelns.
Der Schlingborn ist auch Namensgeber der „Schlingborner Musikanten“ aus Hohenrode, deren Gründung 1977 mit dem Wasser der Quelle als „Taufe“ gefeiert wurde. Vor einigen Jahren wurde die Quelle als Wandererrastplatz ausgebaut.Schaumburger Diamanten an der Schlingborner Quelle
Unter Geologen ist das Gebiet des Taubenberges bekannt für die „Schaumburger Diamanten“, die im Steinmergelkeuper der Hanglagen zu Tage treten. Es handelt sich um kleine wenige Millimeter große, glasklare Quarzkristalle, die in den Hohlräumen des Kalkgesteins durch das Eindringen quarzreicher Lösungen ausbildeten. Charakteristisch für die Schaumburger Diamanten ist die gleichmäßige Ausbildung der sechs Flächen. Häufig sind die Kristalle an ihrem Ansatz zu einem kurzen Stil verjüngt.
Self-guided walk — follow the stations in order, each with a link to its location on the map.
Basisdaten: Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, Niedersachsen Hub (licence CC BY-SA)
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