← All themed routes← All municipalities

Wasser-Pfad Gifhorn

7,2 km · ca. 103 Min.

Gifhorn, Stadt

Der rund 7 Kilometer lange Wanderweg "Wasser - Pfad" führt vom Marktplatz in Richtung Schlosssee, an der Aller entlang zum Maikampsee und wieder zurück.

Stations (7)

  1. 1Altes Rathaus

    Das Alte Rathaus wurde 1562 erbaut und war bis zum Jahre 1843/44 das Rathaus der Stadt Gifhorn.
    Das Gebäude zeichnet sich bis heute durch seine bemerkenswerte Schnitzornamentik aus. Bürgermeister und Rat hatten nicht an Geld gespart, um das Verwaltungsgebäude mit prächtigen Holzschnitzereien auszuschmücken. Die vorgekragten Schwellen sind mit einer Perlstabornamentik versehen, die Balkenköpfe tragen Bildnisse, die Konsolen sind vielfältig profiliert. Die Füllhölzer stellen in Schnitzereien Handwerksberufe der Gifhorner Gilden dar, ferner Tierbilder (Fabeltiere), Rankenwerk und geometrische Schmuckformen sowie Texte in gotischen Buchstaben und die Jahreszahl: MDLXII (1562).

    show on OpenStreetMap

    ↓ 0 Min. zu Fuß (29 m) to the next station

  2. 2Höfersches Haus

    Das Höfersche Haus entstand 1570 als Kauf- und Handelshaus. Über dem Eingang ist ein eingeschnitzter Spruch aus dem Psalm 71 (Gebet um Schutz und Errettung) zu lesen.

    show on OpenStreetMap

    ↓ 2 Min. zu Fuß (132 m) to the next station

  3. 3Marktplatz Gifhorn

    Ein zentraler Treffpunkt am Marktplatz ist der Senator-Hermann-Schulze-Brunnen. Direkt am Marktplatz stehen schon die ersten bedeutenden Häuser aus früheren Epochen und das moderne Rathaus, in dem sich auch die Touristinformation (https://www.suedheide-gifhorn.de/poi/touristinformation-gifhorn) befindet (Eingang um die Ecke im Cardenap). Die angebotsreiche Geschäftspassage erstreckt sich entlang des Steinwegs. Für einen Bummel sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen.
    Mittwochs und samstags findet hier der Gifhorner Wochenmarkt (https://www.suedheide-gifhorn.de/poi/wochenmarkt-gifhorn) statt.

    show on OpenStreetMap

    ↓ 6 Min. zu Fuß (407 m) to the next station

  4. 4Historisches Museum Schloss Gifhorn

    Das Welfenschloss Gifhorn stammt aus der Renaissancezeit und diente Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg als Residenz. Im Schloss befindet sich das Historische Museum mit Exponaten zur Ur- und Frühgeschichte sowie zur Stadtentwicklung und Naturkunde. Ein Blick in die Schlosskapelle lohnt sich immer.
    Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg, ein Vorreiter des Protestantismus, residierte von 1539 bis 1549 im Gifhorner Welfenschloss. 1547 ließ er eine Schlosskapelle bauen. Sie zählt zu den ersten Sakralbauten Norddeutschlands, die eigens für den evangelischen Gottesdienst errichtet worden sind.
    Die Schlosskapelle ist im Rahmen eines Besuches des Historischen Museums im Schloss zu besichtigen.

    Ausstellung im Historischen Museum

    Ein zentrales Thema der Ausstellung ist die Geschichte des Gifhorner Welfenschlosses. Fragmente nobler Gläser, teurer Keramiken und prachtvoller Ofenkacheln vermitteln einen Eindruck vom höfischen Glanz dieser Zeit.
    Das in fünf Abteilungen gegliederte Museum gibt dem Besucher einen Einblick in die historische Entwicklung der Südheide Gifhorn von der Urzeit bis zur Gegenwart. Die prähistorischen Sammlungen zeigen den Übergang der Lebensweise des Menschen vom nomadisierenden Jäger und Sammler zum sesshaften Ackerbauern. Entstehung und Entwicklung städtischer Siedlungen am Beispiel Gifhorns werden in der stadtgeschichtlichen Abteilung dargestellt. Drei Lebens-, Wohn- und Arbeitsweisen, die vor allem für das 19. und 20. Jahrhundert charakteristisch sind, vermitteln einen Eindruck von den gesellschaftlichen Veränderungen, die durch den Industrialisierungsprozess in Gang gesetzt wurden.

    Im Dachgeschoss des Kommandantenhauses ist die Museumsabteilung „Tier und Landschaft“ untergebracht. Zahlreiche Fossilien geben Aufschluss über die Entwicklung der Erde und ihrer Lebewesen im Allgemeinen und der Landschaft dieser Region im Besonderen. In anschaulich gestalteten Vitrinen mit zahlreichen Präparaten wird die Tierwelt dieses Landstriches vorgestellt.

    Über eine hölzerne Brücke geht es über den Schlossgraben auf den Schlosssee zu.

    • Welfenschloss aus der Renaissancezeit
    • 1525 erbaut
    • Residenz von Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg
    • Historisches Museum mit fünf Abteilungen
    • Schlosskapelle
    • Altarbild von Johannes Grützke

    Führung im Historischen Museum (https://www.suedheide-gifhorn.de/package/schlossfuehrung-gifhorn)
    Führung und Angebote für Kinder im Historischen Museum (https://www.suedheide-gifhorn.de/package/historisches-museum-schloss-gifhorn-kinderangebote)

    show on OpenStreetMap

    ↓ 3 Min. zu Fuß (250 m) to the next station

  5. 5Langer Jammer

    Der Lange Jammer wurde um 1546 errichtet und diente den Amtsrichtern und Amtsschreibern als Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Außerdem waren dort Arrestzellen untergebracht. Heute ist das aufwendig renovierte Bauwerk Sitz des Bau- und Planungsamtes der Kreisverwaltung Gifhorn.

    show on OpenStreetMap

    ↓ 1 Min. zu Fuß to the next station

  6. 6St. Nicolai-Kirche

    Die mächtige St. Nicolai-Kirche aus dem protestantischen Barock wurde in den Jahren von 1733 bis 1744 erbaut und befindet sich am Gifhorner Marktplatz. Im Inneren der Kirche sind der reich verzierte Kanzelaltar und die bekannte Christian-Vater-Orgel aus dem Jahre 1748 sehenswert.

    show on OpenStreetMap

    ↓ 1 Min. zu Fuß to the next station

  7. 7Stahlplastik

    Auf der Wiese hinter der St.-Nicolai-Kirche steht eine Stahlplastik. Sie wurde im Jahre 2000 als Geschenk des Künstlers Prof. Dr. h. c. Joseph C. Kalmbacher zu dessen 75. Geburtstag an die Stadt Gifhorn errichtet. Das Kunstwerk symbolisiert die Entwicklung von Stadt und Landkreis Gifhorn als Kreuzpunkt der alten Salz- und Kornstraße. Die beiden Ringe aus Edelstahl stellen die Stadt Gifhorn im Landkreis Gifhorn dar. Die Befestigungsrohre für die Edelstahlringe sollen die alten Verbindungen der Salz- und Kornstraße dokumentieren.

    show on OpenStreetMap

Self-guided walk — follow the stations in order, each with a link to its location on the map.

Basisdaten: Südheide Gifhorn GmbH, Niedersachsen Hub (licence CC0)

Report incorrect data